Literaturveranstaltungen in Wiesbaden wieder live und im virtuellen Salon

Wegen des Corona-Virus’ und anstehender Renovierungsarbeiten sind alle Veranstaltungen im Literaturhaus Villa Clementine auf der Beletage bis Ende des Jahres abgesagt. Sie finden hier im Kalender sowohl die Literaturveranstaltungen in Wiesbaden, die aufgrund des Abstandsgebots in größeren Räumlichkeiten oder draußen stattfinden, als auch unsere Veranstaltungen im Chat.

September

Zsuzsa Bánk: „Sterben im Sommer“

Autorinnenlesung / Moderation: Alexander Wasner (SWR)

Zsuzsa Bánk schreibt in ihrem vierten Roman über einen todkranken Mann, dessen Tochter ihn im Sommer am Balaton im Westen Ungarns besucht und den Vater auf dessen plötzlichen Rückreise nach Frankfurt im Rettungshubschrauber und Krankenwagen begleitet. Am Krankenbett erinnert sich die Tochter und sieht ihre Gedanken wie auf der Oberfläche eines Sees gespiegelt.

„Geiseln, Gier und Größenwahn – Der Wiesbadener Villenraub“

Ein Krimi-Spektakel mit Dostojewskis Erben

„Geiseln, Gier und Größenwahn – Der Wiesbadener Villenraub“ hatte Premiere zum „Wiesbadener KrimiMärz“ 2019. Nun bringen Mitglieder der Autorengruppe „Dostojewskis Erben“ ihr Krimi-Spektakel auf die Bühne des Theaters im Pariser Hof. Die Krimi-Autorinnen und -Autoren wollen ein falsches Investoren-Spiel um die Villa Clementine unter allen Umständen verhindern – schließlich treffen sie sich regelmäßig im Literaturhaus, und das soll auch so bleiben. Wie sie das tun, stellen sie literarisch dar in drei Szenen aus drei unterschiedlichen Perspektiven.

Literaturforum im Online-Chat

Andreas Schäfer: Das Gartenzimmer

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Oktober

Annette Pehnt: „Alles was Sie sehen ist neu“

Autorinnenlesung / Moderation: Sandra Kegel (FAZ)

Als Annette Pehnt ihren Roman „Alles was Sie sehen ist neu“ schrieb, gab es noch keine Reise-Beschränkungen und war China noch kein Ausgangsort der Pandemie. Eine Gruppe deutscher Reisender macht sich auf, Khirtan (Modell China) zu erkunden und ist dabei auf die Hilfe eines einheimischen Begleiters angewiesen. Als sich die Touristen-Gruppe an ihn gewöhnt hat, kommt er ihnen abhanden, und sie muss selbst zusehen, wie sie im Land weiter vorankommt. Annette Pehnt schreibt in ihrem neuen Buch vor allem auch über das Erzählen selbst. (vgl. Interview im Journal)

Lesetag zur Buchmesse

Kai Meyer: "Die Seiten der Welt"-Reihe

Lesung ab 14 Jahren: Phantastik-Autor Kai Meyer entwirft in seinen Bänden eine Welt, in deren Zentrum magische Bücher stehen. So auch in „Die Seiten der Welt“, die Furia Salamandra Faerfax ihr Seelenbuch suchen  und um den entführten Bruder in die Stadt der verschwundenen Bücher kämpfen lässt. Über 50 Romane hat Kai Meyer bereits geschrieben, die in 30 Sprachen übersetzt wurden. Er ist Träger des Deutschen Phantastik-Preises sowie des Phantastik-Literaturpreises Seraph.

Benjamin Quaderer: „Für immer die Alpen“

Autorenlesung / Moderation: Christoph Schröder (SZ und DIE ZEIT)

Benjamin Quaderer schreibt seinen Debütroman „Für immer die Alpen“ nach dem Vorbild des realen Datendiebs Heinrich Kieber. Im kleinen Staat Liechtenstein kennt sich der Autor aus, er stammt aus Feldkirch in örtlicher Nähe. Sein Held Johann Kaiser arbeitet die eigene, jetzt fiktive, Lebensgeschichte als Hochstapler auf in ihrer Verführung und Verworfenheit. Das Gebirge der Alpen spielt dabei auch eine wichtige Rolle – bis hinein in den Titel.

Literaturforum im Online-Chat

Kristof Magnusson: Ein Mann der Kunst

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