Aktuelles Programm

Hier finden Sie immer Wiesbadens aktuelles Literatur-Programm – übersichtlich in unserem elektronischen Kalender und als PDF zum Ausdrucken.

Die Veranstaltungen des Fördervereins sind im Kalender gelb hinterlegt.

 

 

Oktober

Roy Jacobsen: „Die Unsichtbaren“

Autorenlesung / 
Moderation: Thomas Koch (SWR)
 / Lesung: Oliver Wronka

In seinem Roman „Die Unsichtbaren“ entführt Roy Jacobsen auf eine Insel vor der Küste Nordnorwegens. Dort wächst Ingrid Barrøy auf, die Tochter einer Fischerfamilie, die gegen Naturgewalten, Armut und Tod kämpft. Doch eines Tages spült das Meer die große Geschichte an den Strand: Der Zweite Weltkrieg nimmt für Ingrid im russischen Soldaten Alexander Gestalt an. Zwischen den beiden entspannt sich eine kurze Liebe, bevor die deutsche Besatzung Norwegens sie auseinandertreibt.

Roy Jacobsen, geboren 1954, schreibt Romane, Erzählungen und Kinderbücher und gilt als einer der wichtigsten Autoren Norwegens. „Die Unsichtbaren“ wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt und war auf der Shortlist des Man Booker International Prize. Der Autor lebt in Oslo.

Veranstalter & Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1

Matias Faldbakken: „The Hills“

Autorenlesung / Moderation und Übersetzung: Max Stadler / Lesung: Armin Nufer

Was geschieht, wenn das Gleichgewicht aus den Fugen gerät? Dieser Frage widmet sich Matias Faldbakken in seinem neuen Roman. Den Rahmen bildet ein altmodisches Restaurant namens The Hills. Ein Pianist sorgt für ruhige Hintergrundmusik, die Einrichtung ist klassisch gediegen. Der Leser wird in ein eigenes Universum eingeführt: Chef, Koch, Kellner – die Hierarchien sind klar verteilt. Es herrscht eine Mischung aus strikten Routinen und hochsensiblen Umgangsformen. All das gerät ins Wanken, als eine unbekannte Frau ins Lokal kommt. Wer ist die Frau? Was will sie? „The Hills“ ist ein verstörendes Kammerspiel.

Matias Faldbakken, 1973 geboren, lebt als bildender Künstler in Oslo. 2003 erschien sein Debütroman „The Cocka Hola Company“, der Auftakt der Skandinavische-Misanthropen-Trilogie, die mit „Macht und Rebel“ und „Unfun“ komplettiert wurde. Er studierte an der Frankfurter Städelschule bei Thomas Bayrle.

Veranstalter & Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, Wiesbaden

Terézia Mora: „Auf dem Seil“

Autorenlesung / Moderation: Marita Hübinger (ZDF)

Darius Kopp drohte an seinem Unglück zu zerbrechen. Drei Jahre sind vergangen, seit seine Frau Flora gestorben ist. Der IT-Experte ist mit Floras Asche durch Europa gereist und schließlich auf Sizilien gelandet. Dort taucht eines Tages unverhofft seine 17-jährige Nichte Lorelei auf. Sie braucht Darius’ Hilfe – und er die ihre. Mit ihr geht er zurück nach Berlin. Und lernt, sein Glück daran zu messen, was man durch eigenen Willen verändern kann – und was nicht. Ist das Leben ein ewiger Balanceakt? Dieser existentialistischen Frage geht Terézia Mora in ihrem aktuellen Roman „Auf dem Seil“ nach.

Terézia Mora wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren und lebt seit 1990 in Berlin. Die Erzählung „Der Fall Ophelia“, enthalten in ihrem Debütband „Seltsame Materie“, wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Für ihren Roman „Das Ungeheuer“ erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis. Für ihr Gesamtwerk wurde ihr 2018 der Georg-Büchner-Preis zugesprochen. 2017 erhielt sie den Preis der Literaturhäuser.

Veranstalter und Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, Wiesbaden

Tom Saller: „Wenn Martha tanzt“

Autorenlesung / Moderation: Helmut Boerdner & Bernhard Schön

1919 gründete Walter Gropius in Weimar das Staatliche Bauhaus als Kunstschule. In Tom Sallers Roman „Wenn Martha tanzt“ reist ein junger Mann im Jahr 2001 nach New York, um das Notizbuch seiner Urgroßmutter Martha bei Sotheby’s versteigern zu lassen. Es enthält bislang unbekannte Skizzen und Zeichnungen von Feininger, Klee, Kandinsky und anderen. Martha, die als Tänzerin die Bewunderung und den Respekt der Bauhaus-Mitglieder genoss, wurde 1900 in einem kleinen Dorf in Pommern geboren. Als die Nazis die Kunstschule schlossen, kehrte sie in ihre Heimat zurück – in ihrem Arm ein Kind und im Gepäck ein Notizbuch von immensem Wert.

