Literaturveranstaltungen in Wiesbaden, auch virtuell

Aufgrund der Corona-Pandemie und anstehender Renovierungsarbeiten sind im Literaturhaus Villa Clementine auf der Beletage alle Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt. Sie finden hier im Kalender geplante Literaturveranstaltungen in Wiesbaden an Orten, die größere Möglichkeiten vorhalten, um das Abstandsgebot einzuhalten, und Veranstaltungen, die digital angeboten werden.

April

Moritz Pliquet liest aus Italo Calvinos „Der Baron auf den Bäumen“ – via Zoom

Reihe "Literarische Begegnung mit Gästen"

Anlässlich eines Mittagessens am 15. Juni 1767, bei dem ausschließlich Schnecken serviert werden, weigert sich der zwölfjährige Cosimo, Spross einer Adelsfamilie, diese zu essen. Dies bringt ihm den Ärger seines autoritären Vaters ein. Der Zwölfjährige entzieht sich diesem, indem er auf die Bäume des Gartens klettert. Er wird sie dann zeitlebens nicht mehr verlassen. Cosimo korrespondiert mit Diderot, lädt Napoleon zu sich als Gast ein und schreibt einen aufklärerischen „Entwurf einer Verfassung für einen auf Bäumen gegründeten Inselstaat“. Und am Ende…

Moritz Pliquet ist 1986 in Dortmund geboren. Nach einem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main folgten Engagements in Wiesbaden, Mainz, Frankfurt und Göttingen. Seit 2008 ist er als Sprecher in vielen Hörbüchern und regelmäßig bei Arte und im ZDF zu hören. Er ist außerdem Dozent für Mikrofonsprechen an der HfMDK und beim Hessischen Rundfunk.

Italo Calvino, Der Baron auf den Bäumen. Aus dem Italienischen von Oswalt von Nostitz. Copyright: 1984 Carl Hanser Verlag GmbH & Co KG, München

 

Den Link zur Zoom-Lesung können Sie ab dem 1. April 2021 bis spätestens 15.00 Uhr am Veranstaltungstag anfordern unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de

 

Auftakt der Reihe „Bilder von anderen“ mit Widad Nabi und Annett Gröschner – via Zoom

Moderation: Dr. Viola Bolduan

Widad Nabi und Annett Gröschner arbeiten seit drei Jahren als Tandem bei „Weiter schreiben“, einem Portal für Autor*innen aus Krisengebieten. Sie beziehen Werke aufeinander, inspirieren einander, lesen gemeinsam Texte. Ihre Themen sind Lyrik, vor allem von Frauen, Beispiele sind Ingeborg Bachmann oder Inge Müller, Bibliotheken, ihr Weg zum Schreiben und die Stadt Berlin als Arche. Dabei kommen sie aus unterschiedlichen Richtungen, wissen aber beide, wie es ist, wenn eine Revolution ausbricht… Sie werden in Wiesbaden eine Auswahl ihrer sich aufeinander beziehenden Text lesen.

Widad Nabi war 2018 erste Weiterschreiben-Stipendiatin Wiesbaden des Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. Die in Kobanê geborene kurdisch-syrische Autorin lebt heute in Berlin und ist mit ihren Arbeiten in verschiedenen Anthologien vertreten. Annett Gröschner, 1964 in Magdeburg geboren, lebt ebenfalls in Berlin. Die studierte Germanistin arbeitet seit 1997 als freiberufliche Schriftstellerin, Journalistin und Dozentin. Sie schreibt Romane, Erzählungen, Essays, Theaterstücke, Radiofeature und Reportagen.

Dr. Viola Bolduan, ehemalige Feuilletonchefin des Wiesbadener Kurier, schreibt für diverse Medien und ist Beiratsvorsitzende des Förderverein Wiesbadener Literaturhaus.

 

Achtung: Da die Veranstaltung coronabedingt vor Ort nicht stattfinden kann, fordern Sie bitte den Link für die Zoom-Veranstaltung ab dem 6. April bis spätestens 17.oo Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de an.

