Literaturveranstaltungen in Wiesbaden

Sie finden hier im Kalender sowohl Literaturveranstaltungen, die im Literaturhaus Villa Clementine stattfinden, als auch alle weiteren im Stadtgebiet, die uns bekannt werden. Die Veranstaltungen des Fördervereins Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. sind gelb hinterlegt.

Juni

Die Kunst, einen Roman zu schreiben: Der historische Roman

Kursleitung: Dr. Maria Regina Kaiser

An diesen beiden Nachmittagen (30.05. & 06.06.) steht der historische Roman im Vordergrund und mit ihm die Themen: Perspektive, Tonlage und Recherche. Seit dem Erscheinen von Umberto Ecos „Der Name der Rose“ gibt es eine Schwemme an historischen Romanen, wobei die Themenwelten sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder veränderten.
Die Kursleiterin hat selbst über Jahrzehnte hinweg zahlreiche historische Romane geschrieben. Mit den Teilnehmenden wird sie die Chancen und Schwierigkeiten diskutieren, die sich bei dieser Arbeit eröffnen. Darüber hinaus gibt es praktische Schreibübungen zur Thematik.
Der Workshop dauert jeweils bis 16.45 Uhr.

Anmeldung erforderlich bei der vhs Wiesbaden, www.vhs-wiesbaden.de; anmeldung@vhs-wiesbaden.de oder Tel. 0611-988 90

 

4. Wiesbadener Bücherfest

Lesungen

Auf Einladung der Autorin Jutta Schubert stellen wieder vier Autorinnen und Autoren aus Wiesbaden und der Region ihre Bücher in einer gemeinsamen Lesung vor. Jutta Schubert moderiert das Programm, das interessante Einblicke in die Werke der eingeladenen Literaturschaffenden verspricht.

Mit Susanne Kronenberg, Jutta Schubert, Iain Galbraith und Ralph Roger Glöckler.

Eintritt frei – Begrenzte Platzanzahl.

Reservierung unter tickets@emma-und-co.de

Das Copyright des Fotos liegt bei eye take your picture.

Johanna Sebauer: „Das Gurkerl – So ein hundsgeschissenes Gurkerl“

Autorinnenlesung & Gespräch. Moderation: Marita Hübinger

Sommerzeit in den Zeitungsredaktionen der Stadt. Ein wahrhaft bedeutender Redakteur schreitet zur Zubereitung seiner Frühstückssemmel. Beilage: knackige Gurkerl. Als er hineinbeißt, spritzt ihm das Essigwasser direkt ins Auge. Das Geschrei ist groß, der Redakteur kurz vor der Erblindung!

Der Zwischenfall zieht Kreise: Aus dem Missgeschick wird eine Kolumne, dann ein Thema für Leserbriefe, Interviews, schließlich eine öffentliche Debatte. Gurkerl werden verboten, Proteste formieren sich, die Redaktion spaltet sich in Lager.

Mit beißender Ironie kommentiert Johanna Sebauer, kongenial illustriert von Nikolaus Heidelbach, unsere heutige Empörungskultur.

Ausgezeichnet mit dem 3sat-Preis und dem Publikumspreis beim Bachmann-Wettbewerb 2024

Johanna Sebauer, 1988 in Wien geboren. Ihr erster Roman ›Nincshof‹ wurde mit dem Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals 2023 ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für das Hamburger Buch des Jahres 2023. Beim Bachmann-Wettbewerb 2024 erhielt ihre Erzählung ›Das Gurkerl‹ den 3sat-Preis sowie den Publikumspreis. Nach vielen Jahren in Hamburg lebt sie wieder in einem kleinen Dorf nahe der österreichisch-ungarischen Grenze.

Nikolaus Heidelbach lebt in Köln. Seine Bilderbücher und Illustrationen wurden vielfach ausgezeichnet, für sein Gesamtwerk erhielt er den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises. Bei DuMont erschienen zuletzt die Bücher ›Wörter, die es nicht auf Hochdeutsch gibt‹ (2019), ›Schimpfwörter, die es nicht auf Hochdeutsch gibt‹ (2023), ›Hier geht es um die Wurst‹ (2024) und ›Die kleine gute Fee und der Tod‹ (2025) mit seinen Illustrationen.

Vorverkauf: Buchhandlung Vaternahm, Tel:: 0611/301255, E-Mail: buchhandlung-vaternahm@t-online.de

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Birte Filmer.

Lyrikpreis Orphil

Verleihung & Lesung; Hauptpreis: Karin Fellner, Debütpreis: Lara Rüter

2026 wird zu Ehren des Wiesbadener Dichters George Konell zum bereits achten Mal der Lyrikpreis Orphil der Landeshauptstadt Wiesbaden verliehen.

Der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an Karin Fellner für ihr Werk und insbesondere für den Band „Polle und Fu“. Lara Rüter wird für „amoretten in netzen“ mit dem mit 2.500 Euro dotierten Debütpreis ausgezeichnet. Vergeben wird der „Orphil“ alle zwei Jahre an Lyrikerinnen oder Lyriker, die mit ihrem Werk Stellung beziehen und sich politischen wie stilistischen Moden zu widersetzen wissen.

Die Jury bilden die Lyrikerin und Moderatorin Carolin Callies, die Literaturkritikerin Maren Jäger sowie der Literaturkritiker Christian Metz . Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl verleiht den Preis.

Der Abend wird musikalisch umrahmt durch den Gitarristen Volker Reichl.

Peter Peter: „Gelato“

Peter Peter erzählt die erstaunliche Geschichte des gelato

Peter Peter erzählt die erstaunliche Geschichte des gelato – von den ersten Zeugnissen in Keilschrift bis hin zur Gefährdung durch industriell gefertigte »ice cream« und dem Triumphzug des handwerklich gefertigten gelato artigianale mit exotischen Sorten.

Er besucht mit uns Eisdielen von Sizilien bis zu den Alpen – immer auf der Suche nach den besten und originellsten Eis-Spezialiäten.

 Gelato al limone, Cassata oder Stracciatella: Speiseeis ist italienisch. Davon sind die Italiener überzeugt – und der Rest der Welt ebenfalls. Und in der Tat: »Granita« und »sorbetto« wurden vor über tausend Jahren in Sizilien erfunden. Dass Caterina von Medici das Eis am französischen Königshof bekannt machte, ist vielleicht nur Legende – aber die Eismacher aus den Dolomiten, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts die kalten Köstlichkeiten über Österreich nach Deutschland brachten, sind sehr real: Noch immer dominieren ladinische Familiendynastien aus dem Veneto den nördlichen Markt mit »Eisdielen« namens Rialto und Portofino.

…und natürlich gibt es Gelato!

 Peter Peter lehrte am Gastrosophiezentrum der Universität Salzburg. Der Münchner verfasste eine prämierte Kulturgeschichte der italienischen Küche sowie Literaturguides zu Sizilien und Neapel. Sein Umbrienbuch gewann den ENIT-Preis für den besten deutsch- sprachigen Italienführer. In der Kolumne »Peters Lebensart« im ›Rotary-Magazin‹, im Podcast »machtHunger« und im Blog »Laconique« informiert er über aktuelle gastronomische Tendenzen. Seine kulinarischen Italienreisen finden sich unter www.pietropietro.de

Vorverkauf: Buchhandlung Angermann, Telefon 0611 99 30 90, E-Mail: info@landkartenhaus.de

Das Copyright des Autorenfotos ist privat.

Shelly Kupferberg: „Stunden wie Tage“

Autorinnenlesung und -gespräch, Moderation: Shirin Sojitrawalla

Berlin, in den 1940er-Jahren: Martha E. ist fleißig und äußerst sparsam.
Gute Eigenschaften für die Stelle als Hausbesorgerin, die sie im Schöneberger Mietshaus der Brüder Berkowitz innehat.

Liane Berkowitz kommt aus gutem Hause, ein neugieriges und lebenslustiges Mädchen,
das mitten im Krieg die Liebe kennenlernt – und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten.

