Diesmal wird nur ein Roman aufgerufen, da im Festivalmodus weniger Zeit für die Veranstaltung (max. 70 Minuten) als sonst zur Verfügung steht.
Yoram Kaniuk: „1948“, Aufbau Verlag, Berlin 2018 (Das Original „Taschach“ erschien 2010 in Tel Aviv)
Als er in den Krieg zieht, hat er noch nie einen Toten gesehen. Siebzehnjährig nimmt Yoram Kaniuk an einem Kinderkreuzzug teil, der die Gründung eines Staates für die Juden zum Ziel hat. Doch niemand weiß, wie das geht: einen Staat gründen. Die Soldaten sind schlecht ausgebildet, auf beiden Seiten sterben die Kämpfer wie die Fliegen. Jahrzehnte später erst vermag Kaniuk (1930 – 2013), über seine Erfahrungen zu schreiben. Ein großer, bewegender Roman über die Gründung Israels. (Klappentext)
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