VERANSTALTER: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. in Kooperation mit dem Literaturhaus und der Stadtbibliothek Wiesbaden

Gefördert aus Mitteln der Bundesregierung „Neustart Kultur“/Deutscher Literaturfonds

 

 

Ronya Othmann: „Die Sommer“ – via Zoom

In der Reihe "Bilder von anderen", Moderation: Rita Thies

Das Dorf liegt in Nordsyrien, nahe zur Türkei. Jeden Sommer verbringt Leyla dort. Sie kennt seine Geschichten. Sie weiß, wo die Koffer versteckt sind, wenn die Bewohner wieder fliehen müssen. Leyla ist Tochter einer Deutschen und eines jesidischen Kurden. Sie sitzt in ihrem Gymnasium bei München, und in allen Sommerferien auf dem Erdboden im jesidischen Dorf ihrer Großeltern. Im Internet sieht sie das von Assad vernichtete Aleppo, die Ermordung der Jesiden durch den IS, und gleich daneben die Fotos ihrer unbekümmerten deutschen Freunde. Leyla wird eine Entscheidung treffen müssen. Ronya Othmanns Debütroman ist voller Zärtlichkeit und Wut über eine zerrissene Welt.

Ronya Othmann wurde 1993 in München geboren und studiert am Literaturinstitut Leipzig. Sie erhielt unter anderem den MDR-Literaturpreis, den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, den Lyrik-Preis des Open Mike und den Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs, war 2018 in der Jury des Internationalen Filmfestivals in Duhok in der Autonomen Region Kurdistan, Irak, und schreibt für die taz gemeinsam mit Cemile Sahin die Kolumne „OrientExpress“ über Nahost-Politik. Ein paar Tage nach dieser Veranstaltung in Wiesbaden wird sie für „Die Sommer“ im Literaturhaus in Hamburg mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet, dem höchstdotierten Literaturpreis für ein Romandebüt.

Rita Thies, Kulturdezernentin a.D., ist Vorsitzende des Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Da die Veranstaltung coronabedingt nicht vor Ort stattfinden kann, fordern Sie bitte den Link für die Zoom-Veranstaltung ab dem 14.4. bis spätestens 17.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de an.

VERANSTALTER: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. in Kooperation mit dem Literaturhaus und der Stadtbibliothek Wiesbaden

Gefördert aus Mitteln der Bundesregierung „Neustart Kultur“/Deutscher Literaturfonds

Rasha Habbal – Werkstattlesung (Rathaus, verlegt:) via Zoom

Rasha Habbal ist Stipendiatin des Weiterschreiben-Stipendium Wiesbaden

Rasha Habbal, syrische, im deutschen Exil lebende Autorin, hat das zweite vom Förderverein Wiesbadener Literaturhaus ausgeschriebene „Weiterschreiben-Stipendium Wiesbaden“ erhalten. Von Anfang Mai bis Ende Juli 2020 sollte sie eigentlich im Wiesbadener Literaturhaus arbeiten. Pandemiebedingt hat sie das Stipendium zu Hause wahrnehmen müssen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wollte sie nun in Anwesenheit des Schirmherrn des Stipendiums, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, und der Juryvorsitzenden Anita Djafari im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses vorstellen. Die Pandemie hat allen Planungen erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da wir davon ausgehen, dass voraussichtlich auch am 23.04. noch keine Lesung in geschlossenen Räumen möglich sein wird, haben wir auch diese Veranstaltung ins Zoom-System verlegt.

Rasha Habbal wurde 1982 in der syrischen Stadt Hama geboren und wohnte dort bis zu ihrer Flucht 2015. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Trier. Die Autorin veröffentlichte in Syrien einen Prosaband, ihre Texte und Gedichte wurden in diversen Zeitungen abgedruckt. In Deutschland erschienen ihre Prosatexte und Lyrik in diversen Veröffentlichungen, u.a. in der Anthologie „Mit anderen Worten“. Zudem erhielt sie als erste Autorin das Stipendium „Torschreiber am Pariser Platz für Autorinnen und Autoren im Exil in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin“.

