Literaturveranstaltungen in Wiesbaden, auch virtuell

Aufgrund der Corona-Pandemie und anstehender Renovierungsarbeiten sind im Literaturhaus Villa Clementine auf der Beletage alle Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt. Sie finden hier im Kalender geplante Literaturveranstaltungen in Wiesbaden an Orten, die größere Möglichkeiten vorhalten, um das Abstandsgebot einzuhalten, und Veranstaltungen, die digital angeboten werden.

Januar

Miriam Zeller liest aus George Orwells „Farm der Tiere“ – Zoom-Lesung

Reihe "Literarische Begegnung mit Gästen"

In unserer im zweiten Shutdown wöchentlich stattfindenden Veranstaltungsreihe  „Literarische Begegnung mit Gästen“ liest die junge Schauspielerin aus Orwells berühmter Parabel auf totalitäre Regime.

In die „Farm der Tiere“, einer satirischen Fabel, die nach ihrem Erscheinen 1945 zum Klassiker der Weltliteratur avancierte, erzählt George Orwell die Geschichte von Tieren, die sich auf der Farm des Bauer Jones gegen ihre Unterdrückung auflehnen und ihn vom Hof jagen. Doch sehr schnell übernehmen die Schweine die Herrschaft und das glückliche Miteinander ändert sich. Ideale werden verraten, „alternative Fakten“ werden zu absoluten Wahrheiten ausgerufen…

Miriam Zeller (24) absolvierte ihr Schauspielstudium 2018 an der Wiesbadener Schule für Schauspiel. Während des Studiums hatte sie u.a. Gastauftritte im Staatstheater Wiesbaden. Sie arbeitet seit 2019 als freischaffende Schauspielerin und Sprecherin in der Freien Szene Wiesbadens.

Der Link zu der Zoom-Lesung kann unter

foerderverein.wiliteraturhaus@online.de

bis spätestens 15.00 Uhr am Veranstaltungstag angefordert werden. Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

 

Die Reihe „Literarische Begegnung mit Gästen“ wird vollständig mit privaten Spenden finanziert.

Literaturforum via Zoom

Ronya Othmann: "Die Sommer"

Offenes Diskussionsforum zur Literatur / Moderation: Rita Thies

Nähere Informationen zum Roman auf dieser Webseite hier https://www.literatur-in-wiesbaden.de/literaturforum/literaturforum-am-26-januar-2021-im-online-chat/

Anmeldung für alle, die nicht im E-Mail-Verteiler des Literaturforums sind, unter literaturforum.wiesbaden@online.de

„In Auschwitz gab es keine Vögel“

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus: Konzert-Lesung mit Monika Held (Autorin) und Gregor Praml (Kontrabass).

Monika Held und Gregor Praml zeigen in einer Performance, bei der Lesung, Musik und O-Töne ineinandergreifen, wie eindrücklich Text und Musik Historie vermitteln können. Grundlage ist der Roman „Der Schrecken verliert sich vor Ort“ von Monika Held, der in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Mathias Hundt entstanden ist. Durch die von Monika Held eingelesenen Texte und Gregor Pramls Kontrabass-Kompositionen mit Loops & Effekten ziehen sich parallel die sehr persönlichen O-Töne des Zeitzeugen Hermann Reineck, aus dessen Überlebensgeschichte Helds Roman und die Figur Heiner entstanden sind.

Anschließendes Filmgespräch mit Monika Held, Mathias Hundt und Gregor Praml.

Zum Abschluss der Veranstaltung werden Filminterviews aus dem Projekt „Wenn es keine Zeugen mehr gibt“ gezeigt, in denen Interviewpartner und -partnerinnen weitere Literatur und Filme über die Shoah vorstellen. Voraussichtliche Vorführdauer 15 Min.

Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen. Anmeldung unter kino@mdz-wi.de

Burns‘ Night-Supper

Kultur und Kulinarik zu Ehren des schottischen Nationaldichters

Robert Burns ist als Dichter ein Phänomen. Überall in der englischsprachigen Welt feiern Fans jedes Jahr um den 25. Januar den Geburtstag und die Werke von Schottlands berühmtem Nationaldichter. Dass es bei diesen Feiern fröhlich und auch mitunter „feucht“ zugeht, wäre ganz im Sinne von Burns gewesen. Robert Burns wurde nur 37 Jahre alt, aber er entzündete ein Licht, das noch heute strahlt. Erleben Sie    einen Abend, an dem der Dichter im Mittelpunkt steht: mit gespielten Geschichten, Gedichten und natürlich dem traditionellen Haggis, serviert mit „neeps and tatties“ (Steckrüben und Kartoffeln). Schottische Gitarrenmusik, Guiness, Whisky und Wein runden die literarisch-musikalische Soirée mit vielen heiteren schauspielerischen Elementen stimmungsvoll ab.

Mitwirkende: Rolf Keil (Konzept und Vortrag), Sven Rausch, Helmine Rausch und Sir Andrew (Gitarre) sowie Jan Sass (Dudelsack).

Oliver Wronka liest aus A.L. Kennedys „Onkel Stan und Dan und das gar nicht lieblich-niedliche Mondabenteuer“ – via Zoom

Reihe "Literarische Begegnung mit Gästen"

Der Wiesbadener Schauspieler und Regisseur Oliver Wronka liest aus einem weiteren, brillant verrückten Abenteuer rund um das urkomische, herzerwärmende Duo Onkel Stan und Dan, dem Dachs, der mehrfach preisgekrönten Autorin A. L. Kennedy. Mit einer unglaublichen Reise zum Mond. Und dem schurkischen Plan, aus Lamanasen Schmuck zu machen. Was könnte da schon schief gehen? Doch Liebe macht ja bekanntlich blind….(Mehr dazu auch auf „Hören“ auf dieser Webseite.)

Oliver Wronka studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Es folgten zahlreiche Engagements an renommierten Schauspielhäusern, darunter dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Von 2010 bis 2014 war er Leiter des Jungen Staatstheater Wiesbaden. Seit 2014 arbeitet er frei als Berater für Kommunikation, Regisseur, Schauspieler und Sprecher.

Anforderung des Zoom-Links zur Veranstaltung ab dem 25. Januar 2021 bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de

A.L.Kennedy: Onkel Stan und Dan und das gar nicht lieblich-niedliche Mondabenteuer, erschienen bei Orell Füssli Kinderbuch, Orell Füssli Verlag, www.ofv.ch  Copyright 2020 Orell Füssli Sicherheitsdruck AG, Zürich. Alle Rechte vorbehalten. Mit freundlicher Genehmigung der Urheber und des Verlages.

 

Die Reihe „Literarische Begegnung mit Gästen“ wird vollständig mit privaten Spenden finanziert.

Februar

Eva-Maria Damasko liest aus Christopher Moores „Die Bibel nach Biff“ – via Zoom

Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund

Wir schlagen ein weiteres Kapitel in unserer Reihe „Literarische Begegnungen mit Gästen“ auf, während im Buch der Bücher einige Kapitel fehlen: Grund genug, einen Mann namens Levi bar Alphaeus, kurz Biff, aus seinem nun schon fast 2000 Jahre währenden Todesschlaf zu wecken. Unter den wachsamen Augen von Engel Raziel soll Biff alles über die turbulente Jugend von Joshua, auch unter dem Namen Jesus H. Christus bekannt, berichten. Denn Biff ist der einzige glaubwürdige Zeuge dieser Zeit. Er stand dem jungen Messias schon zur Seite, als dieser noch versuchte, vertrocknete Eidechsen zum Leben zu erwecken…

Eva-Maria Damasko studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Die Schauspielerin war einige Jahre festes Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden. Seit 2010 arbeitet sie freiberuflich als Sprecherin, Schauspielerin, Autorin und Regisseurin und zusätzlich auch als Theaterpädagogin.

Den Link zur Zoom-Veranstaltung können Sie ab Montag, den 1. Februar 2021 bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de anfordern.

Christopher Moore, Die Bibel nach Biff, Copyright 2002 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH – Übersetzung: Jörg Ingwersen – Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

 

Die Reihe „Literarische Begegnung mit Gästen“ wird vollständig mit privaten Spenden finanziert.

Alexa Hennig von Lange: „Die Wahnsinnige“

Autorinnenlesung / Moderation: N.N.

