»FREIHEIT FÜR DAS WORT«

vom 23.04.–26.04. Veranstaltungen rund um den Welttag des Buches 2019 des Fördervereins Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Am 23. April ist Welttag des Buches, ein von der UNESCO erklärter Gedenktag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Der Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. feiert diesen Tag mit seinem zweiten Bücher-Speed-Dating. Kommen dabei ganz verschiedene Literaturen zu Ehren, so soll in der Veranstaltungswoche des Fördervereins vor allem daran gedacht werden, dass das freie Wort mittlerweile vielen versagt bleibt – sei es durch Flucht aus der Heimat und Verlust ihrer Muttersprache, sei es durch Zensur oder gar Verfolgung und Haft.

Die türkische Autorin Aslı Erdoğan hat es erlebt, als sie 2016 als Kolumnistin einer pro-kurdischen Zeitung inhaftiert und verurteilt wurde. Mittlerweile konnte sie nach Deutschland ausreisen, lebt als Stipendiatin in Frankfurt und hat ihr Engagement für die »Freiheit für das Wort« nie aufgegeben.

»Die Wahrheit muss heraus« fordert Georg Stefan Troller, mit seinen 97 Jahren Doyen des aufschlüsselnden Interviews. Der Publizist lebt seit 1949 in Paris und hat für sein jüngstes Buch »Ein Traum von Paris« alte Bilder und frühe Texte aus einer auch im westlichen Europa untergegangenen Welt wiederentdeckt.

Aktuelles Programm

Hier finden Sie immer Wiesbadens aktuelles Literatur-Programm – übersichtlich in unserem elektronischen Kalender und als PDF zum Ausdrucken.

Die Veranstaltungen des Fördervereins sind im Kalender gelb hinterlegt.

Programm für März / April

 

April

Bücher-Speed-Dating

Speed-Dating ist eine beliebte Methode, Flirt- oder Beziehungspartner zu finden. Das kann auch ein Buch sein. Denn ein Buch ist immer gut für einen Flirt und stellt sich später sogar als treuer Beziehungspartner heraus. Nach dem gelungenen Start im vergangenen Jahr lädt der Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. zu einem zweiten Bücher-Speed-Dating ein.

Wie funktioniert das Bücher-Speed-Dating? An vielen kleinen Tischen sitzen Zwei sich gegenüber. Die/der eine stellt der/dem anderen Bücher vor und bietet sie an. Beide haben fünf Minuten Zeit, einerseits Bücher zu empfehlen, andererseits zu erwerben. Bleibt es nur beim Flirt? Oder wird’s eine dauerhafte Beziehung? Dann kosten die erworbenen Bücher mindestens 3 Euro. Und das Spiel geht weiter – denn die Tische werden gewechselt.

Beim Bücher-Speed-Dating machen zum einen Leser/innen mit, die ihre Bücher (Belletristik) gern an andere weitergeben. Und zum anderen die, die auf der Suche nach gutem Lesematerial sind. Es kann sofort mitgenommen werden, ist preiswert – und dient darüber hinaus einem guten Zweck.

Die Einnahmen aus dem Bücher-Speed-Dating gehen an den Förderverein des Literaturhauses, der damit ein nach 2018 neues Stipendium für eine/n in Deutschland  lebende/n exilierte/n Autor/in unterstützt (Spendenquittungen sind möglich).

Wer beim Speed-Dating Bücher vorstellen und zu diesem Zweck zur Verfügung stellen möchte, meldet sich bitte unter: literaturforum.wiesbaden@online.de

Veranstalter: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. und  Literaturhaus Villa Clementine

Georg Stefan Troller

»Ein Traum von Paris« – Autorenlesung

Georg Stefan Troller ist eine publizistische Legende: Als österreichischer Jude dem Holocaust entkommen, aus Wien nach Paris geflohen, in die USA emigriert, 1949 nach Paris zurückgekehrt, arbeitete er seit den 50er Jahren als Korrespondent aus der französischen Hauptstadt für deutsche Medien. Populär wurde der Journalist durch seine Interviews in den TV-Sendereihen »Pariser Journal« und »Personenbeschreibung«. Troller hat in seinem langen Leben eine Legion von Dokumentarfilmen gedreht, Drehbücher und Bücher geschrieben. Jetzt, im Alter, so sagt er, habe er eine neue Karriere begonnen: die des Fotografen. Im Literaturarchiv Marbach war eine Ausstellung seiner Bilder unter dem Titel »Die Erfindung von Paris« bis Ende März zu sehen, in Georg Stefan Trollers jüngstem Buch »Ein Traum von Paris« sind seine alten, erst kürzlich von ihm wiederentdeckten Fotos mit frühen literarischen Texten verknüpft. »Ein Traum von Paris« ist im Wiesbadener Verlagshaus Römerweg erschienen.