Anforderung des Zoom-Links ab dem 16.04. bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de

24. und 25. April Litprom Literaturtage 2021: Global vernetzt oder jede*r für sich? – Digital

Netzwerker*innen, Einsame, Reisende, Erzähler*innen - sich durch Schreiben und Lesen verbinden

Vernetzung und Einsamkeit — zwei Seiten einer Medaille in der globalisierten Gesellschaft. Wie verbinden wir uns miteinander in einer sich ständig im Ausnahmezustand befindlichen Welt? Wie teilen wir unsere Geschichten und Träume? Wie können wir uns überhaupt verständigen? In der Krise entstehen neue Netzwerke, im Internet und analog.
Durch Flucht und Einwanderung verändern sich Gewissheiten, erweitern sich Horizonte. Leid, Gewalt und Verlust stehen Neugier und Aufbruch gegenüber. In eine andere Kultur, eine neue Sprache.
Die Autor*innen erzählen von der sich verändernden Rolle der Frauen, dem Kampf um das wirtschaftliche Überleben, Rassismus und moderner Sklaverei, Vernetzung und Unterwegssein.

Die in diesem Jahr online veranstalteten Literaturtage bieten Gespräche mit internationalen Autor*innen, einen Buchworkshop für Kinder und erstmals auch »Shared Reading«.

Das Programm wird kuratiert von Barbara Weidle und Zoë Beck.

Gäste:

Larissa Bender (Übersetzerin aus dem Arabischen)
Katja Cassing (Übersetzerin aus dem Japanischen)

Gudrun Ingratubun (Buchkünstlerin)
Helon Habila – Nigeria / USA
Mieko Kawakami – Japan
Yvonne Adhiambo Owuor – Kenia

Intan Paramaditha – Indonesien / Australien (siehe Beitragsbild)
Pilar Quintana – Kolumbien
Annika Reich – Deutschland
Samanta Schweblin – Argentinien / Deutschland
Zukiswa Wanner – Südafrika

Programm und Details http://www.litprom.de

Kartenverkauf beim Literaturhaus Frankfurt: https://literaturhaus-frankfurt.reservix.de/events

Einzelne Veranstaltung 5 €, Streamingpass (alle Veranstaltungen) 12 €. Shared Reading und der Buchworkshop für Kinder sind kostenlos, erfordern aber eine Anmeldung bei litprom@buchmessse.de

Unterstützt durch ein Projektstipendium »Hessen kulturell neu eröffnen« des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

Iris Wolff: „Die Unschärfe der Welt“ – via Zoom

In der Reihe "Bilder von anderen", Moderation: Armin Conrad

Eine Geschichte des 20. Jahrhunderts, erzählt an Hand einer weitverzweigten Familie, die durch die Zeitenwenden und Brüche hindurch einander verbunden bleibt. – Es ist das Rumänien zwischen dem Ende von König Michael und dem Tod Ceaucescus.

„Die Unschärfe der Welt“ ist Wolffs vierter Roman.  Die Kritik ist begeistert von ihrem „traumsicheren Sprachgefühl“, Dennis Scheck (ARD) ‚schwebte‘ förmlich durch die sieben Kapitel.

Iris Wolff ist in Hermannstadt in Siebenbürgen (Rumänien) geboren und ist mit acht Jahren 1985 nach Deutschland gekommen. Sie studierte u.a. Deutsche Sprache und Literatur. Heute lebt sie in Freiburg im Breisgau. „Die Unschärfe der Welt“ war 2020 für den Deutschen Buchpreis, den Bayrischen Buchpreis und den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis der Stadt Braunschweig nominiert.

Armin Conrad ist Journalist und ehemaliger Redaktionsleiter von 3sat-Kulturzeit.

Da die Veranstaltung coronabedingt nicht vor Ort  stattfinden kann, so fordern Sie bitte den Link für die Zoom-Veranstaltung ab dem 24.04. bis spätestens um 17.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de an.