Johanna von Kastilien ist als Thronerbin ihrer Mutter, Isabella die Katholische, die nächste in der Rangfolge, um über das Spanien des 16. Jahrhunderts zu herrschen. Die nötigen Tugenden bringt die junge Frau allerdings nicht mit. Beten, Beichte und Macht sind ihr zuwider, ein selbstbestimmtes Leben ohne höfischen Zwang ist es, das sie ersehnt. Völlig undenkbar im Königinnenhof, und so nennt man sie die Wahnsinnige, als die sie in die Geschichte eingehen wird. Alexa Hennig von Lange nimmt die Biografie dieser historischen Figur zum Ausgangspunkt und erzählt von den Herausforderungen und heimlichen Hoffnungen, denen sich Frauen, eingeengt vom königlichen Korsett, gegenübersahen.

Alexa Hennig von Lange wurde 1973 in Hannover geboren und arbeitet als Schriftstellerin und Moderatorin. Mit ihrem Romandebüt „Relax“ (1997) begründete sie neben Christian Kracht und Benjamin von Stuckrad-Barre die deutsche Popliteratur. Seit ihrem Debüt veröffentlichte sie zahlreiche Romane, Theaterstücke und Jugendbücher.

Foto: © Marie Haefner

Literarisches Schreiben II – Von der Figur zum Dialog

Schreibwerkstatt / Leitung: Ulrike Krauth (Autorin und Dramaturgin)

Neben einem spannenden Handlungsverlauf sind interessante Charaktere die entscheidende Grundlage für eine gute Geschichte. Aber wie entwickelt man glaubwürdige fiktionale Figuren? Worin besteht der Unterschied zwischen Protagonist und Antagonist, zwischen Haupt- und Nebenfiguren, und wie wirken sie zusammen? Wie wird aus einer konzipierten Figur ein dreidimensionaler Charakter? Welche Sprache ist den Figuren angemessen, und wie gelingt ihre Charakterisierung im lebendigen Monolog und Dialog? Neben theoretischen Aspekten zur Dramaturgie von Figuren und Dialogen wollen wir in konkreten Schreibübungen interessante Charaktere entwickeln.

Kursgebühr: € 62, nicht ermäßigbar. Anmeldung unter 0611-98890, www.vhs-wiesbaden.de oder kontakt@vhs-wiesbaden.de

Arno Hermer liest Karl Valentin – Zoom-Lesung

Reihe "Literarische Begegnung mit Gästen"

Der Wiesbadener marix Verlag bringt am 20. Februar unter dem brillanten und tiefsinnigen Aphorismus von Karl Valentin einen Band mit Monologen, Szenen und Stücken des begnadeten Sprachkünstlers heraus: „Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“ Viele seiner Sprüche und Weisheiten sind mit ihrem zeitlosen Humor und ihrer Weltweitsicht nicht nur gleichermaßen hintergründig und komisch, sondern nach wie vor verblüffend aktuell.

Arno Hermer: Inzwischen lebt er schon länger (aus Neigung!) in Wiesbaden als in seiner bayerischen Heimat. Geboren wurde er in einem Marien-Wallfahrtsort, geradezu eine Schlüsselqualifikation für Karl-Valentin-Texte, die er seit Jahrzehnten mit Herzblut in die nichtbayerische Welt trägt, wenn er nicht gerade ängstliche Menschen zum beherzten Auftreten ermutigt oder Kurzprosa schreibt.

Den Link zur Zoom-Lesung können Sie ab Montag, den 8. Februar 2021 bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag anfordern unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de

Karl Valentin: Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch. Herausgegeben von Josef Pöllath, marix Verlag in der Verlagshaus Römerweg GmbH, Wiesbaden 2021 – Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

 

Die Reihe „Literarische Begegnung mit Gästen“ wird vollständig mit privaten Spenden finanziert.