Veranstalter: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Aslı Erdoğan

»Haus aus Stein« – Autorenlesung

Die türkische Journalistin und Schriftstellerin Aslı Erdoğan, eine Stimme aus dem Exil, stellt ihr neues Buch »Haus aus Stein« vor. Sie ist eine der unabhängigsten, mutigsten und bekanntesten Autorinnen der Türkei. 1967 in Istanbul geboren, studierte sie Physik und arbeitete von 1991 bis 1993 am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf. Mit ihrem Roman »Die Stadt mit der roten Pelerine« gelang ihr der Durchbruch als Schriftstellerin. In der Türkei schrieb sie zuletzt für die kurdisch-türkische Tageszeitung »Özgür«. Sie wurde im August 2016 im Rahmen der so genannten »Säuberungen» nach dem gescheiterten Militärputsch mit 22 anderen Journalisten der Zeitung verhaftet und saß lange im Gefängnis. Die Zeitung wurde geschlossen mit der Begründung, sie verbreite Propaganda für die PKK.   

Aslı Erdoğan, die heute in Frankfurt lebt, wurde 2017 mit dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet. Ihre erzählerischen Texte in dem Band »Nicht einmal das Schweigen gehört uns« beschäftigen sich mit den Grausamkeiten eines politischen Regimes, das sie mundtot machen wollte. Einfühlsam, poetisch und in aller Deutlichkeit steht die Diskriminierung von Frauen im Mittelpunkt ihres Schreibens, sie beschreibt  den Schmerz der Opfer, widmet sie sich Themen wie Gewalt, Unterdrückung und Folter . 

Veranstalter: Förderverein Literaturhaus Villa Clementine

Mai

Wiesbaden hält inne – Michael Schmidt-Salomon

Entspannt euch – Eine Philosophie der Gelassenheit

Um ein gelasseneres Selbst zu entwickeln, muss man von seinem Selbst lassen können. Das ist laut Michael Schmidt-Salomon der Schlüssel zu einer alternativen Sicht der Welt, die uns zu entspannteren, humorvolleren, mutigeren Menschen machen kann. Die Überwindung von Schuld und Scham, sowie der Abschied von der Vorstellung des „grandiosen Ich“ sind die ersten Schritte auf dem Weg zu einer neuen Leichtigkeit des »Entspannt euch! Eine Philosophie der Gelassenheit« beschäftigt sich mit Grundfragen der philosophischen Lebensführung, mit unserem Verhältnis zu uns selbst und zur Welt.
Dr. Michael Schmidt-Salomon, geboren 1967, ist Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung. Zu seinen bekanntesten Veröffentlichungen zählen die Werke »Leibniz war kein Butterkeks« und »Keine Macht den Doofen«.

Veranstalter: Kulturamt Wiesbaden / Literaturhaus Villa Clementine & Ev. Dekanat Wiesbaden

Foto: Michael Schmidt-Salomon © Udo Ungar

Dostojewskis Erben

Autorentreffen

»Dostojewskis Erben« nennen sich – augenzwinkernd – Autorinnen und Autoren aus Wiesbaden und Rhein-Main, die sich regelmäßig im Literaturhaus Villa Clementine zusammenfinden, um über das Schreiben zu diskutieren, gemeinsame Projekte zu planen und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Herzlich dazu eingeladen ist, wer selbst schreibt, Bücher verlegt oder sich auf andere Weise mit Literatur verbunden fühlt. Die Treffen finden monatlich statt. Anfragen zu den aktuellen Terminen und weitere Fragen bitte an Susanne Kronenberg (mail@susanne-kronenberg.de).