VERANSTALTER: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. in Kooperation mit dem Literaturhaus und der Stadtbibliothek Wiesbaden

Gefördert aus Mitteln der Bundesregierung „Neustart Kultur“/Deutscher Literaturfonds

 

Mai

Andreas Mach liest aus Mechtild Borrmanns Roman „Trümmerkind“ – via Zoom

Reihe "Literarische Begegnung mit Gästen"

Mechtild Borrmanns Roman „Trümmerkind“ ist im Genre Kriminalroman eingeordnet. Ja, das ist er auch. Und ein guter. Aber vor allem ist es eine spannende und berührende Familiengeschichte, ein präzises und erhellendes Sittengemälde der Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges in unserem Land. Fesselnd und mit leichter Eleganz geschrieben.

 

Mechtild Borrmann, Trümmerkind. Kriminalroman. Copyright: Verlagsgruppe Droemer Knauer 2017

 

Andreas Mach (Jg.1957) in den 90er Jahren Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, lehrt an der Hochschule für darstellende Kunst in Frankfurt und arbeitet als freischaffender Schauspieler und Regisseur.

 

Den Link zur Zoom-Lesung können Sie ab dem 25. April bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag anfordern unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de

Shida Bazyar: „Drei Kameradinnen“

Autorenlesung (Premiere) in der Reihe "Freiheit für das Wort" Moderation: Shirin Sojitrawalla

Rote und goldene Flammen bilden das Titelbild von Shida Bazyars Roman „Drei Kameradinnen“ und ebenso heiß brennt sich die alltäglich erlebte Hetze, Aggression und Ablehnung in die eigene Haut. Die drei Freundinnen Hani, Kasih und Saya treffen sich wieder in der großen Stadt, nachdem sie ihre Jugend gemeinsam in der Siedlung verbracht haben. Gemeinsam streifen sie durchs Nachtleben, von der Party zum Kiosk, und spüren doch an jeder Ecke, dass „Willkommen“ sich anders anfühlt. Shida Bazyar stellt ihren Roman in Wiesbaden das erste Mal vor Publikum vor und beschließt damit die Reihe „Freiheit für das Wort“, die vom Literaturhaus Villa Clementine und seinem Förderverein anlässlich des Welttag des Buches kuratiert wurde.

Shida Bazyar wurde 1988 im rheinland-pfälzischen Hermeskeil geboren und studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. 2016 erschien ihr Debüt „Nachts ist es leise in Teheran“, das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, darunter der Uwe-Johnson-Förderpreis. Ihre Texte erscheinen außerdem in „Die Welt“ oder in der Kulturzeitschrift „Merkur“ des Verlags Klett-Cotta.

Verfolgte Schriftstellerinnen und Schriftsteller heute

Amnesty International lädt zur Lesung mit Schauspieler Armin Nufer

Zur Woche der Meinungsfreiheit, die der Börsenverein des Deutschen Buchhandels vom 3. bis 10. Mai veranstaltet, liest der Schauspieler und Sprecher Armin Nufer Texte von verfolgten Schriftstellern, Journalisten und Bloggern. Dazu zählen unter anderem der in der Türkei inhaftierte Schriftsteller Ahmet Altan, der Blogger Ralf Badawi, seit 2012 in Saudi-Arabien in Haft, oder die Journalisten Solafa Magdy, Hossam el-Sayed und Mohamed Salah, die im November 2019 in Ägypten festgenommen wurden. Daneben gibt es von Amnesty International aktuelle Informationen zu den Autorinnen und Autoren.

Musikalische Begleitung: Mohammad Mahmoud, Gitarre.