Kinderbücher schreiben

Schreibwerkstatt / Leitung Ulrike Krauth (Autorin und Dramaturgin)

Wollten Sie nicht immer schon mal ein spannendes oder lustiges Kinderbuch schreiben? Vielleicht eine Abenteuergeschichte, einen Kinderkrimi, eine Freundschaftsgeschichte, eine übers Erwachsenwerden oder gar ein Märchen? Aber kindgerecht, verständlich, nachvollziehbar, pädagogisch wertvoll und gleichzeitig fantasievoll, lustig, unterhaltsam und spannend zu schreiben, ist gar nicht so einfach. Für welche Themen interessieren sich unsere Kinder überhaupt? Was berührt und bewegt sie? Wie packen wir ein Thema in eine spannende Handlung, die Kinder weder unter- noch überfordert, und wie schaffen wir interessante und sympathische Charaktere, mit denen sich Kinder gerne identifizieren? Neben theoretischen Aspekten werden wir uns in diesem Seminar auch ganz konkret im Schreiben von Kindergeschichten üben.

Kursgebühr: € 62, nicht ermäßigbar. Anmeldung unter 0611-98890, www.vhs-wiesbaden.de oder kontakt@vhs-wiesbaden.de

Katalyn Hühnerfeld und Rainer Kühn lesen „Don Quijote“ – via Zoom

Reihe "Literarische Begegnung mit Gästen"

Veranstaltung in Planung, Details folgen in Kürze.

 

 

 

Die Reihe „Literarische Begegnung mit Gästen“ wird vollständig mit privaten Spenden finanziert.

Literaturforum via Zoom

Alexa Hennig von Lange: "Die Wahnsinnige"

Offenes Diskussionsforum zur Literatur / Moderation: Rita Thies

Eintritt frei (Spende gerne)

Anmeldung für alle, die nicht im Verteiler des Literaturforums sind, unter literaturforum.wiesbaden@online.de

Information zum Roman auf dieser Webseite  https://www.literatur-in-wiesbaden.de/literaturforum/literaturforum-am-23-02-2021-via-zoom/

Projekt „Schöne neue Welt“

Workshop mit Philosoph Jörg Bernardy

Wir schreiben das Jahr 2540. Die Menschheit ist zufrieden, führt ein sorgloses Leben und kann sich ganz den menschlichen Grundbedürfnissen nach Konsum, Sex und Drogen hingeben. Scheinbar. Neben George Orwells „1984“ ist „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley einer der wichtigsten dystopischen Romane des 20. Jahrhunderts. In kaum einem anderen Werk werden die Schrecken und Grenzen eines futuristischen totalitären Systems so stark gezeichnet wie in Huxleys Vision dieser „Schönen neuen Welt“.

Jörg Bernardy lebt als freier Autor in Hamburg. Er hat Philosophie und Literaturwissenschaften studiert und in Philosophie promoviert. Er arbeitet über die Verbindung von Theorie und Praxis sowie die vielfältigen Erfahrungsmöglichkeiten, die philosophischen Ideen zugrunde liegen.
Zur Theateradaption von Aldous Huxleys Roman bietet das Literaturhaus in Kooperation mit dem Hessischen Staatstheater einen generationenübergreifenden Workshop an, um über Utopien, Dystopien und zukünftige Weltbilder ins Gespräch zu kommen. Daneben gibt es spannende Einblicke hinter die Kulissen der Schauspielproduktion.

Anmeldung unter theaterpaedagogik@staatstheater-wiesbaden.de

N.N. liest aus „Liebesbriefe(n) großer Männer“ – via Zoom

Reihe "Literarische Begegnung mit Gästen"

Veranstaltung in Vorbereitung. Details folgen in Kürze.

 

 

Die Reihe „Literarische Begegnung mit Gästen“ wird vollständig mit privaten Spenden finanziert.

März

Literaturdigialog Hessen: Armin Wühle „Getriebene“ – via Zoom

Auftakt mit Ministerin Angela Dorn. Moderation: Ingeborg Toth. Lesung: Hanns J. Krumpholz

Zum Auftakt der Reihe „Literaturdigialog Hessen“ wird Ministerin Angela Dorn ein Grußwort sprechen.