Tom Saller, geboren 1967, hat Medizin studiert und arbeitet als Psychotherapeut in der Nähe von Köln.

Veranstalter: Literaturhaus in Kooperation mit WAZ (Wiesbadener Architektur Zentrum) und BDA (Bund Deutscher Architekten) in der WAZ-Reihe „Architektur und Sprache, 100 Jahre Bauhaus“

Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, Wiesbaden

November

Woche der unabhängigen Buchhandlungen

Lieblingsbücher & Lieblingsverlage

Am 1. November beginnt die „Woche der unabhängigen Buchhandlungen“, die auch in Wiesbaden ihre schönsten Seiten zeigen. Denn: „Es braucht die kleinen Buchhandlungen, die einem Buch Nachdruck verleihen, die Orientierung bieten!“ (Roger Willemsen)
Feiern Sie also mit uns, weil unabhängige Buchhandlungen unverzichtbar sind! Lassen Sie sich von unserer Liebe zum Buch inspirieren. Wir stellen Ihnen unsere persönlichen Favoriten vor: einige Geheimtipps aus kleinen unabhängigen Verlagen abseits des Bestseller-Mainstreams und natürlich auch die ein oder andere Neuheit von der Buchmesse.
Und dabei bleibt Zeit, sich gemütlich über Literatur, schöne Bücher und vieles mehr auszutauschen. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Veranstalter und Veranstaltungsort:
Büchergilde Buchhandlung, Bismarckring 27, 65183 Wiesbaden

Literaturforum

Erik Fosnes Hansen: „Ein Hummerleben“ / Per Pettersen: „Pferde stehlen“

Das Literaturforum ist eine offene Veranstaltung, in der jeweils zwei Bücher aus dem Bereich der aktuellen Literatur und / oder der Literatur des 20. Jahrhunderts diskutiert werden. Nähere Infos zu den Titeln können vor den Veranstaltungen unter www.literatur-in-wiesbaden.de nachgelesen werden oder sind auf Nachfrage unter literaturforum.wiesbaden@online.de erhältlich.

Veranstaltungsort: Literaturhauscafé, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden
Veranstalter: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Lesebühne Monta

Bühne frei für die „Lesebühne Monta“! In einer ehemaligen Hospitalskapelle treten jeweils drei Autorinnen oder Autoren auf, die in je 20 Minuten ihre Gedichte, Novellen, Shortstorys oder Dramolette vortragen. Neben Solos sind auch Darbietungen im Ensemble möglich, das letztendliche Programm bleibt jedes Mal eine Überraschung. Damit reiht sich die „Lesebühne Monta“ als deutschsprachige Reihe neben den „Club Russia“ ein, wo Performerinnen und Performer aus der Region in russischer Sprache ihre literarischen Gewächse zum Blühen bringen.

Veranstaltungsort: Kulturstätte Monta, Schulberg 7–9, 65183 Wiesbaden
Veranstalter: Brentanos Erben

Ewald Hetrodt: „Die Unverfrorenen: Wie Politiker unsere Städte als Beute nehmen. Ein Exempel“

Autorenlesung

Ewald Hetrodt, seit 1999 FAZ-Korrespondent in Wiesbaden, hat einen politischen Krimi geschrieben, der zugleich ein Lehrstück über die strukturellen Schieflagen der Politik in vielen deutschen Großstädten ist. Am Beispiel Wiesbadens zeigt er, wie drei außergewöhnliche Charaktere – der Oberbürgermeister, ein einflussreicher Fraktionschef und der Geschäftsführer der städtischen Immobilien-Holding – sich der kommunalen Gesellschaften auf schamlose Weise bedienten.

Veranstalter & Veranstaltungsort: Buchhandlung Vaternahm, An den Quellen 12, 65183 Wiesbaden

Bettina Engel-Wehner: „Poesie aus Wiesbaden: Poesie aus dem Westend“

Autorenlesung

JE, nennt sie sich, ihre Textsammlungen und Gedichte. Zwei Buchstaben als Pseudonym und zugleich Projekttitel. Bettine Engel-Wehner sammelt seit jeher Augenblicke, die, bevor sie sich auflösen, festgehalten werden wollen und müssen. In ihren Texten sucht sie Antworten auf Fragen, wie „Wo sind die Wolken, wenn sie nicht mehr sind?“ oder „Wo sind die Klänge unserer Herzen, wenn sie nicht ausgesprochen werden?“ Bettina Engel-Wehner liest in der kleinen Buchhandlung am Bismarckring aus ihrem Buch: „JE Band 1 | Gedichte“. Und ganz unter uns: Es gibt kaum einen poetischeren Ort, als eine Buchhandlung.