Patricia Prawit

Familienlesung – Musikalische Lesung mit dem Burgfräulein Bö aus »Ritter Rost«

25 Jahre „Ritter Rost“ und kein Ende in Sicht. Mit einer Kinoverfilmung und der Fernsehserie sind die Autoren Jörg Hilbert und Felix Janosa und ihr „etwas anderer Superheld“ in der Top-Liga der Kinderunterhaltung angekommen. 16 Bände von „Ritter Rost“ liegen mittlerweile vor, und Patricia Prawit, die Originalstimme des Burgfräuleins, möchte Kleine und auch Große in diese wunderbare Bücherwelt entführen. Zusammen mit Grafiken und Musik erweckt sie alle Charaktere der Geschichten in einer One-Woman-Show zum Leben.
Am Montag, 06. Mai, findet um 11 Uhr außerdem eine Lesung für Grundschulklassen im Literaturhaus Villa Clementine statt. Infos unter: 0611 – 315748

Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Foto: Patricia Prawit © Georg Valerius

Literaturforum

Leitung: Rita Thies

Das Literaturforum ist eine offene Veranstaltung, in der jeweils zwei Bücher aus dem Bereich der aktuellen Literatur und/oder der Literatur des 20. Jahrhunderts diskutiert werden. Nähere Infos zu den Titeln finden Sie unter Literaturforum.

Poesie ist geschenkte Zeit

Musikalische Lesung – Rezitation: Leila Haas – Akkordeon: Mirjana Petercol

»Poesie gehört nicht dem, der sie schreibt, sondern dem, der sie braucht«. In diesem Zitat von Pablo Neruda steckt die kluge Nachricht, dass Gedichte und Musik zum Leben dazu gehören wie »Brot und Rosen«. Als kleiner Anstoß, wenn das Leben ins Stocken gerät, Trost für Traurige, Balsam für Liebeskranke und Genuss für Atempausen, die wir uns viel zu selten gönnen. Der Tisch ist gedeckt mit Musik und Worten verschiedener Zeiten und Kontinente. Leila Haas und Mirjana Petercol laden ein, von dieser Seelennahrung zu kosten.

Veranstalter: Brentanos Erben e.V.

Stefanie Höfler

Junges Literaturhaus »Aufbruch – Alles auf Anfang« – »Der große schwarze Vogel«, Autorenlesung, Moderation: Falk Ruckes (Freier Journalist)

Das Leben des 14-jährigen Ben stürzt von einem Moment auf den anderen in sich zusammen, als seine Mutter an einem Herzstillstand stirbt. Ben, sein Bruder Krümel und sein Vater müssen nun mit dem Verlust, der Trauer und der neuen Situation klarkommen und irgendwie neue Lebensfreude gewinnen.
Stefanie Höfler erzählt ihre Geschichte über das Unfassbare mit großer Intensität und Nähe, voller Trost und Zuversicht.
Die Autorin wurde 1978 geboren und studierte Germanistik, Anglistik und Skandinavistik. Sie ist Lehrerin und Theaterpädagogin. Für ihren aktuellen Roman erhielt sie das Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium. Sie war bereits zweimal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Veranstalter: Literaturhaus und Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland e.V.

Das Tier in mir

Workshop Kreatives Schreiben, Leitung: Susanne Kronenberg

Was könnte inspirierender sein als die Natur? In diesem Workshop spüren die Teilnehmer Erlebnissen mit Tieren nach und lassen der Fantasie freien Lauf, wenn sie aus einer »tierischen« Perspektive schreiben. Anhand von Schreibspielen entdecken sie ihr kreatives Potential.
Susanne Kronenberg ist Seminarleiterin für kreatives Schreiben und arbeitet seit vielen Jahren als freie Schriftstellerin.

Veranstalter: Volkshochschule Wiesbaden, Villa Schnitzler, Biebricher Allee 42, 65187 Wiesbaden

Sarah Kuttner

»Kurt« – Autorenlesung

Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als Kurts kleiner Sohn bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, die neu lernen müssen, wie man lebt.
Sarah Kuttner erzählt von einer ganz normalen komplizierten Familie, davon, was sie zusammenhält, wenn das Schlimmste passiert.
Sarah Kuttners erster Roman »Mängelexemplar« erschien 2009 und stand wochenlang auf der Bestsellerliste. Bekannt wurde sie mit ihrer Sendung »Sarah Kuttner – die Show« (VIVA), außerdem moderierte sie zahlreiche eigene Formate in ARD und ZDF.

Veranstalter: Kulturzentrum Schlachthof, Murnaustr. 1, 65189 Wiesbaden

Mitgliederversammlung Förderverein Literaturhaus

Grundschullesung: Magrit Auer

»Die Schule der magischen Tiere - Endlich Ferien, Band 4: Helene und Karajan« – Autorenlesung

Die Wintersteinschule ist eine ganz normale Schule, irgendwo in Deutschland. Doch die Schule birgt ein Geheimnis: Wer Glück hat, findet hier den besten Freund, den es auf der Welt gibt: Ein Tier, das sprechen kann! Eingefädelt hat die Sache Miss Cornfield, eine Lehrerin aus Schottland. Sie ist »Die Welt steckt voller Rätsel und Geheimnisse.«
​Im vierten Band der »Die Schule der magischen Tiere – Endlich Ferien« gewinnt Helene eine Reise zu einer Modenschau in Paris – der alten Heimat ihres magischen Katers Karajan.
Margit Auer ist eigentlich Reporterin. Nach verschiedenen historischen Kinderkrimis hatte sie 2013 mit der »Schule der magischen Tiere« ihren Durchbruch als Autorin. Die Reihe hat inzwischen Kultstatus erreicht.

Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Foto: Margit Auer © Richard Auer

»Was ließt man im Zeitalter Trumps?«

Eine Diskussionsrunde zu vier Romanen

Trump, Brexit, Orbán, Bolsanaro, ökologische Katastrophen und wirtschaftliche Unsicherheit – in Anbetracht dieser vielen ernsten Probleme mag es kaum noch jemandem klar sein, welchem Zweck Literatur eigentlich dient. Dieser Frage möchte sich die Runde annehmen. Vier Experten für Literatur stellen vier Bücher vor, von denen sie denken, dass sie das »Zeitalter Trumps« am besten erklären.
Die Diskutanten sind: Caren Irr, Professor of English an der Brandeis University (zu Richard Powers’ »The Overstory«), Madhu Krishnan, Professor of Postcolonial Writing an der University of Bristol (zu Dambudzo Marecheras »The House of Hunger«), Nicholas Brown, Professor of English and African Literature (zu Ivy Compton-Burnetts »Manservant and Maidservant«), Mathias Nilges, Professor of English at St. Francis Xavier University (zu Octavia Butlers »Parable«-Reihe).

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Im Rahmen der Diskussion besteht die Möglichkeit einer Übersetzung.

Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine in Kooperation mit American Studies, Universität Mainz

Rita Rosen

»Frauen Reisen« – Autorinnenlesung

Frauen reisen um die ganze Welt. Sie bestaunen die Schönheiten der Natur, sie begegnen Menschen. Reisen sie allein, erleben sie oft Unerwartetes. Die Autorin Rita Rosen ist selber viel gereist. In Gedichten und Haiku hat sie ihre Erlebnisse verarbeitet und in »Frauenzimmer« in Form von Gedichten veröffentlicht. Spannende Beobachtungen auf Reisen haben sie dazu inspiriert, Kurzgeschichten zu schreiben, gesammelt in dem Band »Schwimmendes Grün«. Beide Bücher stellt sie vor und liest daraus.

Veranstalter: Caliban Literaturwerkstatt e.V.

Die Durchlässigkeit der Zeit

Kriminalroman von Leonardo Padura, Lesung: Armin Nufer, Musik: Jörg Fischer

Der kubanische Autor Leonardo Padura wurde jüngst von Denis Scheck in der ARD für seinen neuen Roman hochgelobt. Im Weltladen wurde bereits vor einigen Jahren »Der Nebel von gestern« vorgestellt, ebenfalls ein Kriminalroman mit dem Ermittler Mario Conde. In »Die Durchlässigkeit der Zeit« ist Conde nun auf der Suche nach der Schwarzen Madonna, die ihn tief in die Vergangenheit führt.
Leonardo Padura, geboren 1955 in Havanna, schreibt Erzählungen, Romane, literarische Studien und Reportagen. 2012 bekam er den kubanischen Nationalpreis für Literatur.
Vorgestellt wird der Roman von Armin Nufer, Schauspieler, Sprecher und Regisseur in Theater, Funk und Fernsehen. Jörg Fischer am Schlagzeug ergänzt den Literaturgenuss.

Veranstalter: Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden e. V.

Antje Rávik Strubel

Preis der Literaturhäuser – Autorenlesung, Moderation: Claudia Kramatschek

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den »Preis der Literaturhäuser 2019« an die Autorin und Übersetzerin Antje Rávik Strubel. Der Preis ist verbunden mit einer Lesereise durch die im Netzwerk verbundenen Literaturhäuser und mit € 15.000 dotiert.
Antje Rávik Strubel veröffentlichte eine ganze Reihe eigenwilliger Roman- und Prosawerke. Mit »Kältere Schichten der Luft« legte sie den Grundstein für eine Trilogie, die mit »In den Wäldern des menschlichen Herzens« vollendet wurde. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, unter anderem mit dem Rheingau-Literatur-Preis sowie dem Hermann-Hesse-Preis. Antje Rávik Strubel lebt in Potsdam.
In ihrer Lesung im Literaturhaus wird sie einen Querschnitt durch ihr Werk präsentieren. Mit dem Kurzroman »Fremd Gehen. Ein Nachtstück« sowie dem Episodenroman »In den Wäldern des menschlichen Herzens« wird sie ein älteres und ein neueres Buch vorstellen.

Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine und Netzwerk der Literaturhäuser e.V. mit dem Kultursender ARTE als Medienpartner

Foto: Antje Ravic Strubel © Zaja Alexander

Lippe geleckt

Szenische Lesung des Bühnenstücks von Henri Hohenemser & Otto Winzen, Lesung: Julia Elfert, Laura Schleich, Tim Albrecht, Konrad Kißler & Sebastian Kroll, Regie: Jutta Schubert

Chris, 23 Jahre alt, will Schauspieler werden. Er hat sich gut vorbereitet und stellt sich nun zur Aufnahmeprüfung an einer Schauspielschule vor. Zwei Dozentinnen und ein Dozent bilden die Jury. Sie möchten das »Vorsprechen« der vier Bewerber*innen gern schnell hinter sich bringen. Chris legt los – und die Komödie nimmt ihren Lauf …
Henri Hohenemser (1946-2014) leitete das Schauspiel am Stadttheater Gießen und an den Städtischen Bühnen Augsburg. Otto Winzen, geboren 1951, schreibt seit 1980 Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays.

Veranstalter: Caliban Literaturwerkstatt e.V. in Zusammenarbeit mit der Schule für Schauspiel Wiesbaden

LAUTSTARK

Neue Literarische Stimmen: Christian Dittloff & Hilmar Klute – »Das weiße Schloss« & »Was dann nachher so schön fliegt« – Autorenlesung, Moderation: Christoph Schröder (SZ und DIE ZEIT

Christian Dittloff erzählt in seinem ersten Roman »Das weiße Schloss« davon, wie ein junges Paar Kinderwunsch und Freiheitsdrang unter einen Hut zu bekommen versucht. Ada und Yves fürchten die Unvereinbarkeit von Liebe, Karriere und Erziehung. Deshalb nehmen sie am Prestigeprojekt des Weißen Schlosses teil, wo Leihmütter Kinder fremder Eltern austragen und aufziehen.
Christian Dittloff, geboren 1983 in Hamburg, studierte Germanistik und Anglistik, anschließend Literarisches Schreiben in Hildesheim. Seit 2014 ist er Social Media-Manager für die Komische Oper Berlin. Er lebt in Berlin.
Hilmar Klutes Romandebüt »Was dann nachher so schön fliegt« ist im Ruhrgebiet der achtziger Jahre angesiedelt. Volker Winterberg arbeitet als Zivildienstleistender im Seniorenheim und träumt davon, ein Dichter zu werden wie Peter Rühmkorf und die Leute von der Gruppe 47. Doch seine Lebenswirklichkeit ist weit davon erntfernt.
Hilmar Klute ist Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Er veröffentlichte bereits den Essayband »Wir Ausgebrannten« sowie die Joachim Ringelnatz-Biografie »War einmal ein Bumerang«. Er lebt in Berlin und Paris.

Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Foto: Christian Dittloff © Christian Werner, Hilmar Klute © Jan Konitzki

Dagmar Beckmann & Christoph Potting

»Küstenwandern in der Bretagne – Entdeckertouren auf dem Zöllnerpfad« – Buchvorstellung mit Dia-Show

In dem Wanderlesebuch „Küstenwandern in der Bretagne“ stellen Dagmar Beckmann und Christoph Potting einen der spektakulärsten Küstenwanderwege Europas vor: Sentier des douaniers, der bretonische Fernwanderweg GR 34. Die Reportagen und Features des Wander- und Lesebuchs berichten über das, worauf man am Wegesrand trifft, über Themen, die für die Bretagne charakteristisch sind: Austern und Gezeiten, Muscheln und Segelhelden, Leuchttürme und Algen.

Veranstalter: Buchhandlung Angermann, Mauergasse 21, 65183 Wiesbaden

 

Kinderlesung: Philipp Waechter

Ein Tag für die Literatur – »Endlich wieder zelten!«

Philip Waechter wurde 1968 in Frankfurt am Main geboren, wo er heute als freier Grafiker und Illustrator lebt. 1999 gründete er mit anderen Illustratorinnen und Illustratoren die Ateliergemeinschaft LABOR. Gemeinsames Arbeiten, gegenseitiger beruflicher Austausch und das tägliche, gemeinsame Kochen und Essen sind das Ziel.
In einer Veranstaltung für Grundschulklassen spricht Philip Waechter über sein Leben in Frankfurt und seinen Alltag als Illustrator. Außerdem stellt er sein vergnügliches Camping-Bilderbuch »Endlich wieder zelten!« vor und erzählt von den Unterschieden zwischen Stadtalltag und Natururlaub.

Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine in Kooperation mit Literaturland Hessen, gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Foto: Philipp Waechter © Moni Port

Lavinia Branişte

Stipendium des Hessischen Literaturrats – »Null Komma Irgendwas« – Lesung und Gespräch, Moderation und Übersetzung: Madelyn Rittner (Hessischer Literaturrat)

Mit »Null Komma Irgendwas« legt Lavinia Braniște ihren Debütroman vor, der in ihrer Heimat Rumänien und Deutschland gleichermaßen für Begeisterung sorgte: Cristina ist erst vor kurzem nach Bukarest gezogen und führt ein relativ unaufgeregtes Leben zwischen Bürojob, erfolgloser Fernbeziehung und der Mutter, die ab und zu aus Spanien einfliegt. Braniște gelingt das Porträt einer starken Frau und zugleich einer ganzen Generation, deren Gesellschaft sich im Umbruch befindet.
Im Juni und Juli ist die Autorin als Stipendiatin des Hessischen Literaturrats im Literaturhaus Villa Clementine zu Gast. Das Gespräch mit ihr findet auf Englisch statt und wird übersetzt.

Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine und Hessischer Literaturrat e. V.

Literatur.Fest.Monta

Hausmesse mit regionalen Verlegern, Autorinnen & Autoren

Brentanos Erben e.V. veranstaltet zum ersten Mal eine kleine, feine und auf lokale Verlage und Autoren ausgerichtete Messe. Beim »Literatur.Fest.Monta« können sich in der entspannten Atmosphäre der ehemaligen Hospitalskapelle auf dem Schulberg Buchmacher/innen und Leser/innen begegnen und kennenlernen. Auf einer Lesebühne präsentieren sich beispielsweise Autoren/innen vom Charles-Verlag und von Dostojewskis Erben. Um 17 Uhr performt Alexander Pfeiffer Texte aus seinem Lyrikband »Leuchtfeuer« – urbane Realitäten in Verse verpackt, die nach dem Prinzip von Songs funktionieren.

Veranstalter: Brentanos Erben e.V.

Dostojewskis Erben

Autorentreffen

»Dostojewskis Erben« nennen sich – augenzwinkernd – Autorinnen und Autoren aus Wiesbaden und Rhein-Main, die sich regelmäßig im Literaturhaus Villa Clementine zusammenfinden, um über das Schreiben zu diskutieren, gemeinsame Projekte zu planen und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Herzlich dazu eingeladen ist, wer selbst schreibt, Bücher verlegt oder sich auf andere Weise mit Literatur verbunden fühlt. Die Treffen finden monatlich statt. Anfragen zu den aktuellen Terminen und weitere Fragen bitte an Susanne Kronenberg (mail@susanne-kronenberg.de).

Juni

Zahnärzte und Künstler

Ein Abend mit Texten von Klaus Mann – Lesung: Moni Gerloff & Michael Forßbohm

»Ein Zahnarzt, der früher auf die Nazis geschimpft hat, tritt jetzt in eine ihrer Berufsorganisationen ein. Ist das Verrat?«, fragte Klaus Mann 1934. Und die Künstler, damals und heute? Moni Gerloff und Michael Forßbohm haben Klaus Manns Schriften über Kunst und Politik auf ihre Aktualität überprüft und stellen ihr Ergebnis zur Diskussion.

Veranstalter: Caliban Literaturwerkstatt e.V.

Unda Hörner

»1919 – Das Jahr der Frauen« – Lesung

1919 erhalten Frauen in Deutschland erstmals das Wahlrecht. Mit Käthe Kollwitz wird eine Frau in die Akademie der Künste berufen, Maria Juchacz hält als erste eine Rede im Parlament. Während in Berlin Rosa Luxemburg ihren politischen Einsatz mit dem Leben bezahlt, widmet man sich in Paris der Wissenschaft und Kultur: Marie Curies Radiuminstitut öffnet seine Pforten, Sylvia Beach gründet Shakespeare & Co.
Unda Hörner verwebt Lebenswege und historischen Ereignisse – eine faszinierende Zeitreise ins Jahr 1919, in dem auf einmal alles möglich schien für Frauen.
Unda Hörner, geboren 1961, studierte Germanistik und Romanistik, promovierte 1993 über die Schriftstellerin Elsa Triolet und lebt als freie Autorin, Herausgeberin, Journalistin und Übersetzerin in Berlin

