Literaturveranstaltungen in Wiesbaden

Sie finden hier im Kalender sowohl Literaturveranstaltungen, die im Literaturhaus Villa Clementine stattfinden, als auch alle weiteren im Stadtgebiet, die uns bekannt werden. Die Veranstaltungen des Fördervereins Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. sind gelb hinterlegt.

Februar

Inger-Maria Mahlke: „Unsereins“

Autorinnenlesung & Gespräch. Moderation: Tilman Speckelsen (FAZ)

Kinderreich, konservativ, kaisertreu: Die Lübecker Familie Lindhorst ist angesehen und respektabel. Obwohl Marthe nie die Chancen ihrer Brüder haben wird, schaut sie einer glänzenden Zukunft entgegen. Bis ausgerechnet ein Roman dazwischenkommt, geschrieben vom Sohn eines Bekannten, der offenlegt, dass die Familie für ihr Umfeld auch nach zwei Generationen noch immer „die Jüdischen“ sind.

INGER-MARIA MAHLKE, 1977 in Hamburg geboren, ist die Autorin mehrerer Romane. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter 2010 den Klaus-Michael-Kühne-Preis, 2012 den Ernst-Willner-Preis sowie 2018 den Deutschen Buchpreis für ihren Roman „Archipel“.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses: https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php

Das Copyright des Foto von Inger-Maria Mahlke liegt bei Conny Friedrich-Meyer.

Poetry Slam 43

Von 19.30 - 22.30 Uhr im Theater im Palast

Es geht um alles! Poetry Slam ist das Gleitschirmfliegen der Worte! Elegant, cool und unbeschreiblich!

 Sei dabei, wenn 5 DramaQueens und Dichterfürsten ihr Publikum plätten.

7 Minuten, 1 Mikrophon, 100 Begeisterte oder Entgeisterte! Wird dem Slammer der Siegeskranz oder ein Taxi geholt!? Die Bühne dampft. Der Saal tobt. Irgendwo haut es jemanden vom Hocker!

Willst Du das sein? Dann nix wie `rein!

März

Auftakt Wiesbadener KrimiMärz 2024 mit Bernhard Aichner: „Bildrauschen“

Autorenlesung & Gespräch. Moderation: Ulrich Noller

Das Wiesbadener Krimistipendium 2024 geht an den österreichischen Bestseller-Autor Bernhard Aichner, dessen „Totenfrau“-Thriller die Vorlage für die gleichnamige Fernsehserie bildeten.

In seinem aktuellen Roman „Bildrauschen“ schickt Aichner den Berliner Pressefotografen David Bronski in seinen mittlerweile vierten Fall, eine spektakuläre Mörderjagd, die in Echtzeit im Internet übertragen wird. Eigentlich nimmt Bronski eine berufliche Auszeit in den Tiroler Bergen. Als er auf einer Schneeschuhwanderung eine Frauenleiche findet, ist es mit dem Urlaub aber vorbei. Ein abgelegenes Luxus-Chalet, in dem fünf Social-Media-Stars ihr Wochenende verbringen, muss das Versteck des Mörders der Frau im Schnee sein.

Aichner, der nach seinem Studium der Germanistik selbst als Pressefotograf arbeitete, hat hier einen Escape-Room- Thriller geschaffen, der einmal mehr durch knappe und prägnante Sätze besticht.

Bernhard Aichner, geboren 1972, lebt in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke und ist einer der erfolgreichsten Autoren Österreichs. Für seine Arbeit hat er zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, darunter das Österreichische Staatsstipendium für Literatur, den Crime Cologne Award 2015 und den Friedrich-Glauser-Preis 2017.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim: https://www.literatur-in-wiesbaden.de/wp-admin/

 

Vorsichtige Hoffnung – Ein Abend über Hilde Domin

An diesem Abend wird eine Auswahl ihrer Gedichte vorgestellt

Hilde Domin stammte aus einer assimilierten jüdischen Familie. Nach ihrem Exil in der Dominikanischen Republik, der Domin ihren Künstlernamen entlehnte, lebte sie ab 1961 in Heidelberg. Sie war eine der bedeutendsten deutschsprachigen jüdischen Lyrikerinnen, deren Werke in 22 Sprachen übersetzt wurden, ihre Texte sind geprägt durch Reduktion und Bildhaftigkeit. Gedichte sind für sie „magische Gebrauchsgegenstände, die, wie der Körper der Liebenden, in der Anwendung erst gedeihen”. An diesem Abend wird eine Auswahl ihrer Gedichte vorgestellt und dialogisch interpretiert.