Veranstalter & Veranstaltungsort: Büchergilde Buchhandlung, Bismarckring 27, 65183 Wiesbaden

Jana Revedin: „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus: Das Leben der Ise Frank“

Autorenlesung / Moderation: Helmut Boerdner & Bernhard Schön

Zum hundertsten Jubiläum liegt im Bauhaus-Jahr der Fokus nicht primär auf geradliniger Architektur und moderner Sachlichkeit. Was nicht nur literarisch vielfach in den Vordergrund gerückt wird, sind die Frauen hinter der Kunst. So beleuchtet Jana Revedin in ihrem Roman
„Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“ das Leben der Journalistin und Autorin Ise Frank. Geboren 1897 in Wiesbaden, folgen wir der jungen Frau von München bis nach Weimar, wo sie ihr ganzes Wirken als Sekretärin, Lektorin und Organisatorin der Bauhaus-Bewegung verschreibt. Verheiratet war Ise Frank mit Walter Gropius, der als Gründer des Bauhauses gilt und dessen Bekanntheit die seiner Frau auch heute noch überstrahlt.
Jana Revedin, neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit selbst Architektin, wurde 1965 in Konstanz geboren. „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“ ist ihr erstes literarisches Werk und landete sofort auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse. Die darauf basierende 3sat-Dokumentation „Bauhausfrauen“ wurde 2019 für den Grimme-Preis nominiert.

Veranstalter & Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden.
In Kooperation mit WAZ (Wiesbadener Architektur Zentrum) und BDA (Bund Deutscher Architekten) in der WAZ-Reihe „Architektur und Sprache, 100 Jahre Bauhaus“. Gefördert von der Firma GIRA

Foto: © Gernot Gleiss

Peter Stamm: „Marcia aus Vermont: Eine Weihnachtsgeschichte“

Autorenlesung / Moderation: Susanne Lewalter

Schneeflocken, die auf goldene Berge und silberne Tannen fallen. Darüber der Titel „Marcia aus Vermont: Eine Weihnachtsgeschichte“. Der neue Roman von Peter Stamm verspricht Winterabende, die nach Kaminfeuer und Plätzchen duften. Dabei besticht der Stil des Schweizer Autors eher durch Klarheit und Reduktion, denn ornamentales Beiwerk. So ist auch „Marcia aus Vermont“, anders als der Untertitel nahelegen mag, eben nicht nur eine hübsche Weihnachtserzählung, sondern eine tiefgreifende Studie über das Näherkommen, die Liebe und die stillen Momente des Lebens. Sanft wie Schnee scheinen die Schutzmechanismen seiner Figuren zu Boden zu fallen und geben nach und nach den Blick frei auf ihr Innerstes.
Peter Stamm, geboren 1963, ist Autor zahlreicher Romane, Theaterstücke und Hörspiele. Im Jahr 2004 hatte er die erstmalig stattfindende Poetikdozentur der Stadt Wiesbaden inne. Für sein Werk wurde der Schweizer vielfach ausgezeichnet, so stand er 2013 auf der Shortlist des Booker Prize und war im gleichen Jahr Mainzer Stadtschreiber. Im vergangenen Jahr erhielt er den Schweizer Buchpreis für seinen Roman „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“.

Veranstalter & Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Woche der unabhängigen Buchhandlungen

„Gibt’s hier auch Bücher?“ / Kurioses aus unseren Buchhandlungen

Die Vereinigung der Wiesbadener inhabergeführten Buchhändler, die „6 Richtigen“, plaudern aus dem Nähkästchen und erzählen kuriose Geschichten aus dem buchhändlerischen Alltag. Von wundersamen Anfragen bis zu abenteuerlichen Bestellvorgängen ist hier alles dabei.
Die „6 Richtigen“ sind: Buchhandlung Angermann, Büchergilde Buchhandlung & Galerie, Buchhandlung erLesen, Buchhandlung H. J. Von Goetz, Buchhandlung Pristaff, Buchhandlung Vaternahm.