Jahrzehnte später wandert Martha die Straßen Schönebergs entlang, zerlumpt und abgerissen.
Jeder kennt sie, doch keiner weiß, wer sie wirklich ist: eine Millionärin und Zeugin
von Lianes schicksalhaftem Leben. Nicht einmal ein Foto gibt es von Martha, der Kiezlegende. Aber die Journalistin Shelly Kupferberg erinnert sich an ihre ärmliche Erscheinung, die langen verfilzten Haare. In der Schöneberger Crellestraße lebt Martha 80 Jahre, bis 2004, so wie damals schon Shelly Kupferberg.

Sie will es irgendwann genauer wissen: steinreich sei Martha gewesen – was ist dran an diesem Gerücht? Die Spurensuche führt Shelly Kupferberg ins Grundbuchamt. Dort erfährt sie: Martha war tatsächlich Hausbesitzerin. Wie sie dazu kam, wird zur Geschichte des Romans. Wie wurde Martha zur Hausbesitzerin?
Das rekonstruiert die Autorin literarisch frei – aber historisch genau recherchiert.

Sie beschreibt in ihrem Roman, wie zwei Frauen während der Nazizeit Mut, Herz und Haltung beweisen.

Shelly Kupferberg, geboren 1974 in Tel Aviv, ist in Westberlin aufgewachsen und hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften studiert. Sie ist Journalistin und moderiert für ›Deutschlandfunk Kultur‹ und ›RBB radio3‹ Sendungen zu Kultur und Gesellschaft. Ihr erstes Buch ›Isidor‹ war ein Erfolg bei Publikum und Presse. Shelly Kupferberg lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Reservierung bei der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden: info@jg-wi.de
Telefon: 0611 933 30 30

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Heike Steinweg

Leseparty

„Lesen statt Tanzen“ lautet das Motto der Party der besonderen Art, zu der das Literaturhaus einlädt. Hier treffen sich Lesefreudige, um fernab von To Do-Listen und Handyläuten in ein gutes Buch einzutauchen und gemeinsam in stiller und dennoch geselliger Runde zu lesen. Die Idee stammt aus Amerika. Dort werden seit Jahren in zahlreichen Städten „Silent Reading Partys“ gefeiert. Für die richtigen Getränke und Snacks ist dabei natürlich auch gesorgt durch das Team von GLYG. Im Anschluss kann sich, wer möchte, mit anderen Besucherinnen und Besuchern über die Leseeindrücke austauschen und Büchertipps abstauben.
Die perfekte Leseparty eben – for introverts and book nerds! Einfach die aktuelle Lektüre einpacken und vorbeikommen.

Dostojewskis Erben

Wiesbadener Autorentreff

„Dostojewskis Erben“ nennen sich – augenzwinkernd – Autorinnen und Autoren aus Wiesbaden und Rhein-Main, die sich regelmäßig im Literaturhaus Villa Clementine zusammenfinden, um über das Schreiben zu diskutieren, gemeinsame Projekte zu planen und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Herzlich dazu eingeladen ist, wer selbst schreibt, Bücher verlegt oder sich auf andere Weise mit Literatur verbunden fühlt.

Anfragen bitte an Susanne Kronenberg unter mail@susanne-kronenberg.de.

Literaturforum

Diskussionsforum zu zeitgenössischer Belletristik. Moderation: Rita Thies

Das „Literaturforum“ ist eine für alle Interessierten offene Veranstaltung, in der von den Teilnehmenden Titel aus dem Bereich der aktuellen Belletristik und des 20. Jahrhunderts diskutiert werden. Üblicherweise werden zwei Titel aufgerufen und nacheinander besprochen (je Werk ca. 40 Minuten) – diesmal steht nur ein Roman zur Debatte, da im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ das nächste Literaturforum schon am 26.6.26 im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts (6)“ stattfindet.

Auf dem Programm steht von

Daniel Mellem: „Einstein im Bade“

Im Anschluss an die Diskussion können Teilnehmer*innen ihre eigenen Lesetipps vorstellen.

Eine Voraussetzung für die Teilnahme versteht sich von selbst: Das Buch sollte gelesen sein.

Anmeldungen bitte unter: literaturforum.wiesbaden@online.de

 

MADE Festival : Ichthyosaurus Brecht

Ruth Fühner und Oliver Augst, SoundEssay

Die Hoffnung auf den Triumph des Flüssigen über das Erstarrte – sie begleitete Bertolt Brecht sein Leben lang. Und mit ihr das Wasser: als Inbegriff von Wandel und Veränderbarkeit der Verhältnisse. Unaufhörlich fließt es durch sein Werk – in Gestalt von Flüssen und hoher See, als Element des Untergangs und der Rebellion, verschlingend und Leben spendend. In ihrem Essay montiert RUTH FÜHNER unterschiedliche Texte zu einem fluiden Brecht-Portrait. Im Protagonisten der Erzählung „Vor der Sintflut“, der urzeitlichen Fisch-Echse Ichthyosaurus, spiegelt sich jener unverlässliche Brecht. Hinzu kommt die Musik, die OLIVER AUGST mit dem französischen Trio L’Impolie eigens für den Essay geschaffen hat. Das Motto des 8. MADE.Festival lautet: WER mit WEM. Infos unter: www.made-festival.de

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim.

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain und Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

Das Copyright des Fotos liegt bei Alexander-Paul-Englert.

Isabel Pin: „Die gelben Gummistiefel“ & „Mein Freund, der Pomiok“

Lesungspicknick für Kinder ab 5 Jahren; Stadt Land Buch: Das Frankfurter Kinder- und Jugendbuchfestival zu Gast in Wiesbaden

Die französisch- deutsche Illustratorin und Autorin ISABEL PIN lädt zu einem interaktiven Nachmittag im Grünen. Erst folgen wir den Fußspuren der gelben Gummistiefel, die auf kindlich warmherzige Weise durch verschiedene Familienkonstellationen und Lebenssituationen führen, und dann lernen wir „Mein Freund, der Pomiok“ kennen. Der ist ein Riese, aber ein ziemlich kleiner, und freundet sich an nur einem einzigen Tag mit einem Kind an und zusammen erfinden sie sogar eine eigene Sprache. Außerdem dürfen wir in einer Vorpremiere einen Blick in „Die Reise der Pflanzen“ werfen! Zum Schluss darf das Publikum kreativ werden. Stifte und Papier werden gestellt.

Bei Regen findet die Lesung im Literaturhaus statt.

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei privat.

 

Infos unter www.wiesbaden.de/literaturhaus

Das Kinder- und Jugendbuchfestival STADT LAND BUCH wird gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Aventis Foundation, die Deutsche Bank Stiftung und die DZ BANK STIFTUNG.

Das Junge Literaturhaus Frankfurt wird unterstützt von der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

Ausstellungseröffnung Jina Khayyer „Unsere Herzen sind eins“ – Gedichte und Zeichnungen

Ausstellungseröffnung im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden; PRE-OPENING Literaturfestival "Ins Offene" 2026

»Bei meinen Gedichten erlaube ich mir meine Mehrsprachigkeit, sie sind auf Englisch, Französisch, Deutsch. Ich spreche fließend persisch, kann es aber weder schreiben noch lesen. Um meinen Analphabetismus zu umgehen, male ich auf Persisch, ich male buchstäblich die Bedeutung des Wortes.« Jina Khayyer

Im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ präsentiert der Nassauische Kunstverein Wiesbaden Gedichte und Zeichnungen der Schriftstellerin, Dichterin und Malerin Jina Khayyer. In ihrem vielschichtigen Werk setzt sich Khayyer mit Konzepten von Herkunft, Identität, Erbe und Geschlecht auseinander und erkundet dabei die existenzielle Herausforderung, an diesen Spannungsfeldern nicht zu zerbrechen.