Anmeldung erforderlich bei der vhs Wiesbaden, www.vhs-wiesbaden.de; anmeldung@vhs-wiesbaden.de oder 0611 – 98890

Mara Pfeiffer: „Im Schatten der Arena“

Autorinnenleseung im Rahmen des Wiesbadener KrimiMärz 2024

Johanna Zinn, genannt Jo, ist Journalistin in Mainz. In ihren Versuch, Wege zu finden, wie sie sich, ihrem Job, ihren Freundschaften und dem häuslichen Chaos aus Kind und Katze gerecht werden kann, platzt die Nachricht vom Tod ihres besten Freundes Jonas wie eine Bombe. Die Polizei geht von einem Unfall aus, doch Jo kann das nicht glauben. Und interessiert sich neben dem Fall bald auch für den Polizisten Hans Ostermann, der ihn betraut.

Mara Pfeiffers Mainz 05-Krimi „Im Schatten der Arena“ ist im Umfeld des Fußballvereins von der anderen Rheinseite angesiedelt, behandelt aber Themen, für die keine Fußballliebe notwendig ist, um davon angesprochen zu werden. Hauptfigur Jo, alleinerziehende Mutter und Journalistin, kämpft nicht nur mit ihren zahlreichen Aufgaben, sondern auch immer wieder gegen sich selbst und ihre innige Beziehung zu Hochprozentigem.

Mara Pfeiffer wurde 1978 geboren, wuchs im Odenwald auf und lebt heute in Wiesbaden. Die freiberufliche Journalistin und Autorin begleitet seit vielen Jahren den 1. FSV Mainz 05, unter anderem mit einer Kolumne und dem Videoformat „Wortpiratin rot-weiß“ in der AZ Mainz. In TV- und Radioformaten ist sie als Expertin zu Fußballthemen auf und neben dem Platz zu Gast.

Eintritt: € 15 inkl. 1 Brezel + 1 Dosenbier (wahlweise Wein, oder Softdrink). Reservierung unter brentanoserbenmonta@t-online.de

Das Copyright des Fotos von Mara Pfeiffer liegt bei Felix Ostermann.

 

Kristina Andres: „Inspektor Dilemma – Es fliegt was durch die Luft“

Autorinnenlesung für 3. Klassen. Geschlossene Veranstaltung für Schulen, Anmeldung erforderlich

Ole Dilemma ist Inspektor im Polizeirevier des beschaulichen Inselstädtchens Sandig. Er liebt Zimtschnecken, hat ein Dienstfahrrad namens Minna und einen Spürhund namens Komma. Als eines Tages im frisch gebauten Parkhaus von Sandig ein Parkscheinautomat gesprengt wird, kann er sich endlich einem echten Verbrechen widmen. Mitsamt Minna und Komma, mit wehendem Schnurrbart und flatternden Ohren begibt er sich zum Tatort. Doch die Zeugen verhalten sich sehr seltsam. Inspektor Dilemma muss all sein Können als Ermittler aufbieten, um herauszufinden, was hinter dem Fall steckt. 

Mit „Inspektor Dilemma – Es fliegt was durch die Luft“ hat sich Kristina Andres nach diversen Büchern, die von Mäusen, Bären, Eichhörnchen, Maulwürfen, Füchsen und Hasen bevölkert werden, erstmals an einen Kinderkrimi gewagt. Die ebenso lustige wie spannende Geschichte um den schrulligen Ermittler ist charmant und warmherzig erzählt und eignet sich für alle ab 7 Jahren.


Kristina Andres studierte zunächst in Hamburg Kunstgeschichte und Literatur, dann Kunst bei dem norwegischen Maler Olav-Christopher Jenssen. Weil sie das schon immer tun wollte, begann sie Kinderbücher zu zeichnen. Mit ihrer Familie lebt sie in Mecklenburg, am Waldrand, wo der Fuchs nie fern ist.