Das Wiesbadener Verlagshaus Römerweg publiziert mit „Getriebene“ den ersten Roman Armin Wühles. Er erzählt von einer jungen Aktivistin, die vor Strafverfolgung ins Ausland flieht. Von sechs Jugendlichen, die inmitten eines Bürgerkriegs ein Theaterstück auf die Bühne bringen. Und vom Journalisten Vincent, der für eine Reportage über den florierenden Kriegstourismus nach Thikro reist. In der zerstörten Stadt flanieren Reisende zwischen Ruinen und gönnen sich einen Blick über die Demarkationslinie…

Armin Wühle wurde 1991 Ebersberg bei München geboren, heute lebt er in Hannover. Er studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus sowie Geschichte und Soziologie.

Hanns Jörg Krumpholz, Schauspieler und Sprecher, vormals Staatstheater Wiesbaden, arbeitet heute freischaffend. – Ingeborg Toth ist Journalistin und schreibt u.a. für den Wiesbadener Kurier.

Anforderung des Zoom-Links ab 22. Februar 2021 bis spätestens 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter

foerderverein.wiliteraturhaus@online.de

 

Gefördert aus Mitteln des HMWK „Hessen kulturell neu eröffnen“

 

Ulrich Cyran liest aus Thomas Manns „Zauberberg“ – via Zoom

Reihe "Literarische Begegnung mit Gästen"

Veranstaltung in Vorbereitung. Details folgen in Kürze.

 

 

Die Reihe „Literarische Begegnung mit Gästen“ wird vollständig mit privaten Spenden organisiert.

Elsa Koester „Couscous mit Zimt“ – via Zoom

Literaturdigialog Hessen. Moderation: Rita Thies. Lesung: Eva-Maria Damasko

Die Frankfurter Verlagsanstalt veröffentlicht mit „Couscous mit Zimt“ das Romandebüt von Elsa Koester. In diesem porträtiert sie drei charakterstarke Frauen: Lucile, ihre Tochter Marie und ihre Enkelin Lisa. Die starke, aber auch selbstbezogene Französin Lucile muss nach der Unabhängigkeit Tunesiens mit ihren Töchtern überstürzt nach Frankreich fliehen. Ein Heimatverlust, den ihre Tochter nie verwindet. „Fische haben empfindliche Füße“, pflegt sie zu sagen, die immer wieder ins Straucheln gerät bei dem Versuch, im neuen Land Fuß zu fassen…

Elsa Koester wurde 1984 als Tochter einer französischen Pied-noir mit tunesischer Kolonialgeschichte und eines Deutschen in Berlin geboren, wo sie heute lebt. Sie studierte Literatur- und Politikwissenschaft, arbeitet heute als Journalistin bei „Der Freitag“.

Eva-Maria Damasko, Schauspielerin und Sprecherin, ehemals Staatstheater Wiesbaden, arbeitet heute freischaffend. – Rita Thies, Kulturdezernentin a.D., ist Vorsitzende des Fördervereins Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Anforderung des Zoom-Links ab 1. März 2021 bis spätestens 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter

foerderverein.wiliteraturhaus@online.de

Gefördert aus Mitteln des HMWK „Hessen kulturell neu eröffnen“

 

 

N.N. liest aus „Alles was sie sehen ist neu“ von Annette Pehnt – via Zoom

Reihe "Literarische Begegnung mit Gästen"

Veranstaltung in Vorbereitung. Details folgen in Kürze.

 

 

Die Reihe „Literarische Begegnung mit Gästen“ wird vollständig mit privaten Spenden finanziert.

George Orwells „1984“ im Jahr 2021 – via Zoom

Literaturdigialog Hessen. Lesung und Diskussion. Mit Stefan Schröder (Moderation), Prof. Dr. Tilman Allert u. Andreas Mach (Lesung)

Der S.Fischer Verlag präsentiert George Orwells dystopischen Klassiker „1984“ in meisterhafter Neuübersetzung von Frank Heibert.

1948 beendete George Orwell (1903-1950) nach dreijähriger Arbeit seinen Roman, der ihn weltberühmt machen sollte: „1984“ schildert eine Welt, in der ein totalitärer Überwachungsstaat das Leben der Menschen bis ins Letzte bestimmt.

Inwieweit ist das, was Orwell, neben der sowjetischen Realität, noch als bedrohliche Perspektive sah, heute längst Wirklichkeit geworden, wenngleich es nicht (nur) Regierungen, sondern auch vor allem Konzerne sind, die uns aushorchen und beeinflussen?