Veranstalter: Büchergilde Wiesbaden & Buchhandlung Vaternahm in Kooperation mit dem Literaturhaus Villa Clementine

Literaturforum

Leitung: Rita Thies

Das Literaturforum ist eine offene Veranstaltung, in der jeweils zwei Bücher aus dem Bereich der aktuellen Literatur und/oder der Literatur des 20. Jahrhunderts diskutiert werden. Nähere Infos zu den Titeln finden Sie unter Literaturforum.

Anne Franks 90. Geburtstag

Stadtrundgang & Lesung

Am 12. Juni 1929 kam Anne Frank zur Welt. Anlässlich ihres 90. Geburtstages werden ausgewählte Passagen aus ihrem Tagebuch an verschiedenen Orten in Wiesbaden gelesen. Der erste Text wird um 11 Uhr in der Büchergilde gelesen, danach geht es weiter zum Platz der deutschen Einheit, zum Geschwister-Stock-Platz und zum Mauritiusplatz.
Jüdische Kinderschicksale gab es auch in anderen Städten, natürlich auch in Wiesbaden. Daran wird durch Biografien und Erzählungen jüdischer Kinder erinnert, die während des Nationalsozialismus in Wiesbaden lebten.

Veranstalter: Jugendinitiative Spiegelbild, Büchergilde Wiesbaden & Trägerkreis WIR in Wiesbaden

Barbara Honigmann

»Georg« – Autorenlesung, Moderation: Marita Hübinger (ZDF)

In ihrem Roman »Ein Kapitel aus meinem Leben« erzählte Barbara Honigmann die Geschichte ihrer Mutter. Mit »Georg« unternimmt sie nun den Versuch, das Leben ihres Vaters literarisch zu rekonstruieren: Georg Honigmann, ein 1903 in Wiesbaden geborener, nicht religiöser Jude, der als London-Korrespondent die Judenverfolgung in England und Kanada überlebte und nach Kriegsende in die DDR immigrierte.
Lakonisch und witzig, traurig und mitreißend erzählt Barbara Honigmann von ihrer deutsch-jüdisch-kommunistischen Familie.
Die Autorin wurde 1949 in Ost-Berlin geboren und emigrierte 1984 nach Straßburg, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin und veröffentlichte zahlreiche Romane, Essays, Hörspiele und Theaterstücke. Ihr Werk wurde u.a. mit dem Heinrich-Kleist-Preis und dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich ausgezeichnet.

Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Foto: Barbara Honigmann © Peter-Andreas Hassiepen

Dostojewskis Erben

Autorentreffen

»Dostojewskis Erben« nennen sich – augenzwinkernd – Autorinnen und Autoren aus Wiesbaden und Rhein-Main, die sich regelmäßig im Literaturhaus Villa Clementine zusammenfinden, um über das Schreiben zu diskutieren, gemeinsame Projekte zu planen und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Herzlich dazu eingeladen ist, wer selbst schreibt, Bücher verlegt oder sich auf andere Weise mit Literatur verbunden fühlt. Die Treffen finden monatlich statt. Anfragen zu den aktuellen Terminen und weitere Fragen bitte an Susanne Kronenberg (mail@susanne-kronenberg.de).

»Genie und Handwerk«

Kreativer Autoren-Workshop, Leitung: Susanne Kronenberg

»Genie« und »Handwerk« finden in einem gelungenen Text zueinander. In diesem Workshop beschäftigen sich die Teilnehmer mit beiden Facetten. Sie schreiben kurze Geschichten und gehen der Frage nach, was gutes Schreiben ausmacht. Was verbessert einen Text? Worauf kommt es bei der Erzählperspektive an? Was zeichnet den Schriftsteller aus?
Mit langjähriger Erfahrung als Autorin von Fachbüchern, Kurzgeschichten und Kriminalromanen gibt Susanne Kronenberg einen Einstieg in das Handwerk des Schreibens.