Der Gedichtzyklus „Unsere Herzen sind eins“ entstand parallel zur Arbeit an ihrem Debütroman „Im Herzen der Katze“. In Deutschland geboren und iranischer Abstammung, lebt und arbeitet Khayyer seit 2006 in Paris sowie in der Provence. Sie studierte Malerei an der Freien Kunsthochschule Wiesbaden und am Bauhaus in Dessau.

Zur Eröffnung ist Jina Khayyer anwesend und wird einige ihrer Gedichte lesen.

Bitte beachten Sie auch unsere Autorinnenlesung und -gespräch mit Jina Khayyer zu ihrem Debütroman „Im Herzen der Katze“
am Donnerstag, 25.6.2026 um 18h auf unserer Literaturbühne.

Öffnungszeiten Nassauischer Kunstverein vom 24. – 28. Juni 2026:
Mittwoch, Donnerstag, Freitag von 14 – 18 Uhr Samstag und Sonntag von 11 – 18 Uhr

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von:

Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Sasha Filipenko: „Die Elefanten“

ERÖFFNUNG Literaturfestival „Ins Offene“; Lesung und Autorengespräch auf Deutsch und Russisch

Eines Tages sind sie da. Wie aus dem Nichts leben sie plötzlich in der Stadt, stehen auf Straßen und Plätzen, leben mitten unter den Menschen und ziehen in die Häuser ein: die Elefanten. Doch niemand nimmt Anstoß an ihnen. Die Leute gehen weiter ihrer Wege, geben vor, es hätte sich nichts geändert. Allein der Stand-up-Comedian Pawel weigert sich zu schweigen und ruft von der Bühne dazu auf, sich der Realität zu stellen. Er riskiert damit alles, sein Leben, seine Freiheit und vor allem seine Liebe zu Anna.

Sasha Filipenko, geb. 1984, stammt aus Belarus (Minsk), studierte Literatur in St. Petersburg und arbeitete als Journalist, Drehbuchautor und Fernsehmoderator. Sein Roman „Die Jagd“ war ein „Spiegel“ Bestseller. 2020 musste er mit seiner Familie Russland verlassen und lebt seither in der Schweiz. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise.

Es liest: Oliver Wronka | Moderation: Stefan Schröder

Oliver Wronka, geb. in Freiburg, studierte Philologie in Freiburg sowie Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Er spielte an vielen Häusern, darunter am Hessischen Staatstheater. Von 2010 bis 2014 leitete er das Junge Staatstheater Wiesbaden. Seit 2014 arbeitet er frei als Berater für Kommunikation, Regisseur, Schauspieler und Sprecher.

Stefan Schröder, Journalist, ist gelernter Historiker, lebt und arbeitet seit 2008 in Wiesbaden, bis zu seinem Ruhestand im Frühjahr 2022 war er für die Mediengruppe VRM tätig, u.a. bis 2020 als Chefredakteur des Wiesbadener Kurier. Schröder war bis vor Kurzem Vorsitzender des Presseclub Wiesbaden.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Presseclub Wiesbaden & dem Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine.

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Lukas Lienhard.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von:  Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Kleines Eröffnungsfest mit Los Gerontos Nuevos

Mit Hartmut Boger und Michael Linemann

Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung laden wir Sie ein, mit uns ein wenig zu feiern. Musikalisch begleitet werden wir auf dem Festivalgelände an diesem Abend von Los Gerontos Nuevos; das sind Hartmut Boger und Michael Linemann. Sie spielen vielfältige Songs aus dem Pop, Jazz und Folkgenre. Originell interpretiert, mit Kontrabass (Boger), Ukulele (Linemann) und Gesang (beide) auf Englisch, Spanisch und Deutsch.

Das Copyright des Fotos: privat.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von:  Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Widad Nabi: „Wurzeln schlagen“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

„Dies ist der erste Text, den ich auf Deutsch schreibe.“ Und dies ist der erste Satz, mit dem Widad Nabi ihren Essay „Eine Heimat in der Sprache“ einleitet. Er steht am Anfang der Anthologie „Wurzeln schlagen“, die Texte zu „Exil, Heimat und Geborgenheit“ der in Syrien geborenen Autorin sammelt. Die in Kobane geborene Lyrikerin ist angekommen in der Sprache, die sie als Fluchtort gewählt hatte. In 17 Essays thematisiert die Autorin ihr Leben im Exil mit den neuen Erfahrungen in Berlin, wo sie seit 2015 lebt.

Widad Nabi war 2018 die erste Stipendiatin des Projekts „Weiterschreiben“ des Fördervereins Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. mit einem dreimonatigen Aufenthalt in Wiesbaden. Seit 2016 veröffentlicht sie Gedichte und Geschichten. 2025 erhielt sie in Italien den internationalen Camaiore-Poesie-Preis für ihr Gedicht „Ein Kontinent namens Körper“.

Es liest: Katalyn Hühnerfeld | Moderation: Viola Bolduan

Katalyn Hühnerfeld ist Schauspielerin, Kabarettistin und Sprecherin und arbeitet vor allem für ARD und ZDF. Von 2004 bis 2009 war sie festes Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, mit ihren Kabarett-Programmen ist sie in ganz Deutschland unterwegs und ist vor Ort u.a. im Pariser Hoftheater zu erleben.

Viola Bolduan, geb. in Wiesbaden, promoviert in Germanistik/ Anglistik/Philosophie, arbeitete 20 Jahre als Ressortleiterin Feuilleton/Kultur des Wiesbadener Kurier. Seit Ende 2016 ist sie freie Journalistin und unterstützt den Förderverein Literaturhaus als Beiratsvorsitzende.

 

Copyright des Autorinnenfotos: privat.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von:  Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Uli Aechtner: „Poyais. Ein Land, das es nie gab“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

1822: Zwei Schiffe voller hoffnungsfroher Siedler stechen in See. Ihr Ziel: Poyais – ein neu gegründeter Staat in Mittelamerika, der Auswanderern Reichtum und Freiheit verspricht. Doch das angebliche Paradies ist eine Lüge. Poyais existiert nicht. Es ist die skrupellose Erfindung des Hochstaplers Gregor MacGregor, der mit glänzenden Versprechen Hunderte in die Irre führt. Auch Kaufmannstochter Julie begibt sich mit ihrem Geliebten auf die gefährliche Reise – und strandet in einer Katastrophe …

Uli Aechter erzählt erstmals als Roman vom legendären Poyais-Betrug, dem perfidesten Schwindel des 19. Jahrhunderts. Uli Aechtner arbeitete als Journalistin, bevor sie zu schreiben begann. Sie war Reporterin für den französischen Fernsehsender TF1, Nachrichtenmoderatorin beim SWF in Mainz und gestaltete Filmbeiträge für ARD und ZDF. Seit 1992 lebt sie in der Wetterau.

Es liest: Andreas Mach | Moderation: Rita Thies

Andreas Mach (Jg.1957), in den 90er Jahren Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, danach langjähriger Leiter der Schauspielschule Mainz. Er inszenierte für die Burghofspiele Eltville, lehrt an der Hochschule für darstellende Kunst in Frankfurt und arbeitet als freischaffender Schauspieler und Regisseur.

Rita Thies ist Vorsitzende des Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. Die gelernte Oberstufenlehrerin für Deutsch und Geschichte war u.a. viele Jahre Kulturdezernentin in Wiesbaden. Heute arbeitet sie freiberuflich sowie ehrenamtlich im Kultur bzw. Literaturbetrieb.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem exground filmfest.