Andreas Mach liest Auszüge aus dem Roman. Im Anschluss diskutiert er gemeinsam mit Moderator Stefan Schröder und Prof. Dr. Tilman Allert.

 

Prof. Dr. Tilman Allert ist Soziologe, Autor und Seniorprofessor für Soziologie und Sozialpsychologie an der J.W. Goethe-Universität in Frankfurt. – Andreas Mach (Jg.1957) in den 90er Jahren Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, lehrt an der Hochschule für darstellende Kunst in Frankfurt und arbeitet als freischaffender Schauspieler und Regisseur. – Der Journalist Stefan Schröder ist VRM-Chefredakteur (Wiesbadener Kurier und Wiesbadener Tagblatt) und Vorsitzender des Presseclub Wiesbaden.

Anforderung des Zoom-Links ab 10. März 2021 bis spätestens 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter

foerderverein.wiliteraturhaus@online.de

Gefördert aus Mitteln des HMWK „Hessen kulturell neu eröffnen“

 

 

Margit Schreiner „Vater. Mutter. Kind. Kriegserklärungen“ – via Zoom

Literaturdigialog Hessen. Moderation: Anita Djafari. Lesung: Franziska Geyer

Der Frankfurter Verlag Schöffling & Co veröffentlicht mit „Vater. Mutter. Kind. Kriegserklärungen“ einen weiteren Roman der österreichischen Autorin Margit Schreiner.

In ihrem neuen Buch geht es nicht nur um die Entwicklung einer Siebenjährigen, sondern auch um den Blick der Erwachsenen auf das Kind, das sie einmal war. Es ist ein großes Lebensprojekt, ein Buch über Kindheit, das Erwachsenwerden, das Erinnern.

Margit Schreiner, 1953 in Linz geboren, lebt heute in Gmünd, Niederösterreich. Sie erhielt für ihre Bücher zahlreiche Stipendien und Preise, u. a. den Oberösterreichischen Landeskulturpreis und den Österreichischen Würdigungspreis für Literatur.

Franziska Geyer, ehemals Staatstheater Wiesbaden, arbeitet heute als freischaffende Schauspielerin und Sprecherin. – Anita Djafari, vormals Geschäftsführerin Litprom e.V., ist Literaturvermittlerin.

Anforderung des Zoom-Links ab ab 12. März 2021 bis spätestens 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter

foerderverein.wiliteraturhaus@online.de

Gefördert aus Mitteln des HMWK „Hessen kulturell neu eröffnen“

 

Mathias Scherer „Erstlingswerk“ – via Zoom

Literaturdigialog Hessen. Moderation: Dr. Viola Bolduan. Lesung: Pascal Fey

Der kleine Frankfurter Verlag „edition federleicht“ hat das Romandebüt des Wiesbadener Autors Mathias Scherer herausgebracht: Eine Mordserie erschüttert Wiesbaden und versetzt Kriminalhauptkommissar Wenzel in Ratlosigkeit. Die Opfer scheinen willkürlich gewählt, die Tatorte ohne jeden Zusammenhang. Einzige Verbindung: John und Liz Rutherford, ein alterndes britisches Ehepaar, das sich bei seiner Tour durch Hessens Landeshauptstadt stets zur falschen Zeit am falschen Ort aufzuhalten scheint …

 

Mathias Scherer, geboren 1966, wuchs in Wiesbaden auf, wo er heute noch lebt und als selbständiger Rechtsanwalt arbeitet. Zusätzlich widmet er sich dem Schreiben.

Pascal Fey, 1991 in Wiesbaden geboren, arbeitet als freischaffender Schauspieler an verschiedenen Theatern im Rhein-Main-Gebiet. – Dr. Viola Bolduan, ehemalige Feuilletonchefin Wiesbadener Kurier, ist Beiratsvorsitzende des Fördervereins.

Anforderung des Zoom-Links ab 18. März 2021 bis spätestens 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter

foerderverein.wiliteraturhaus@online.de

Gefördert aus Mitteln des HMWK „Hessen kulturell neu eröffnen“