Veranstaltungsort: Gaststätte Ludwig, Wagemannstraße 33, 65183 Wiesbaden
Veranstalter: „Die 6 Richtigen“ – unabhängige Buchhandlungen in Wiesbaden

Susanne Schäfer: „Dies Buch gehört dem König“

Lesung aus Bettine Brentanos Werk

Ein besonderes Kapitel in Johann Wolfgang von Goethes Biografie dreht sich um seine Mutter. So pflegte sie beispielsweise eine enge Freundschaft zu Bettine Brentano. Eingewoben in eine Abhandlung zum Berliner Vormärz schuf diese mit einer munteren Erzählung über einen Wochenendausflug mit „Mama Goethe“ eine Satire über höfisches und bürgerliches Leben um 1800. Bei einem Adelsball vermengen sich illustrer Slapstick und pomadige Etikette zu einer heiteren Melange. Die Frankfurter Fernseh- und Bühnenschauspielerin Susanne Schäfer bringt Bettina Brentanos Porträt von Katharina Goethe mit Saft, Kraft und jeder Menge Hausverstand auf die Bühne. Mundartliche Passagen inbegriffen!

Veranstalter & Veranstaltungsort: Kulturstätte Monta, Schulberg 7–9, 65193 Wiesbaden

Leslie Malton & Anita Djafari: „Autorinnen aus vier Kontinenten“

Lesung und Gespräch / Moderation: Rita Thies

Anlässlich des 30. Jubiläums des LiBeraturpreises, der an Literatinnen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der arabischen Welt vergeben wird, haben Anita Djafari, Geschäftsleiterin des ausrichtenden Vereins Litprom e.V. und Jürgen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, eine Anthologie herausgegeben. Leslie Malton, bekannt aus Theater und Film, liest aus dem Erzählband „Vollmond hinter fahlgelben Wolken“, während Anita Djafari über das Projekt und die Autorinnen selbst erzählt.

Veranstaltungsort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden
Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine in Kooperation mit dem Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. und Litprom e.V.

Foto Leslie Malton: © Joachim Gern

Mircea Cartarescu: „Solenoid“

Autorenlesung / Moderation: Ernest Wichner

„Solenoid“ wurde bereits 2017 veröffentlicht und seitdem mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Nun liegt Mircea Cărtărescus monumentaler Roman auch in der deutschen Übersetzung vor. Auf über 900 Seiten geht es um einen ambitionierten, namenlosen Protagonisten, für den es doch nur zum Vorstadtlehrer reicht. Als er sich jedoch ein Haus in Form eines Schiffes kauft, kehrt sich für ihn buchstäblich die Welt auf den Kopf. Unterhalb seines Kellers befindet sich nämlich ein riesiger Solenoid, eine Art Magnetspule, die die Gravitation ins Gegenteil kehrt. Alles was in sein Umfeld gerät, wird in die Höhe gehoben und das Leben des Protagonisten gleich mit.

Mircea Cărtărescu wurde 1956 in Bukarest geboren und begann zunächst als Lyriker. Für seinen ersten Gedichtband erhielt er 1980 den Preis des Rumänischen Schriftstellerverbandes. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des rumänischen Postmodernismus.

Veranstalter & Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Suppenlesung: Texte von Karl Valentin

Karl Valentin, begnadeter Komiker und Schrägdenker, war ein Meister der Groteske und des absurden Sprachspiels. Das Münchner Original wird häufig auf eine Stufe mit Charlie Chaplin, Buster Keaton, aber auch mit Samuel Beckett und anderen Meistern der Groteske gestellt. Das neue Buch aus dem Marix-Verlag (Wiesbadener Verlagshaus Römerweg) enthält eine Auswahl der besten Monologe, Szenen, Stücke, Dialoge, kuriosen Anzeigen, fiktiven Verlautbarungen und Briefe Karl Valentins. In einer Kooperation des Fördervereins Literaturhaus Villa Clementine mit dem Verlagshaus Römerweg und dem Literaturhauscafé liest Armin Conrad Karl Valentins Sprüche und Weisheiten. Nach diesem Angebot zur Mittagspause mit Suppe, Wasser und kurzer Lesung wird das Buch als Nachtisch mitgegeben.

Veranstaltungsort: Literaturhaus Villa Clementine, Literaturhauscafé, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden
Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine, Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V., Literaturhauscafé, Verlagshaus Römerweg

„Die Schreibwütigen“: Texte aus der Schreibwerkstatt

Lesung / Moderation: Alexander Pfeiffer

Seit September haben sich junge Autorinnen und Autoren zwischen 14 und 19 Jahren wöchentlich im Literaturhaus getroffen, um unter Anleitung des Wiesbadener Schriftstellers Alexander Pfeiffer an eigenen Texten zu arbeiten und etwas über das literarische Schreiben zu lernen. Zum Abschluss der Schreibwerkstatt präsentieren „Die Schreibwütigen“ an diesem Abend ihre Geschichten, die auch in einem Reader veröffentlicht werden.