Copyright des Fotos: privat

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Jina Khayyer: „Im Herzen der Katze“

Autorinnenlesung und -gespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Es ist Nacht in Südfrankreich. Jina sitzt an ihrem Schreibtisch, das Telefon in der Hand. Im Sekundentakt aktualisiert sich ihr Instagram-Feed. Sie liest: „Jina Mahsa Amini wurde in Teheran von der Sittenpolizei ins Koma geprügelt.“ Die junge Frau, die so heißt wie sie, ist tot. Im Feed folgen die Bilder: der Protestzug Tausender Menschen auf den Straßen, Mädchen und Frauen, die ihre Haare unverdeckt tragen, darunter auch Jinas Schwester Roya und ihre Nichte Nika. Was als Versuch beginnt, die Gegenwart zu begreifen, wird zur Reise in die Vergangenheit. Denn die Ereignisse wecken in Jina Erinnerungen an ihre eigenen Aufenthalte im Iran…

„Im Herzen der Katze“ ist der Debütroman von Jina Khayyer, für den sie für den Deutschen Buchpreis nominiert und mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. In Deutschland geboren und iranischer Abstammung, lebt und arbeitet Khayyer als Autorin und Malerin seit 2006 in Frankreich.

Moderation: Marita Hübinger

Marita Hübinger lebt in Wiesbaden und arbeitete in Mainz bei ZDF / ARTE in der Wissensredaktion. Lange Jahre war sie Redakteurin von Elke Heidenreich bei ‚Lesen!‘, später den ‚Vorlesern‘ mit Amelie Fried und Ijoma Mangold. Mehr als 20 Jahre führte sie Gespräche mit Autor*innen auf dem Blauen Sofa während der Buchmessen in Frankfurt und Leipzig.

 

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Heike Steinweg.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Andrea Stoll „Zwei Menschen sind in mir“

Autorinnenlesung und -gespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“.

Am 25. Juni vor 100 Jahren ist die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann in Klagenfurt geboren. Am Jubiläumtag stellt Bachmann-Kennerin, Autorin und Filmemacherin Andrea Stoll auf dem Literaturfestival ihre neue Biografie über die Spielarten der Selbstinszenierung und Selbstzerstörung der Ingeborg Bachmann vor. Andrea Stoll hat ihr Buch auf Grundlage zuletzt veröffentlichter Briefe und Tagebücher sowie umfangreicher Gespräche mit verschiedenen Zeitzeugen verfasst.

Andrea Stoll, Jahrgang 1960, ist in Rüsselsheim geboren, hat über Ingeborg Bachmann 1991 promoviert und arbeitete 15 Jahre lang als Dozentin für Literatur an der Universität Salzburg. Als Filmemacherin erhielt sie etliche Auszeichnungen und Nominierungen. Der von ihr herausgegebene Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan (2009) wurde ein Bestseller.

Moderation: Viola Bolduan

Viola Bolduan, geb. in Wiesbaden, promoviert in Germanistik/ Anglistik/Philosophie, arbeitete 20 Jahre als Ressortleiterin Feuilleton/Kultur des Wiesbadener Kurier. Seit Ende 2016 ist sie freie Journalistin und unterstützt den Förderverein Literaturhaus als Beiratsvorsitzende.

 

Copyright des Autorinnenfotos: privat

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Schreibwerkstatt 9.0

Abschlusslesung der Schreibwerkstatt für Migrantinnen und Migranten; Leitung: Armin Nufer

Seit Januar 2026 treffen sich zweiwöchentlich ein Dutzend leidenschaftlich sprachbegeisterte Frauen und Männer aus verschiedenen Kulturkreisen und kreieren dort völlig frei mit unterschiedlichen Techniken fantasievolle Fließtexte, Gedichte, Dialoge und andere Formate in ihrer Fremdsprache Deutsch.
An diesem Abend stellen die Teilnehmenden eine Auswahl ihrer besten Texte vor und werden dabei musikalisch begleitet.

Das Copyright des Fotos liegt bei privat.

 

Open Air Poetry Slam

Sommerfestspiele Wiesbaden

„Best of“-Dichterinnen und Dichter von nah dran und nebenan
Fetzig! Furioso! Fulminant! Worte lassen sich nicht aufhalten – gekritzelt, geflüstert oder gebrüllt. Beim Open Air Poetry Slam der Sommerfestspiele Wiesbaden treten die Siegerinnen und Sieger der monatlichen Slams vom Theater kuenstlerhaus43 im Palasthotel an.
Sieben Minuten, eigene Texte, Performance pur, Livemusik inklusive. Das Publikum entscheidet. Goethe hätte es auf Burg Sonnenberg geliebt – Schiller wohl auch.

VVK unter Tel. 0611-172 45 96 oder online unter www.kuenstlerhaus43.de.

Das Copyright des Fotos liegt bei kuenstlerhaus43.

„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ (Ingeborg Bachmann 1926 – 1973)

Musikalische Lesung im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Ingeborg Bachmann wäre am heutigen Tage 100 Jahre alt – ein Anlass, an eine Autorin zu erinnern, die mit ihrer kompromisslosen Haltung, der existentiellen Dimension ihres Werkes und ihrer poetischen Radikalität Maßstäbe gesetzt hat. Sie war eine der wenigen Frauen in der Gruppe 47 und machte die politischen und sprachlichen Verwerfungen der Nachkriegszeit schon früh sichtbar.

Hans Höller beschrieb ihr Werk als „empfindlichsten Seismographen der Nachkriegszeit“ – ein Bild, das ihre Sensibilität und intellektuelle Schärfe bündelt.

Die Lesung im Rahmen des Literaturfestivals verbindet Auszüge aus ihrer Prosa mit vertonten Gedichten und lässt so die Vielschichtigkeit ihres Schreibens neu erleben.

„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ – dieser Satz, der ihr Werk wie ein innerer Kompass durchzieht, bildet den Resonanzraum des Abends.

Konzept und Textauswahl: Dagmar Borrmann

Musik: Sabine Lippert & Andreas Nordheim

Lesung: Eva-Maria Damasko

Eva-Maria Damasko trat nach ihrem Schauspiel-Diplom an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main 2006 ihr Engagement am Staatstheater Wiesbaden an. Seit 2010 arbeitet sie als Sprecherin, Schauspielerin, Autorin und Regisseurin für eigene Theater und Musiktheaterproduktionen sowie als Gastschauspielerin.

 

Das Copyright des Fotos liegt beim Bundesarchiv.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Literaturforum: „Was wir wissen können“ von Ian McEwan

Diskussionsforum im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“.

Im Jahr 2119: Die Welt ist überschwemmt, Europa eine Insellandschaft. Freiheit und Reichtum unserer Gegenwart – ein ferner Traum. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe sucht ein verschollenes Gedicht von Weltrang. Der Dichter Francis Blundy hat es 2014 seiner Frau Vivien gewidmet und nur ein einziges Mal vorgetragen. In all den Spuren, die das berühmte Paar hinterlassen hat, stößt Thomas auf eine geheime Liebe, aber auch auf ein Verbrechen.

Ian McEwan entwirft meisterhaft eine zukünftige Welt, in der nicht alles verloren ist.

Das „Literaturforum“ findet regelmäßig im Literaturhaus statt, hier open air. Es ist ein Diskussionsforum, das für alle Interessierten offen ist und in dem ansonsten zwei Werke aus der zeitgenössischen Literatur oder dem 20. Jhdt. diskutiert werden. – Dies versteht sich von selbst: Für die Diskussion sollte der Roman von Ian McEwan gelesen sein.

Moderation: Rita Thies

Rita Thies ist Vorsitzende des Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. Die gelernte Oberstufenlehrerin für Deutsch und Geschichte war u.a. viele Jahre Kulturdezernentin in Wiesbaden. Heute arbeitet sie freiberuflich sowie ehrenamtlich im Kultur bzw. Literaturbetrieb.

