Als Wanderer zwischen den Sprachen schreibt Iain Galbraith Gedichte, Essays und Prosa (Aus dem kleinen Zimmer, 2024) und ist Übersetzer von Gedichtbänden, Romanen, Erzählungen und Theaterstücken. So spielten seine Übersetzungen irischer und britischer Dramatiker auf mehr als hundert Bühnen im deutschsprachigen Raum, ins Englische übersetzte er zuletzt Erzählungen von Thomas Mann. Seine Arbeit stellt er auch in anderen Ländern vor, doch von Reisen kehrt er gern nach Wiesbaden zurück, wo er seit 1982 lebt. Warum Wiesbaden? Angeblich wollte es der Zufall – und ein obszöner Hering. Was dahinter steht, wird im Gespräch erläutert. Dazu liest er neue Prosa.
Iain Galbraith, in Schottland geboren, lebt seit 1978 in Deutschland. Er studierte in Cambridge, Freiburg und Mainz, schreibt Prosa und Lyrik und ist Übersetzer zahlreicher deutsch- und englischsprachiger Autorinnen und Autoren, darunter John Burnside, Esther Kinsky, Jan Wagner, Ulrike Draesner und W.G. Sebald. Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Stephen Spender Prize, dem Schlegel-Tieck Preis und dem Popescu Prize for European Poetry Translation.
Hartmut Boger: Diplompädagoge, Kulturwissenschaftler und Musiker, ehemaliger Direktor und Fachbereichsleiter der vhs Wiesbaden, seit 2018 Lehrbeauftragter für Literatur und Philosophie bei Studieren 50 plus der Uni Mainz.
Iain Galbraith und Hartmut Boger sind beide Vereinsmitglieder und verzichten auf ein Honorar, dafür danken wir sehr herzlich. Die Einnahmen (Spenden) kommen dem Förderverein zugute.
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