Veranstalter und Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Armin Nufer liest aus „Sarab“ von Raja Alem

Lesung

1979 besetzen terroristische Fanatiker die Große Moschee in Mekka und nehmen Tausende von Gläubigen als Geiseln. Unter den Aufständischen ist, als Mann verkleidet, die junge Sarab. Beim Gegenangriff flieht sie in die Katakomben der Moschee, trifft auf einen bewusstlosen Soldaten, schleppt ihn ins Freie und versteckt sich mit ihm in einer Wohnung. Zwischen den beiden Verfeindeten, beginnt eine Geschichte, die alle Grenzen überschreitet und auf beklemmende Weise unauflöslich wird.

Raja Alem, 1970 geboren im saudischen Mekka ist Mitglied des internationalen PEN-Clubs und erhielt 2011 den International Prize for Arabic Fiction sowie den LiBeraturpreis 2014. Sie schreibt Erzählungen, Theaterstücke und Romane.

Veranstaltungsort: Weltladen Wiesbaden, Oranienstraße 52, 65185 Wiesbaden
Veranstalter: Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden e.V.

Stefan Orth: „Couchsurfing in China: Porträt eines Landes auf der Überholspur“

Autorenlesung / Moderation: Ann-Christin Hornberger (ZDF/arte)

Drei Monate lang erkundet Stephan Orth das Reich der Mitte: vom Spielerparadies Macao im Süden bis nach Dandong an der Grenze zu Nordkorea. Zwischen null und 4700 Höhenmetern sucht er nach Wahrheiten über ein Land, das vermutlich wie kaum ein anderes das 21.
Jahrhundert prägen wird. Er besucht Hightech-Metropolen, die mit totaler Überwachung experimentieren, und abgeschiedene Dörfer, in denen zur Begrüßung der Hund geschlachtet wird. Dabei versucht er sich als Wettkampf-Korbflechter oder Casino-Glücksritter.
Stephan Orth, Jahrgang 1979, arbeitete als Reiseredakteur bei SPIEGEL ONLINE, bevor er sich als Autor selbstständig machte. „Couchsurfing im Iran“ war mehr als 70 Wochen in der SPIEGEL-Bestsellerliste vertreten.

Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden
Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine, Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. und Presseclub Wiesbaden e.V.

Foto: © Mina Esfandiari

Anke Stelling: „Schäfchen im Trockenen“

Autorenlesung / Moderation: Marita Hübinger (ZDF)

Resi, die Protagonistin in Anke Stellings Roman „Schäfchen im Trockenen“, lebt als erfolglose Schriftstellerin mit Mann und Kindern in Berlin. Während ihre Freunde es sich im Eigenheim gemütlich machen, schwebt über ihr die ständige Angst vor der Plattenbausiedlung. Krampfhaft versucht Resi die Außenfassade aufrecht zu erhalten. Immer wieder richtet sie dabei das Wort an ihre älteste Tochter Bea, will von Frau zu Frau mit ihr sprechen über ihre Alltagssorgen. Resi schreibt sich den Frust von der Seele. Mit scharfer Beobachtungsgabe und unliebsamen Wahrheiten zerpflückt sie ihre Umgebung und die Verhältnisse, in denen sie lebt – und wird schließlich dafür belohnt.

Anke Stelling wurde 1971 in Ulm geboren und studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2019 erhielt sie den Preis der Leipziger Buchmesse sowie den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg.

Veranstalter & Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Foto: © Nane Diehl

Bücher-Theater mit Manfred Beilharz: „Lyrik: Noch’n Gedicht!“

Lesung

Eine Lyrik-Lesung? Wie auswählen aus der schier unüberschaubaren Fülle? Lyrik hat so viele Menschen zur Literatur gebracht und doch scheint sie im heutigen Literaturbetrieb fast keinen Platz mehr zu haben. Um dies zu ändern, trifft der ehemalige Wiesbadener Theaterintendant Manfred Beilharz seine ganz persönliche Auswahl, in der auch Gassenhauer der deutschen und internationalen Lyrik nicht fehlen werden. Liebe, Politik, Existenzielles, Nonsens findet in Gedichten von Walter von der Vogelweide bis Jan Wagner, Friedrich Hölderlin oder in zeitgenössischen Rap-Texten ihren Ausdruck. Ausblicke in fremde Länder in gelungenen deutschen Übersetzungen gehören dazu: nach Italien (Giacomo Leopardi), in die Türkei (Yunus Emre, Nazim Hikmet) oder Frankreich (Charles Baudelaire) – wobei auch der Klang der anderen Sprache kurz aufblitzen wird, denn die Melodie eines Gedichts muss schließlich laut vorgetragen werden. Anschließend ist die Bühne frei: Wer ein kurzes Lieblingsgedicht hat und sich traut, es öffentlich vorzutragen, hat zum Schluss das Wort.