 

In Kooperation mit der Büchergilde.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Julia Erler: „Dunkelblaue Stunden“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Mona lebt mit Hund und Kater in einem Landhaus in Südfrankreich. Ihre Freundinnen dort haben viel zu erzählen – nur von Mona selbst wissen sie wenig. Sie ist am Rhein als Tochter einer jüdischen Mutter aufgewachsen und floh nach Südamerika, wobei sie nicht nur ihre Großeltern und ihre beste Freundin, sondern auch ihre erste Liebe, Eduard, verlassen musste. Sie hat ihn nie vergessen. Als Witwer wird dieser Eduard zur nun älter gewordenen Mona reisen wollen …

Julia Erler ist 1967 in Wiesbaden geboren und studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Theaterwissenschaft. „Dunkelblaue Stunden“ ist ihr Debütroman. Sie arbeitet als freie Übersetzerin und Autorin und als PR-Frau für ein renommiertes Weingut in Südwest-Frankreich, wo sie viele Jahre lebte, bevor sie mit ihrer Familie wieder nach Wiesbaden zurückzog.

Lesung: Renate Kohn

Moderation: Armin Conrad

Renate Kohn spielte nach dem Schauspielstudium an verschiedenen Theatern. Seit 1980 arbeitet sie freiberuflich und ist den Fernsehzuschauern aus vielen Filmen und TV-Serien bekannt. Mit dem Cellisten und Komponisten Cornelius Hummel steht sie auf der Bühne und verbindet in vielseitigen Programmen unter dem Titel „Poesie und Musik“ Literatur und Musik.

Armin Conrad ist Vorstandsmitglied des Fördervereins. Er hat bis 2015 das 3satMagazin Kulturzeit geleitet. Davor war er Filmemacher für ‘Aspekte’ und für ARD-Sender als Reporter und Autor tätig.

 

In Kooperation mit dem Verlagshaus Römerweg.

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei foto vario wiesbaden.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Lina Schwenk: „Blinde Geister“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Olivia wächst im friedlichen Deutschland der 50er Jahre auf. Doch kein Tag vergeht, ohne dass die Eltern oder ihr Lehrer an vergangene Kriegserlebnisse erinnern würden. Als Erwachsene erst erkennt sie, wie stark sie von der Generation bestimmt wurde, die nichts zu hoffen wagte. Olivia beginnt, sich von ihrer sie beengenden Familiengeschichte zu befreien, die vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart reicht.

Lina Schwenk, Jahrgang 1988, arbeitete zunächst als Krankenschwester und in der medizinischen Flüchtlingshilfe, bevor sie ein Medizinstudium absolvierte und seither als Ärztin tätig ist. „Blinde Geister“ ist ihr Debütroman, der bereits mit Preisen ausgezeichnet wurde und 2025 für den Deutschen Buchpreis nominiert war.

Es liest: Susanne Heydenreich

Moderation: Susanne Lewalter

Susanne Heydenreich, deren Eltern das Theater der Altstadt in Stuttgart gründeten, spielt seit 1974 nonstop Theater. Nach Stationen in Chur, Krefeld/Mönchengladbach, Düsseldorf u.a. war sie von 1996 – 2025 Intendantin des Theaters der Altstadt in Stuttgart. Heute arbeitet sie freischaffend als Regisseurin, Schauspielerin und Sprecherin.

Susanne Lewalter leitet seit 2003 das Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden. Zuvor war sie als Journalistin unter anderem für die FAZ, die FR und den SWR tätig. Sie hat in Freiburg Literaturwissenschaften, Neuere und Neueste Geschichte und Musikwissenschaften studiert.

 

In Kooperation mit dem Literaturhaus Wiesbaden.

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Heike Bogenberger.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Miriam Carbe: „Unerwünschte Töchter“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Margarethe, Marianne, Monika und Miriam sind Mitglieder einer Familie des Bildungsbürgertums Dresdens. Männer und Väter fallen in den beiden Weltkriegen, die Frauen lieben sich und bekämpfen einander dennoch. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kommt es zu einem schlimmen Zerwürfnis, als die intelligente, aber labile Enkelin gegen alle Widerstände ein uneheliches schwarzes Kind zur Welt bringt. Die Autorin selbst ist dieses Kind … und schreibt über ihre Familie.

Miriam Carbe, geboren 1967, hat deutsche und nigerianische Wurzeln und wuchs in einer Familie von Frauen auf, die alle Tagebücher und Erinnerungsskizzen schrieben. Von ihnen erbte sie Kisten von Notizen, die eine Rekonstruktion der Familiengeschichte erlaubten. Miriam Carbe hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Frankfurt/Main. Sie arbeitet als Redakteurin im deutschfranzösischen Sender ARTE.

Es liest: Birgitta Assheuer

Moderation: Anita Djafari.

Birgitta Assheuer ist Sprecherin und Rezitatorin, zu erleben bei Lesungen, Konzerten und Literaturfestivals. Als Erzählstimme hört man sie in Kinoproduktionen, TV-Dokumentationen und Hörbüchern. Sie arbeitet für Rundfunk und Fernsehen von ARD, 3sat, ARTE, ZDF und ORF. Für Hörbuchverlage liest sie Lyrik, Kurzgeschichten und Romane ein.

Anita Djafari ist begeisterte Literaturvermittlerin. Sie arbeitete als Geschäftsführerin von Litprom e.V. (Frankfurt) und engagiert sich heute im Freundeskreis Litprom. Dieser setzt sich für die Verbreitung der Literaturen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt ein.

 

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Wolfram Stahr.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Daniel Speck: „Villa Rivolta“

Lesung und Autorengespräch mit musikalischer Begleitung im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn des großbürgerlichen Automobilunternehmers Renzo Rivolta und Valeria, die eigensinnige Tochter des Dienstmädchens. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden. Verbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens: Mailands mondäne Eleganz zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero die Nachfolge seines Vaters antreten muss, verliebt sich Valeria in den Arbeitersohn Flavio, der Pieros Welt den Kampf ansagt.

Daniel Speck, geb. 1969 in München, studierte Filmgeschichte und verfasste Drehbücher, die vielfach ausgezeichnet wurden. Seine Romane, in denen er Brücken zwischen den Kulturen baut, sind allesamt Bestseller, die bei Kritik und Leserschaft höchste Anerkennung finden.

Es liest: Katalyn Hühnerfeld

Moderation: Ann-Christin Hornberger

Musik: N.N.

Katalyn Hühnerfeld ist Schauspielerin, Kabarettistin und Sprecherin und arbeitet vor allem für ARD und ZDF. Von 2004 bis 2009 war sie festes Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, mit ihren Kabarett-Programmen ist sie in ganz Deutschland unterwegs und ist vor Ort u.a. im Pariser Hoftheater zu erleben.

Ann-Christin Hornberger arbeitet für ZDF/ARTE und produziert als Redakteurin Dokumentationen für verschiedene Themenbereiche. Die studierte Literaturwissenschaftlerin lebt mit ihrer Familie in Wiesbaden und engagiert sich seit vielen Jahren für den Förderverein Literaturhaus.

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Nell Killius.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Open Air Poetry Slam

„Best of“-Dichterinnen und Dichter von nah dran und nebenan
Fetzig! Furioso! Fulminant! Worte lassen sich nicht aufhalten – gekritzelt, geflüstert oder gebrüllt. Beim Open Air Poetry Slam der Sommerfestspiele Wiesbaden treten die Siegerinnen und Sieger der monatlichen Slams vom Theater kuenstlerhaus43 im Palasthotel an.
Sieben Minuten, eigene Texte, Performance pur, Livemusik inklusive. Das Publikum entscheidet. Goethe hätte es auf Burg Sonnenberg geliebt – Schiller wohl auch.

VVK unter Tel. 0611-172 45 96 oder online unter www.kuenstlerhaus43.de.

Das Copyright des Fotos liegt bei kuenstlerhaus43.

Salem Khalfani: „Rastplatz im Sturm“

Autorenlesung

Salem Khalfani liest aus seinem noch unveröffentlichten Buch. Der Band versammelt Texte, die Migration sowohl in ihrem geografischen als auch in ihrem geistigen Sinn erkunden. Zwischen Erzählung, Essay und Meditation kreisen die Texte um Erfahrungen von Entfremdung, Verlust, Erinnerung und Identität.
Salem Khalfani wurde 1963 im Iran geboren und lebt seit 1985 in Deutschland. Von ihm erschienen bislang ein Sachbuch zum Thema Absurdität, drei Romane sowie der Gedichtband „Nachtschwimmer“.