Kazuo Ishiguro: „Klara und die Sonne“ – Livestream

Gespräch & Lesung. Moderation: Julika Griem / Lesung: Valery Tscheplanowa

Das Literaturereignis des Frühjahrs: Der neue Roman des britischen Literatur-Nobelpreisträgers. Die Buchpremiere der deutschen Übersetzung im Live-Stream präsentiert von 15 Literaturhäusern in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Seine Romane gehören zum Eindrucksvollsten der modernen englischen Literatur: Seit „Was vom Tage übrigblieb“, ausgezeichnet mit dem Booker Prize, ist Kazuo Ishiguro international bekannt, 2017 erhielt er den Literaturnobelpreis. Sein Werk sei „von starker emotionaler Kraft“, so das Nobelpreis-Komitee, die ZEIT nannte ihn einen „betörend eindringlichen Autor, leise und doch unerbittlich“.

Sein neuer Roman (Blessing Verlag, deutsch von Barbara Schaden) erzählt von Klara, einer künstlichen Intelligenz, entwickelt, um Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden eine Gefährtin zu sein. Doch als sie zur Freundin auserwählt wird, muss Klara feststellen, dass auf die Menschen kein Verlass ist. Ein berührendes Buch, das die fundamentale Frage aufwirft, was es heißt, zu lieben.

Das Gespräch mit Kazuo Ishiguro – der live zugeschaltet ist – führt Julika Griem (Leiterin des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen).Die Schauspielerin Valery Tscheplanowa liest die deutschen Textpassagen.

Die Veranstaltung findet in englischer und deutscher Sprache statt.

Literaturforum via Zoom

Alan Bennett: "Così fan tutte"

Offenes Diskussionsforum zur Literatur / Moderation Rita Thies

Information zum Literaturforum und zu Alan Benetts „Così fan tutte“ auf dieser Website unter „Literaturforum“

Eintritt frei (Spenden an den Förderverein jederzeit gern, siehe „Verein“ auf dieser Website, ganz unten)

Anmeldung für alle, die nicht im Verteiler des Literaturforums sind, unter literaturforum.wiesbaden@online.de – Teilnahme mit Computeraudio

Hanns Jörg Krumpholz liest „Die Toten schweigen“ von Arthur Schnitzler – via Zoom

Reihe "Literarische Begegnungen mit Gästen"

Eine heimliche Affäre, ein tödlicher Zwischenfall und der vergebliche Versuch, in ein altes Leben zurückzukehren.  Arthur Schnitzler (1862-1931), Arzt sowie weltberühmter Erzähler und Dramatiker, beschreibt in seiner 1897 erschienenen Novellette „Die Toten schweigen“ auf meisterhaft einfühlende Art und Weise den vergeblichen Versuch einer verheirateten Frau, die Wahrheit vor ihrem Ehemann zu unterdrücken. Die Fassade bröckelt …

 

Hanns Jörg Krumpholz wurde 1962 in Bonn geboren. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart war er an vielen Theatern engagiert, u.a. am Schauspielhaus Zürich, am Schauspiel Bonn, am Staatstheater Wiesbaden und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Zurzeit arbeitet er freischaffend, neben seiner Tätigkeit als Film- und Fernsehschauspieler (u. a. Tatort Münster) als Sprecher für ARTE, 3SAT, ZDF, WDR und im Synchronstudio.

 

Den Link zur Zoom-Lesung können Sie ab dem 6. Mai bis spätestens 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de anfordern.

 

Ernesto Cardenal und andere nicaraguanische Autor*innen

Nueve Nicaragua Wiesbaden und das Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden laden zu einer Lesung mit Musik. Es liest Armin Nufer

Armin Nufer liest aus dem Werk des im März 2020 verstorbenen weltbekannten nicaraguanischen Dichters, Revolutionärs und Politikers Ernesto Cardenal. Jorge Sepulveda spielt dazu auf der Gitarre und singt lateinamerikanische Lieder. Neben Texten von und über Cardenal trägt Nufer Texte von Michèle Najlis, María López Vigil und Pedro Corrales vor.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Wiesbaden und des Landesmuseums Wiesbaden

Veranstalter: Nueva Nicaragua Wiesbaden und Eine-Welt-Zentrum Wiesbaden

VVK oder Reservierung im Weltladen Wiesbaden oder per Mail an p.pielert@t-online.de (H. Pielert) sowie telefonisch unter 0176-83695684