Veranstaltungsort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden
Veranstalter: Förderverein Wiesbadener Literaturhauss

Sherko Fatah: „Schwarzer September“

Autorenlesung / Moderation: Christoph Schröder (DIE ZEIT, Süddeutsche Zeitung)

Als zentrales Thema in Sherko Fatahs Werk treten immer wieder die gegenwärtigen Auseinandersetzungen im kurdischen Grenzgebiet zwischen Iran, Irak und der Türkei hervor, deren Auswirkungen bis nach Europa spürbar sind. Sein neuester Roman „Schwarzer September“ ist angesiedelt in den 1970er Jahren und folgt den rebellischen Idealisten Theresa, Alexander und Jakob in den Nahen Osten, wo sie sich in terroristischen Vereinigungen ausbilden lassen wollen. Im Austausch wechseln Menschen aus dem Nahen Osten in die Bundesrepublik, um sich an aggressiven Aktionen zu beteiligen. Sie alle werden verbunden durch einen Teppich der Gewalt und Angst, der bis in die Gegenwart reicht.

Sherko Fatah, geboren 1964 in Berlin, zählt zu den bedeutendsten Autoren dokumentarischer Romane der Gegenwart. Durch seine multinationalen Wurzeln liegt sein Fokus dabei stets auf dem Aufeinandertreffen des europäischen und arabischen Kulturkreises. Für sein Debüt „Im Grenzland“ erhielt er den Aspekte-Literaturpreis und den Sonderpreis des Deutschen Kritikerpreises für das bemerkenswerteste Prosa-Debüt. „Schwarzer September“ ist sein siebter Roman.

Veranstalter & Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Die Bücher der Saison

Jutta Leimbert stellt vor

Der Countdown läuft: In genau einem Monat ist Weihnachten! Wem noch die entscheidenden Anregungen für den Wunschzettel fehlen, der ist mit diesem Abend gut beraten. Denn auch in diesem Jahr stellt Jutta Leimbert, Inhaberin der Buchhandlung Vaternahm, wieder ihre Lieblingsbücher der Saison vor: Ergreifendes, Komisches, Spannendes, Romantisches sowie Informatives zum Selber-Lesen oder Verschenken.
Unter anderem bespricht sie folgende Titel: Ewald Arenz „Alte Sorten“, Kent Haruf „Abendrot“, Maxim Leo „Wo wir zu Hause sind“, Pierre Lemaitre „Die Farben des Feuers“, Alex Lépic „Lacroix und die Toten vom Pont Neuf“, Georges Simenon „Das blaue Zimmer“ und Harald Jähner „Wolfszeit“.
Freuen Sie sich mit uns auf eine spannende und unterhaltsame Veranstaltung!

Veranstaltungsort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden
Veranstalter: Buchhandlung Vaternahm

Kunstschaffende im Exil

Prosa, Gedichte und Sachtexte gelesen von Armin Nufer / Lieder und Balladen vorgetragen von Sabine Gramenz und Malte Kühn

Warum verlassen Menschen ihre Heimat, ihre gewohnte Umgebung, ihre Kultur und gehen in ein Land, dessen Sprache, Mentalität, Kultur und Klima ihnen fremd ist? Gerade um das Schicksalsjahr 1933, aber auch bis in die 1950er Jahre hinein, wurden viele Künstler geächtet und verfolgt, sodass vielen nur der Ausweg ins Exil blieb. Oft war es das Schreiben, dass dieser prägenden Erfahrung ein Ventil gab. An diesem Abend werden thematisch passende Texte unter anderem von Bertolt Brecht, Irmgard Keun, Else Lasker-Schüler, Anna Seghers oder Kurt Tucholsky szenisch vorgetragen. Ergänzend hört man den Kompositionen von Hanns Eisler, Werner Richard Heymann, Robert Stolz und Kurt Weill zu. Erläuternde Texte und biografisches Material zu den vorgestellten Künstlern runden das Programm ab.