Einlass ab 19 Uhr.

Voranmeldung unter  service@calibanliteraturwerkstatt.de, Reservierung gültig bis 19.20 Uhr.

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei privat.

 

Stephan Lamby: „Dennoch sprechen wir miteinander“

Autorenlesung und -gespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Stephan Lamby war in vier verschiedenen Ländern unterwegs, um zu erfahren, welche Ängste radikalisierte Bürger*innen umtreiben. Seine Reise führte ihn in die USA, nach Argentinien, Italien und durch Deutschland. Ausgangspunkt hierfür war ein Gespräch mit seinem amerikanischen Cousin, der berichtete, beim Sturm auf das Kapitol dabei gewesen zu sein. Stephan Lamby befasste sich also auch mit der eigenen Familie und seinem Freundeskreis, um verstehen zu wollen, warum Demokratie vielerorts gefährdet scheint.

Stephan Lamby, Jahrgang 1959, ist deutscher Journalist, TV-Dokumentarfilmer und Autor. 1997 gründete er die ECO Media TV-Produktion, die vor allem Dokumentationen zu Politik, Wirtschaft, Geschichte, Kultur und Wissenschaft produziert. „Dennoch sprechen wir miteinander“ ist sein viertes Sachbuch.

Moderation: Thomas Dreesen

Thomas Dreesen ist Kommunikationsmanager und Vorstandsmitglied des Presseclub Wiesbaden. Als studierter Historiker und Medienwissenschaftler bewegt er sich seit über zwei Jahrzehnten an der Schnittstelle von Sprache, Öffentlichkeit und Politik. Für das Wiesbadener Literaturfestival freut er sich darauf, Literatur genau dort zu verorten, wo sie hingehört: mitten ins Gespräch.

In Kooperation mit dem Presseclub Wiesbaden.

Copyright des Autorenfotos: privat.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

„Auf der Suche nach dem Weißen Wal“

Workshop für Kinder im Museum Reinhard Ernst im Rahmen des Literaturfestivals "Ins Offene..."

12.30 – 13.30 Uhr

Altersempfehlung: 8-12 Jahre

Tauche ein in die Welt der abstrakten Kunst und des Wals Moby Dick!

In unserem Workshop entdeckst Du riesige knallbunte Kunstwerke von Frank Stella und findest heraus, was diese über die berühmte Geschichte des weißen Wals Moby Dick „erzählen“. Danach bist Du selbst gefragt: Erfinde Deine eigene Erzählung von Moby, Kapitän Aha und seinem Schiff, der Pequod. Hierfür lesen wir Ausschnitte aus Herman Melvilles „Moby Dick“ und lassen uns dann von Formen, Farben und Strukturen von Stellas Kunstwerken inspirieren. Was könnte als Nächstes passieren? Und wie geht die Geschichte aus?

Treffpunkt: 12.25 Uhr vor dem Farblabaor des are, direkt neben der Kasse – das großformatige Glaswerk „Ein Glas Wasser, bitte“ von Katharina Grosse weist Dir den Weg.

Workshopleitung: Lisa Rudigier

Das Copyright des Fotos liegt beim mre.

Tomer Gardi: „Liefern“

Lesung und Autorengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

„Liefern“ ist eine literarische Weltreise in sechs Episoden, entstanden in Zusammenarbeit mit Anne Birkenhauer. Überall schwirren sie durch die Städte: die Essenslieferanten. Um Geld zu verdienen im fremden Land und Ausbeutung zu erfahren. Filmon aus Eritrea etwa arbeitet in Berlin, dessen Familie bei Nina Deutsch lernt, die wiederum in einem Austauschsemester in Dehli den Argentinier Ramón kennenlernt, dessen Mutter sich in Buenos Aires um den Sohn Sorgen macht. Leichterhand bindet „Liefern“ die verschiedenen Episoden zu einer Textur zusammen.

Tomer Gardi, Jahrgang 1974, ist im Kibbuz Dan in Israel geboren und lebt in Berlin. „Liefern“ ist sein fünftes Buch, für das er über drei Jahre in sechs verschiedenen Städten recherchiert hat. Für seinen Roman „Eine runde Sache“ erhielt er 2022 den Preis der Leipziger Buchmesse.

Lesung: Hanns Jörg Krumpholz

Moderation: Anita Djafari

Hanns Jörg Krumpholz, geb. 1962 in Bonn. Nach der Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Kunst in Stuttgart trat er fast dreißig Jahre an vielen großen deutschsprachigen Theaterbühnen auf, u.a. an den Schauspielhäusern Zürich und Hamburg, am Schauspiel Frankfurt oder am Staatstheater Wiesbaden. Er ist zudem ein gefragter Synchronsprecher.

Anita Djafari ist begeisterte Literaturvermittlerin. Sie arbeitete als Geschäftsführerin von Litprom e.V. (Frankfurt) und engagiert sich heute im Freundeskreis Litprom. Dieser setzt sich für die Verbreitung der Literaturen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt ein.

 

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Maximilian Gödecke.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Sharon Dodua Otoo: „So, in etwa, ist es geschehen“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Sie sind mit dem Auto auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus. Amatas Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der Cap Arcona, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Brockhaus redet ununterbrochen und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird der Mann nicht mehr leben, und Amata später vor Gericht stehen.

Sharon Dodua Otoo ist britisch-deutsche Autorin und Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin von 2016. Ihre Eltern stammen aus Accra, der Hauptstadt Ghanas. Geboren wurde sie 1972 in London. Heute lebt sie mit ihren vier Söhnen in Berlin. Sharon Dodua Otoo veröffentlichte ihren Debüt-Roman „Adas Raum“ 2021.

Lesung: Eva-Maria Damasko

Moderation: Viola Bolduan

Eva-Maria Damasko trat nach ihrem Schauspiel-Diplom an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main 2006 ihr Engagement am Staatstheater Wiesbaden an. Seit 2010 arbeitet sie als Sprecherin, Schauspielerin, Autorin und Regisseurin für eigene Theater und Musiktheaterproduktionen sowie als Gastschauspielerin.

Viola Bolduan, geb. in Wiesbaden, promoviert in Germanistik/ Anglistik/Philosophie, arbeitete 20 Jahre als Ressortleiterin Feuilleton/Kultur des Wiesbadener Kurier. Seit Ende 2016 ist sie freie Journalistin und unterstützt den Förderverein Literaturhaus als Beiratsvorsitzende.

 

In Kooperation mit der Anglikanischen Kirche St. Augustine of Canterbury.

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Francis Oghuma.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Simone Meier: „Die Entflammten“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Jo van Gogh-Bongers Mann Theo van Gogh stirbt an der Syphilis. Theos Bruder Vincent van Gogh hatte sich kurz zuvor erschossen. Der jungen Witwe bleibt nur ein Baby und Hunderte Bilder des als Maler noch unbekannten Schwagers. Sie will das ändern und setzt eine gewaltige Erfolgsstory in Gang. Kunsthistorikerin Gina stößt über hundert Jahre später auf Jos Geschichte und will sie aufschlüsseln – um ihrem Vater zu helfen, der seit Jahren erfolglos versucht, seinen zweiten Roman zu schreiben. Es verbinden sich mit den beiden Frauen unterschiedliche Zeiten und Familiengeschichten.

Simone Meier, Jahrgang 1970, ist Schweizerin und arbeitet als Kulturredakteurin und Autorin. Die Vorgänger-Romane „Fleisch“, „Kuss“ und „Reiz“ erschienen 2017, 2019 und 2021. Simone Meier lebt in Zürich.