Geschlossene Schullesung für die 3. Klasse.
Anmeldung unter
literaturhaus@wiesbaden.de

 

Christa Wolfs „Kassandra“

Literaturabend mit Charlotte Andresen in der Villa Schnitzler

Die von dem siegreichen Griechenfürsten Agamemnon nach Mykenae verschleppte Kassandra lässt in Erwartung ihres Todes ihr Leben Revue passieren. Erzählt wird vom Ende her, bei dem Kassandra durch Aufarbeitung des Erlebten versucht, ihre Todesangst unter Kontrolle zu bringen. Nach Christa Wolf ist dies ein Roman über eine Frau für Frauen, die für den Frieden sind.

Wein und Brezeln werden angeboten und sind in der Kursgebühr enthalten.

Anmeldung erforderlich bei der vhs Wiesbaden, www.vhs-wiesbaden.de; anmeldung@vhs-wiesbaden.de oder 0611 – 98890

 

Arno Frank: „Seemann vom Siebener“

Autorenlesung anlässlich des 100. Geburtstags von Inner Wheel

Ein Sommertag, der das ganze Leben erzählt

Es ist heiß. Freibadwetter. Da sind das Schwimmbecken, die Liegewiese und der Sprungturm mit dem Siebener, der gesperrt ist seit dem Unglück damals. Aber die Vergangenheit lässt sich nicht ewig abriegeln. Das weiß Kiontke, der Bademeister, so gut wie alle anderen hier. Wie Joe und Lenny, oder Isobel, die immer mehr im Gestern lebt. Für sie alle ist das Freibad ein Ort, der ihren Lebensweg bestimmt. Mit feinem Humor und großem Einfühlungsvermögen erzählt Arno Frank vom Weggehen und Zurückkommen, vom Bleiben und der Suche nach dem Glück. Ein Buch, so leuchtend wie der letzte Spätsommertag.

Arno Frank, geboren 1971, ist Publizist und arbeitet als freier Journalist vor allem für den SPIEGEL, die taz und den Deutschlandfunk. Er lebt in Wiesbaden. Zuletzt erschienen von ihm die Romane So, und jetzt kommst du (2017) und Seemann vom Siebener (2023).

Anlässlich des 100. Geburtstages von Inner Wheel lädt der Inner Wheel Club Wiesbaden-Kurpark zu einer Benefizlesung mit Arno Frank ein. Am Donnerstag, dem 7. März 2024, wird der Wiesbadener Autor in der Walkmühle (im Flow Working Space) aus seinem Roman „Seemann vom Siebener“ lesen.

Der Erlös kommt dem Inner-Wheel-Deutschlandprojekt zugute, das Hilfe für traumatisierte Kinder und Jugendliche bereitstellt.

Einlass ist um 18:30 Uhr, Veranstaltungsbeginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt beträgt 25 Euro.

Anmeldung: Interessierte melden sich bitte bei der IWC-Präsidentin Stefanie Bender unter der Mailadresse praesidentin@iwc-wiesbaden-kurpark.de

Alexander Pfeiffer: „Terrorballade“

Autorenlesung & Gespräch im Rahmen des Wiesbadener KrimiMärz 2024. Moderation: Shirin Sojitrawalla

Sänger ist arbeitslos. Filmvorführer war er mal, Privatdetektiv will er nicht sein. Und doch halten ihn manche für genau das. So auch die Frau, die ihn bittet, ihren einstigen Geliebten Robert „Robby“ Zimmermann aufzuspüren. Ein Auftrag mit reichlich Sprengkraft, denn Robby hat als V-Mann einst Zugang zur Roten Armee Fraktion (RAF) gefunden und für den entscheidenden Schlag des Verfassungsschutzes gegen die führenden Mitglieder der dritten Generation der „antiimperialistischen Stadtguerilla“ gesorgt.