Das Projekt wurde ermöglicht durch www.demokratie-leben-in-wiesbaden.de

Veranstaltungsort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, 65189 Wiesbaden
Veranstalter: Armin Nufer, Sabine Gramenz, Malte Kühn mit Unterstützung des Literaturhauses

Jens Rosteck & Thilo Wydra: Über Biographien als literarisches Genre

Lesung & Gespräch / Moderation: Shirin Sojitrawalla (DLF & taz)

Ein ganzes Leben zwischen zwei Buchdeckel zu spannen, ist keine leichte Aufgabe. Kennt man die Protagonisten persönlich, fällt es oft schwer, die Distanz zu wahren. Kann man sein Wissen nur aus Briefen oder Interviews gewinnen, fehlt es an Tiefenschärfe. Zudem macht es einen großen Unterschied, ob die Person schon verstorben ist oder noch lebt und das Buch letztendlich lesen und vielleicht sogar als unwahr enttarnen könnte. Mit Jens Rosteck und Thilo Wydra, beides renommierte Autoren zahlreicher Biografien, dreht sich ein ganzer Abend um diese so anspruchsvolle Gattung. Neben Lesungen aus ihren aktuellen Werken werden sie vor allem über die Herangehensweise und Recherchemöglichkeiten ihres Schreibens sprechen.

Jens Rosteck, Wahlwiesbadener des Jahrgangs 1962, ist nicht nur Schriftsteller, sondern zählt auch Musikwissenschaft und das Klavierspielen zu seinen Berufen. In seinen Biografien verknüpft er die beiden Welten und schreibt vornehmlich über Musikgrößen wie Bob Dylan, Édith Piaf oder Joan Baez.

Thilo Wydra wurde 1968 in Wiesbaden geboren, studierte unter anderem Filmwissenschaft und Germanistik und arbeitet als freier Autor sowie Journalist. Sein Steckenpferd sind Film und Filmkritik, so drehen sich seine Biografien etwa um Grace Kelly, Ingrid Bergmann oder „Hitchcock’s Blondes“.

Veranstalter & Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Lautstark: Neue literarische Stimmen

Angela Lehner & Jochen Veit / Autorenlesung / Moderation: Alexander Wasner (SWR)

Eva Gruber, die Protagonistin in Angela Lehners Debüt „Vater unser“, befindet sich in der Psychiatrie Wien. Sie soll eine ganze Kindergartengruppe erschossen haben, so heißt es. Ganz sicher kann man sich aber nicht sein. Sie lüge viel und manipuliere ihre Mitmenschen, dabei kann man sich weder auf ihre Aussagen, noch die ihrer Ärzte und ehemaligen Schulkameraden verlassen. So offenbaren sich im Verlauf des Buches tiefe Abgründe der österreichischen Gesellschaft in Grubers Erinnerung. Und schließlich stellt sich wie so oft die Frage, wem nun eigentlich die Verrücktheit zu unterstellen ist: den Patienten der Einrichtung, oder den Menschen da draußen?

Angela Lehner, geboren 1987 in Klagenfurt, verbrachte ihre Kindheit in Osttirol und lebt heute in Berlin. „Vater unser“ steht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2019 sowie auf der Shortlist Debüt des Österreichischen Buchpreises 2019.

Die zwei verlassenen Schaukeln auf dem Titelbild von Jochen Veits Debüt „Mein Bruder, mein Herz“ zeugen von Leerstellen, Einsamkeit und dem Fehlen des Gleichgewichts. Ebenso sinnbildlich entfaltet sich die Romanhandlung um Stephan und Benno, deren Eltern eines Tages spurlos aus dem heimatlichen Schwarzwalddorf verschwinden und so das Gleichgewicht der beiden Brüder völlig durcheinanderbringen. In der klaustrophobischen Enge zwischen Bergen und Tannen führt Veit den Heimat- und Familienroman ad absurdum und nimmt den Leser mit auf einen Gipfelsturm in das Innenleben der Figuren. Dort warten Traumata aus der Vergangenheit und die beunruhigende Dynamik einer abgeschiedenen Dorfgemeinschaft.

Jochen Veit wurde 1992 geboren und lebt in Köln. Er studierte Philosophie und Komparatistik in Mainz und Wien. 2016 war er Stipendiat der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung, beim Literaturförderpreis der Stadt Mainz erreichte er 2017 das Finale.