Veranstalter und Ort: Volkshochschule Wiesbaden, Villa Schnitzler, Biebricher Allee 42, 65187 Wiesbaden

Dirk Reinhardt

»Über die Berge und über das Meer« – Autorenlesung, Moderation: Falk Ruckes (Freier Journalist)

Soraya ist einem alten Brauch zufolge in Afghanistan als Junge aufgewachsen, konnte sich frei bewegen und zur Schule gehen. Mit vierzehn Jahren hat sie jedoch das Alter erreicht, wo sie schon längst wieder als Mädchen leben sollte. Die Taliban drängen darauf. Auch den Nomadenjungen Tarek haben sie bedroht. Unabhängig voneinander machen sich beide auf in die Fremde und treffen unverhofft aufeinander.
Dirk Reinhardt, Jahrgang 1963, studierte Geschichte und Germanistik. Er arbeitete am Historischen Seminar der Universität Münster und als freier Journalist. 2009 erschien sein erstes Kinderbuch, 2016 wurde er mit dem Friedrich Gerstäcker-Preis ausgezeichnet.

Veranstalter: Literaturhaus und Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland e.V.

Foto: Dirk Reinhardt © Vanessa Jansen

Wort-Wahl

Lesung mit Nora Naser, Alaa Eddin Sheik Omar, Hamed Rajabi u.a.

Die etwas andere Schreibwerkstatt mit geflüchteten Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund unter der Leitung von Armin Nufer präsentiert ungewöhnliche Kurzgeschichten, überraschende Gedichte und unerwartete Dialoge. Die Texte wurden während der halbjährigen Schreibwerkstatt verfasst, deren Ziel es ist, die Lust am Schreiben in deutscher Sprache zu fördern und dabei den Schreibprozess transparent zu machen. Ermöglicht wurde die Schreibwerkstatt durch das Kulturamt Wiesbaden.

Veranstalter: Armin Nufer mit Unterstützung des Literaturhauses

Andreas Maier

»Die Familie« – Autorenlesung

Mit »Die Familie« legt Andreas Maier den siebten Teil seines auf elf Romane angelegten autobiografisch gefärbten Zyklus’ namens »Ortsumgehung« vor.
Der neue Roman von Andreas Maier konfrontiert seinen Protagonisten mit dem existenziellen Konflikt von Einzelwesen kontra Gesellschaft. Maiers Erzähler Andreas, Ende Zwanzig, studiert in Frankfurt am Main und setzt sich mit Wahrheitstheorien auseinander. Unweigerlich führt ihn die Beschäftigung mit der Unterscheidung zwischen »wahr« und »falsch« zu den eigenen Wurzeln: dem CDU-Vater und dem älteren Bruder, der den ersten Grünen-Verband in ihrer Heimatstadt mitbegründete.
Andreas Maier wurde 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren. Er studierte Altphilologie, Germanistik und Philosophie und ist Doktor der Philosophie. Nach Stationen in der Wetterau und in Südtirol lebt Andreas Maier heute in Hamburg.

Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

»Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu bleiben«

Ein Abend mit Texten von Heinrich Böll 
gelesen von Gert Zimanowski, ausgewählt von Jürgen Malyssek & Gudrun Olbert

Am 21. Dezember 2017 war Heinrich Bölls hundertster Geburtstag. Als Publizist und Autor klagte er die Grauen des Krieges an und schrieb gegen die Restauration der Nachkriegszeit. Er unterstützte die Außerparlamentarische Opposition und protestierte gegen die atomare Nachrüstung. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs. Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Georg-Büchner-Preis und den Nobelpreis für Literatur.
Dieser Abend steht im Zeichen der Erinnerung an einen großen Künstler und Intellektuellen, der sich mit seinen Büchern und politischem Engagement eine eigene Aktualität bewahrt hat.

Veranstalter: Büchergilde Wiesbaden, Bismarckring 27, 65183 Wiesbaden

»Warum wir hier sind«

Lesung

Im Dezember 2017 fanden sich in Wiesbaden über 30 einheimische und geflüchtete Menschen zusammen, um miteinander Geschichten zu schreiben. Daraus ist ein Buch entstanden: „Warum wir hier sind – Reisegeschichten aus unserer Welt“. Es umfasst neunzehn illustrierte Erzählungen von nach Deutschland geflüchteten Menschen aus Albanien, Afghanistan, Äthiopien, Somalia, Syrien und dem Jemen.
Einige der Autoren geben in der Mauritius-Mediathek einen sehr persönlichen Einblick in ihre erstaunlichen und berührenden Erzählungen. Die Lesung wird begleitet durch orientalische Gitarrenklänge des Musikers Mohammad Mahmoud sowie durch Christine Diez am Klavier.

Veranstalter: Mauritius-Mediathek, Hochstättenstr. 6-10, 65183 Wiesbaden