Mit seinem neuen Roman „Terrorballade“ widmet sich Alexander Pfeiffer dem Wiesbadener Vermächtnis der RAF. Der reale Hintergrund bildet den Rahmen für eine fiktive Geschichte um das weitere Schicksal der RAF-Reste, um die sich seit der offiziellen Selbstauflösung 1998 diverse Mythen und Gerüchte ranken.

Alexander Pfeiffer, geboren 1971 in Wiesbaden, veröffentlichte bislang vier Kriminalromane, außerdem mehrere Bände mit Gedichten und Kurzgeschichten. Er arbeitet als Autor, Herausgeber, Literatur-Veranstalter, Moderator und Leiter von Schreibwerkstätten. 2014 bekam er den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi verliehen, für „Terrorballade“ erhielt er eine Förderung der „Stiftung Literatur – begründet von Dieter Lattmann“.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim: https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php 
Das Copyright des Fotos von Alexander Pfeiffer liegt bei Felix Ostermann.

Fenna Williams, Brigitte Pons & Gitta Edelmann: „Slàinte Mhath! – Eine literarische Rundreise durch Schottland“

Autorinnenlesung in der Villa Schnitzler im Rahmen des Wiesbadener KrimiMärz 2024

Seit Jahrhunderten sitzen die Menschen in Schottland um das Torffeuer und erzählen sich Geschichten – gerne mit einem Glas guten Single Malt Whiskys in der Hand. Die Autorinnen Gitta Edelmann aus Bonn, Brigitte Pons aus Mörfelden und Fenna Williams aus Wiesbaden holen diese Tradition für eine hochprozentige Lesung nach Wiesbaden. Zusammen mit britischen und deutschsprachigen Autorinnen haben sie eine Anthologie geschrieben, die in 22 Geschichten das Leben im hohen Norden des Königreiches beleuchtet: mörderisch gut, hintergründig und gerne mit unerwartetem Ausgang.

Diese hochprozentige Lesung mit drei „Mörderischen Schwestern“ nimmt das Publikum mit auf eine literarische Rundreise durch Schottland. Mit einem kräftigen „Slàinte!“ (Prost!) stoßen die Autorinnen mit ihren Gästen auf Geister, Haggis, Selbstgebrannten und eine atemberaubende Landschaft an, die nach der Lesung noch ein klein wenig geheimnisvoller erscheinen wird als ohnehin schon. Whisky, Wein und Wasser sind im Eintrittspreis enthalten.

Anmeldung unter
oder

Dostojewskis Erben: „Schwindel, Schmiergeld, Scheingeschäfte“

Szenische Lesung im Rahmen des Wiesbadener Krimimärz 2024

Keine leichte Aufgabe für Prof. Albert Canisius, den Leiter des Resozialisierungszentrums für auffällige Menschen im öffentlichen Dienst. Anstatt ihre Verfehlungen einzuräumen, feilen bestechliche Sozialarbeiter und umtriebige Politiker weiter an ihren kriminellen Machenschaften. Als Spezialist für Scheingeschäfte verbündet sich ein falscher Doktor mit seinem zwielichtigen Anwalt. Eine betrügerische Praktikantin sucht die Erleuchtung, und renitente Aktivisten treffen auf eine königstreue Quertreiberin.

Eine Gruppentherapie der besonderen Art, geschrieben und gelesen von Autorinnen und Autoren der kriminellen Sparte von Dostojewskis Erben. Frei nach Heinrich Böll gilt auch diesmal wieder, dass Figuren und Handlung dieser szenischen Lesung frei erfunden, Parallelen zu real existierenden Personen allerdings weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich sind.

Von und mit: Oliver Baier, Karsten Eichner, Leila Emami, Jürgen Heimbach, Peter Jackob, Bernd Köstering, Susanne Kronenberg, Richard Lifka, Alexander Pfeiffer, Ute Schusterreiter, Belinda Vogt und Thorsten Weiß.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim:https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php
Das Copyright des Fotos liegt bei Hartmut Kronenberg.