Lesung: Katja Straub

Moderation: Jana Dennhard

Katja Straub, gebürtige Heidelbergerin, absolvierte nach abgeschlossenem Psychologiestudium ihre Schauspielausbildung an der Schauspielschule in Mainz. Schon während des Studiums gastierte sie an den Staatstheatern Mainz und Wiesbaden und am Theater Ansbach, wo sie später fest zum Ensemble gehörte. Seit 2017 ist sie im Rhein-Main Gebiet beheimatet und arbeitet als freischaffende Schauspielerin und Sprecherin.

Jana Dennhard arbeitet derzeit als Kuratorin am Landesmuseum Wiesbaden und als freie, interdisziplinäre Projektmanagerin und Kuratorin für das Kunsthaus Wiesbaden. In ihrer kuratorischen Praxis interessiert sie sich besonders dafür, wie Ausstellungen Dialoge fördern, öffentliche Räume aktivieren und herkömmliche Formen der künstlerischen Rezeption herausgefordert werden können.

 

In Kooperation mit dem Museum Wiesbaden und den Freunden des Museums Wiesbaden.

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Ayse Yavas.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Kristof Magnusson: „Die Reise ans Ende der Geschichte“

Lesung und Autorengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Anfang der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden – und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Germeshausen braucht einen Plan, und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter…

Kristof Magnusson, geb. 1976 in Hamburg, schreibt Romane, Theaterstücke und übersetzt aus dem Isländischen. Sein Theaterstück „Männerhort“ wurde fürs Kino verfilmt, zuletzt erschien sein gefeierter Roman „Ein Mann der Kunst“.

Es liest: Lina Habicht

Moderation: Linde Dehner

Lina Habicht, geb. 1994, studierte Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule München und spielte im Rahmen ihres Engagements am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zwischen 2018 und 2023 um die 30 Rollen (z.B. den Conférencier in „Cabaret“), inszenierte 2020 einen eigenen feministischen Liederabend („Salon Jugendstil“), und als erstes Schauspiel 2023 „Was man sät“ in der Wartburg.

Linde Dehner begann nach einigen Stationen im Kulturbereich in Frankfurt, Los Angeles und Dresden für ZDF / ARTE zu arbeiten. Außer Dokumentationen zur Wissenschaft betreut sie als Redakteurin auch andere Formate wie z.B. „Wunderwelten“, „history light“ und Sonderprojekte.

 

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Smilla Dankert.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

The Little Blues Brothers: „Killing me softly“

Hits der 60er und 70er Jahre im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Die Little Blues Brothers, das sind Martin Theuer und Hanns Jörg Krumpholz, entführen in die 60er und 70er Jahre, als der Kuschelrock das Laufen lernte. Sie bringen so ziemlich alles mit, was der Rock an Romantischem zu bieten hat: Die größten Hits der Beatles und Stones, dazu die schönsten Balladen von Simon & Garfunkel, Neil Young, Pink Floyd, Celentano, Maffay, Wecker, Lindenberg, Clapton, Carpendale und Cindy & Bert. Zwischen den Songs halten die beiden ihre Gäste mit ihrer ganz speziellen Art von Entertainment bei Laune.

Hanns Jörg Krumpholz (Gesang, Gitarre, EPiano), 1962 geb. in Bonn, war nach seiner Schauspielausbildung in Stuttgart an vielen Bühnen engagiert, u.a. am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Er arbeitet zurzeit als freier Schauspieler, Musiker und Sprecher.

Martin Theuer (Gesang, Gitarre, Harp/Mundharmonika, Flöte), 1961 geb. in Aalen, absolvierte seine Schauspielausbildung ebenfalls in Stuttgart und arbeitet seit vielen Jahren an der Württembergischen Landesbühne Esslingen.

 

Copyright des Fotos: privat.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Lesefreuden beim Sonntagsfrühstück

Die besten Buchempfehlungen Wiesbadener Buchhändler*innen im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Und wieder einmal geben Inhaber*innen Wiesbadener Buchhandlungen ihre Lese-Empfehlungen zur sonntäglichen Frühstückszeit weiter. Die Veranstaltung findet auf der großen Festivalbühne statt, wobei von 10.30 Uhr an ein Frühstücksangebot der Hofköche (für 10 € einschließlich einer Tasse Kaffee oder Tee) sowohl an Tischen vor der Bühne als auch im Garten des Literaturhauses entgegengenommen werden kann. Das Hauptaugenmerk freilich gilt den Büchern, die die beruflichen Fachleute am liebsten gelesen haben. An der Veranstaltung nehmen teil: Jutta Leimbert (Buchhand lung Vaternahm), Gudrun Olbert (Büchergilde), Vera Anna (Buchhandlung VorOrt), Elke Deichmann (Buchhandlung spielen&LESEN), Vanessa Engeln (Buchhandlung Schwarte) und Andreas Dieterle (Buchhandlung Buchecke).

Es lesen: Grit Schade und Patrick Twinem

Moderation: Arno Goßmann

Grit Schade ist in Wiesbaden geboren und hat in Mainz und Prag Buchgestaltung studiert. Als Designerin ist sie in der Veranstaltungsbranche tätig. Seit 2020 liest sie bei diversen Veranstaltungen, unter anderem in der Mauritius Mediathek. Sie arbeitet oft mit Schauspieler und Regisseur Oliver Wronka zusammen.

Patrick Twinem, geb. 1977, absolvierte seine Ausbildung an der Genzmer Schauspielschule (heute WSFS) in Wiesbaden. Seit 1998 arbeitet er als freischaffender Schauspieler zumeist im Rhein-Main-Gebiet; u. a. an den Theatern in Frankfurt, Koblenz, Mainz und am kuenstlerhaus43 in Wiesbaden. Er ist auch in diversen Werbe und Filmproduktionen zu sehen.

Arno Goßmann, geb. in Wiesbaden, hat Rechtswissenschaft studiert und war über 25 Jahre in der Hessischen Landesverwaltung tätig. Von 2007 bis 2017 war Goßmann Bürgermeister und u.a. Sozialdezernent in der Hessischen Landeshauptstadt. Der Literaturliebhaber ist in seinem Ruhestand in mehreren Organisationen ehrenamtlich tätig, u.a. im Beirat des Fördervereins.

 

In Kooperation mit den inhaber*innengeführten, oben genannten Buchhandlungen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Alisha Gamisch: „Parasiti“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Zwischen Novosibirsk der 1960er Jahre und Fürstenfeldbruck in einer nahen Gegenwart folgt die Erzählerin Alisha Gamisch den Lebenswegen dreier russlanddeutscher Frauen. Erzählerin Rina wüsste gern, woher ihre Ängste und Unsicherheiten kommen. Tante Valli könnte vielleicht davon erzählen, während Großmutter Lydia verstummt. Als „Parasiti“, Parasiten, wurden in der Sowjetunion Personen als Faulenzer verunglimpft. Lydias Mann hatte dazugehört …

Alisha Gamisch, geboren 1990, entstammt einer russisch-deutschen Familie und lebt in Berlin. „Parasiti“ ist ihr Debütroman, nachdem ihr erstes Buch, der Gedichtband „Lustdorf“, 2020 zu den besten Lyrikdebüts des Jahres gewählt worden war. Sie ist Gründungsmitglied des gemeinnützigen feministischen Vereins „Wepsert e.V.“, für den sie Lesungen organisiert und über Feminismus und Literatur schreibt.

Lesung: Lina Habicht

Moderation: Corinna Freudig

Lina Habicht, geb. 1994, studierte Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule München und spielte im Rahmen ihres Engagements am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zwischen 2018 und 2023 um die 30 Rollen (z.B. den Conférencier in „Cabaret“), inszenierte 2020 einen eigenen feministischen Liederabend („Salon Jugendstil“), und als erstes Schauspiel 2023 „Was man sät“ in der Wartburg.

Corinna Freudig ist PR-Frau und Kabarettistin. Sie schreibt, spielt, spricht ganz viel, singt ganz wenig und moderiert. Zudem engagiert sie sich u.a. im Vorstand des Presseclubs Wiesbaden und im Kuratorium der Freunde des Museums Wiesbaden.