Veranstalter & Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Foto Angela Lehner: © Paula Winkler

Dezember

Lothar Schöne: „Mona Lisa stirbt im Rheingau“

Autorenlesung

Der Rheingau scheint Lothar Schönes beliebtester Tatort. Hier hat er schon zahlreiche Mörder ihr Unwesen treiben lassen. Sein neuster Fall führt wieder dorthin, in den Hörsaal der Rhein-Main-Hochschule. Die Professorin für Kunstgeschichte wird in grotesker Pose ermordet aufgefunden. Unter ihren Kolleginnen und Kollegen war sie alles andere als beliebt. Oft nannte man sie spöttisch „Mona Lisa“, war sie doch genauso rätselhaft und undurchschaubar wie das Gemälde. Um sich unauffällig im Umfeld der Ermordeten umzuhören, gibt sich Kommissar Spyridakis kurzerhand als Student aus und versucht mit seiner Chefin Wunder und Mainzer Kollegen dem Täter auf die Schliche zu kommen.

Lothar Schöne wurde 1949 in Sachsen geboren und wuchs in Frankfurt auf. Nach dem Studium verschlug es ihn als Kulturredakteur nach Mainz. Er ist Autor zahlreicher Theaterstücke, Hörspiele und Kriminalromane. Für sein Werk erhielt er unter anderem den Literaturpreis der Stadt Klagenfurt, das Stipendium der Villa Massimo und den Rheingau-Taunus-Kulturpreis. Lothar Schöne ist Mitglied im Beirat des Fördervereins des Literaturhauses.

Veranstalter und Veranstaltungsort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Gedankenball: Lesung mit Teilnehmenden der Schreibwerkstatt

Leitung: Armin Nufer

Diese etwas andere Schreibwerkstatt bietet Menschen mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund den Raum, ihre Gedanken zu Papier zu bringen und einem Publikum zu präsentieren. In der Zeit zwischen Juli und Dezember 2019 traf man sich wöchentlich zum Austausch. Zuerst wurden dabei die Themen ausgewählt, dann Gedanken-Kopfball gespielt, Texte verfasst, diskutiert, bearbeitet, verbessert und zuletzt das Vorlesen vor Publikum geprobt. Freuen Sie sich auf ungewöhnliche Blickwinkel, spannende oder fantasievolle Geschichten, Gedichte und Sachtexte und vor allem auf interessante Autorinnen und Autoren.

Es lesen Ibrahim Barry, Débora Conceição, Nora Naser, Mascha Riyazi, Jafar Rusban, Mohammad Vafaei und weitere Workshop-Teilnehmende.

Das Projekt wurde ermöglicht durch www.demokratie-leben-in-wiesbaden.de

Veranstaltungsort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, 65189 Wiesbaden
Veranstalter: Armin Nufer mit Unterstützung des Literaturhauses

Mörderische Schwestern: Gina Greifenstein und Fenna Williams

Krimi-Lesung mit Plätzchen und schwarzem Humor / Autorenlesung

Die Autorinnen Gina Greifenstein und Fenna Williams versorgen Sie an diesem Nachmittag nicht nur mit frisch gebackenen Plätzchen oder echtem englischen Tee. Sie erfahren durch ihre Kurzkrimis auch, wie andere Zeitgenossen ihre familiären Probleme nachhaltig in den Griff bekommen und anschließend die Vorweihnachtszeit in vollen Zügen genießen können. Gina Greifenstein, neben ihrem kriminalistischen Können auch Autorin von Rezept- und Backbüchern, wird einige ihrer schmackhaftesten Kreationen servieren und Fenna Williams ihr Wissen über Tee, verbunden mit einem guten Schuss Rum oder Whisky, weitergeben.
Gönnen Sie sich einen (ent-)spannenden Adventsnachmittag mit Mord auf Biscuit und einer guten Tasse Tee.

Veranstaltungsort: Villa Schnitzler, Biebricher Allee 42, 65187 Wiesbaden
Veranstalter: Volkshochschule Wiesbaden

George-Konell-Förderpreis

Lesung & Verleihung

Seit 1997 wird der George-Konell-Förderpreis alle zwei Jahre ausgeschrieben und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen neun bis zwölf aller Wiesbadener Schulen. Im Literaturhaus Villa Clementine wird an diesem Abend der mit 500 Euro dotierte Preis an die Autorin oder den Autor des Gewinnertextes verliehen und die Zweitplatzierung erhält einen Anerkennungspreis. Kulturdezernent Axel Imholz überreicht den Preis, dazu wird der Gewinnertext von einer Schauspielerin oder einem Schauspieler vorgetragen. Die Verleihung wird musikalisch umrahmt.

George Konell ist ein 1991 verstorbener Schriftsteller, der viele Dekaden seines Lebens in Wiesbaden verbracht hat. In seinem Gedenken stiftete seine Witwe Ilse Konell den George-Konell-Preis sowie den George-Konell-Förderpreis.

Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden.
Veranstalter: Kulturamt Wiesbaden und Literaturhaus Villa Clementine