 

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Robert Gommlich.

 Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Lourdes Oñederra: „Letzten Endes“

Lesung und Autor*innengespräch auf Deutsch und Spanisch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Diesmal haben wir Lourdes Oñederra aus San Sebastián eingeladen und einen Auszug aus ihrem Roman „Letzten Endes“ (baskisch: „Azken batean“) übersetzen lassen: Elisa und Elixabete sind Mutter und Tochter, die ihre komplexe Beziehung zueinander und ein schmerzhaftes Familiengeheimnis bewältigen. Auf einer Reise zwischen dem Baskenland und Amerika webt die Geschichte unsichtbare Bande, die ein Leben prägen…

Lourdes Oñederra, geb. 1958 in San Sebastián, studierte Linguistik. Sie war Dozentin für Phonologie an der Philologischen Fakultät der Universität des Baskenlandes in Vitoria-Gasteiz und ist Professorin und ordentliches Mitglied der Euskaltzaindia (Königliche Akademie der baskischen Sprache) und hat an verschiedenen Zeitschriften mitgearbeitet. Für ihre Romane und Erzählungen wurde sie vielfach ausgezeichnet.

Es liest: Hanns Jörg Krumpholz

Moderation: Rita Thies

Hanns Jörg Krumpholz, geb. 1962 in Bonn. Nach der Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Kunst in Stuttgart trat er fast dreißig Jahre an vielen großen deutschsprachigen Theaterbühnen auf, u.a. an den Schauspielhäusern Zürich und Hamburg, am Schauspiel Frankfurt oder am Staatstheater Wiesbaden. Er ist zudem ein gefragter Synchronsprecher.

Rita Thies ist Vorsitzende des Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. Die gelernte Oberstufenlehrerin für Deutsch und Geschichte war u.a. viele Jahre Kulturdezernentin in Wiesbaden. Heute arbeitet sie freiberuflich sowie ehrenamtlich im Kultur bzw. Literaturbetrieb.

 

In Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Wiesbaden – San Sebastián.

Copyright des Autorinnenfotos: privat.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Katrin Zipse: „Moosland“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

1949 kommen knapp 300 junge deutsche Frauen in Island an, um dort auf den Bauernhöfen auszuhelfen. Die Arbeitskräfte können gern auch Heiratskandidatinnen werden, nachdem viele Isländerinnen in die Städte gezogen sind. Das deutsche Mädchen Elsa kann sich sprachlich zwar nicht verständigen, fühlt sich aber vom einsamen isländischen Hof durchaus angezogen. Der Roman erzählt eine Geschichte über Gemeinschaft, Verantwortung und die Sehnsucht nach einem Ort, an dem man ankommen kann.

Katrin Zipse, geboren 1964, ist Hörspielautorin, -dramaturgin und -redakteurin. Mehrere Jahre arbeitete sie am Theater. Sie schreibt Kinderbücher, sowie Jugendromane und lebt in Baden-Baden. „Moosland“ ist ein Roman für Erwachsene. Die Autorin wurde für ihre Arbeiten bereits mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet.

Lesung: Katja Straub

Moderation: Anita Djafari

Katja Straub, gebürtige Heidelbergerin, absolvierte nach abgeschlossenem Psychologiestudium ihre Schauspielausbildung an der Schauspielschule in Mainz. Schon während des Studiums gastierte sie an den Staatstheatern Mainz und Wiesbaden und am Theater Ansbach, wo sie später fest zum Ensemble gehörte. Seit 2017 ist sie im Rhein-Main Gebiet beheimatet und arbeitet als freischaffende Schauspielerin und Sprecherin.

Anita Djafari ist begeisterte Literaturvermittlerin. Sie arbeitete als Geschäftsführerin von Litprom e.V. (Frankfurt) und engagiert sich heute im Freundeskreis Litprom. Dieser setzt sich für die Verbreitung der Literaturen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt ein.

 

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Niklas Berg.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Burkhard Spinnen (& Charles Wolkenstein): „Erdrutsch“

Autorenlesung und -gespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Auf einem Steilhang des Monte Croce di Muggio hoch über dem Comer See wird ein Mann angetroffen, der offenbar mit den Vögeln redet. Kurz darauf stürzt dieser Hang in die Tiefe. Haben die Vögel vor der Naturkatastrophe gewarnt? Ab jetzt dreht sich alles um den „Vogelmann“. Für die Klimabewegung wird er ebenso Leitfigur wie für eine Unternehmensberaterin. „Erdrutsch“ ist der Auftakt einer Buchreihe, in der das Autoren-Duo Spinnen/Wolkenstein mögliche Zukunfts-Versionen entwirft.

Burkhard Spinnen, Jahrgang 1956, schreibt gemeinsam mit seinem gleichaltrigen Schulfreund, dem Kommunikationswissenschaftler Rainer Zimmermann, alias Charles Wolkenstein, der teilweise in Bellano am Comer See lebt, diesen Roman über politisches und gesellschaftliches Verhalten angesichts der Klimakatastrophe. Auf dem Festival ist Burkhard Spinnen unser Gast.

Moderation: Marita Hübinger

Marita Hübinger lebt in Wiesbaden und arbeitete in Mainz bei ZDF / ARTE in der Wissensredaktion. Lange Jahre war sie Redakteurin von Elke Heidenreich bei ‚Lesen!‘, später den ‚Vorlesern‘ mit Amelie Fried und Ijoma Mangold. Mehr als 20 Jahre führte sie Gespräche mit Autor*innen auf dem Blauen Sofa während der Buchmessen in Frankfurt und Leipzig.

 

In Kooperation mit dem Nassauischen Verein für Naturkunde e.V.

Copyright des Autorenfotos: privat.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

„La vie en rose – Frankreich in 100 Chansons“

Lesung und Musik mit Mezzosopranistin Silvia Hauer im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

In seinem Buch „La vie en rose – Frankreich in 100 Chansons“ nimmt uns Christoph Sator mit auf eine Reise durch die Geschichte des Chansons von Aznavour bis Zaz. Unterwegs erzählt er uns unzählige Geschichten und Anekdoten über das Land des savoir-vivre. – Leider kann der Autor bei der Vorstellung des just erschienenen Buches nicht zugegen sein. Freuen Sie sich dafür auf Silvia Hauer, die zu ausgesuchten Erzählungen die Chansons singt.

Mezzosopranistin Silvia Hauer gewann 2010 den Bundeswettbewerb Gesang Berlin. Sie arbeitete an der Komischen Oper Berlin, war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München, gastierte an zahlreichen deutschen Bühnen und ist regelmäßig in Konzerten und Liederabenden zu hören. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Es liest: Uwe Kraus

Instrumentalbegleitung: Martin Helfer & Jonas Schierer

Moderation: Christoph Nielbock

Uwe Kraus wurde in Plauen/Vogtland geboren und arbeitete als Schauspieler, Regisseur und Sprecher an den Theatern in Altenburg, der Lutherstadt Eisleben, Memmingen, Ulm und Osnabrück. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden war er von 2005–2024 engagiert. Als Gast tritt er dort weiterhin auf. Kraus lebt in Wiesbaden.

Christoph Nielbock war von 1991 bis 2019 Direktor der Wiesbadener Musikakademie/WMK. Sein Engagement für das Musikleben der Stadt reichte von der Nachwuchsförderung bis zur Gründung erfolgreicher Formate wie „Wiesbaden singt“. 2019 gehörte er zu den ersten Preisträgern der „Wiesbadener Lilie“ (herausragende Verdienste für die Stadt).

 

In Kooperation mit dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Copyright des Fotos von Silvia Hauer: privat.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Werkstattgespräch

Die Caliban Literaturwerkstatt e.V. lädt Autorinnen und Autoren ein, einen bisher unveröffentlichten literarischen Text in einer 20 Minuten langen Lesung oder Rezitation einem an Neuem interessierten Publikum vorzustellen und anschließend darüber zu sprechen.