Kathrin Schwedler: „Wiesbaden kriminell!“

Reportage über historische Bluttaten. Ein Vortrag im Rahmen des Wiesbaden KrimiMärz 2024

Wie in allen Städten wurde natürlich auch in der Weltkurstadt Wiesbaden gemordet. Die Stadthistorikerin und Journalistin Kathrin Schwedler stellt einige der überlieferten Fälle in einem Bildvortrag vor. Zur Sprache kommen blutige Tatsachen, bei denen es vor allem um Geldgier geht. Aber auch um Giftmord, der die ermittelnden Beamten im 19. Jahrhundert vor technische Probleme stellte. Als Sidekick wird auch die fiktive Krimistadt Wiesbaden zur Sprache kommen, denn bekanntlich war die Kurstadt auch Kulisse für fiktive Verbrechen in Literatur und Film.

Reservierung unter

Arno Strobel: „Mörderfinder – Stimme der Angst“

Autorenlesung & Gespräch im Rahmen des Wiesbadener KrimiMärz 2024. Moderation: Jörg Armbrüster

Auf einer Beerdigung steht Max Bischoff plötzlich einer Frau gegenüber, die er zu kennen glaubt: Jennifer Sommer war seine große Liebe, und sie ist seit fünf Jahren tot. Die Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht, ist eine andere. Doch Max gibt sich noch immer die Schuld an Jennifers Tod. Und auf einmal ist alles wieder da: das alte Trauma, die inneren Dämonen. Nie wieder wird ein Mensch seinetwegen sterben. Das hat Max sich geschworen. Und doch scheint sich genau das zu wiederholen.

„Mörderfinder – Stimme der Angst“ ist der vierte Band in Arno Strobels Serie um den begnadeten Fallanalytiker Max Bischoff.

Arno Strobel, geboren 1962 in Saarlouis, lebt heute in der Nähe von Trier. Er arbeitete im IT-Bereich, bevor er im Alter von fast vierzig Jahren mit dem Schreiben begann. Sein erster Thriller „Magus – Die Bruderschaft“ erschien 2007. Mittlerweile sind seine Bücher regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste zu finden.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim: https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php

 

Das Copyright des Fotos von Arno Strobel liegt bei Gaby Gerster.

Susanne Kronenberg: „Wiesbadener Visionen“

Autorinnenlesung im Polizeipräsidium Westhessen im Rahmen des Wiesbadener KrimiMärz 2024

Mit Feuer und Flamme! Beherzte Verkehrsgegner kämpfen für ihre Vision einer zukunftsfähigen Innenstadt. Ist die Gruppe verantwortlich für eine Autobrandserie in Wiesbadens Straßen? Die jungen Aktivisten streiten die Brandstiftungen ab. Die 20-jährige Ona schließt sich der Initiative an. Nach dem Tod des Großvaters verließ sie die spanische Heimat und folgte ihrer Großmutter in deren Geburtsstadt Wiesbaden. Jorinde Ruiz Alvarez sorgt sich um ihren Bruder Lothar, einen wohlhabenden Immobilieninvestor. Hat er auf eigenen Wunsch den Kontakt zu ihr abgebrochen oder schottet seine Lebensgefährtin ihn ab? Wohin führte seine angebliche Reise? Jorinde bittet die Privatdetektivin Norma Tann um Hilfe. Als auf dem Neroberg, Wiesbadens Wahrzeichen, ein SUV ausbrennt, erfährt der Auftrag eine ungeahnte Wendung. Sind Ona und ihre Gruppe in einen Mord verwickelt? Normas detektivischer Spürsinn ist doppelt gefordert. „Wiesbadener Visionen“ ist der zehnte Fall der Reihe mit der Wiesbadener Privatdetektivin.

Wenn Susanne Kronenberg, seit Jahren im Taunus heimisch, nicht an kriminellen Plots tüftelt, erkundet sie die Umgebung nach besonderen Orten und Ereignissen, die sich in ihren Büchern wiederfinden.

 Anmeldung unter
Das Copyright des Fotos der Autorin liegt beim Fotostudio Marlies.

Buchhändler auf heißer Spur

Lesung im Rahmen des Wiesbadener Krimimärz 2024

Es gibt sie, hoch spannende Kriminalromane, die intelligent geschrieben sind und dabei ein abgründiges Bild der Gesellschaft und menschlicher Beziehungen aufzeigen. Die unabhängigen Wiesbadener Buchhändler stellen unter dem Motto „Buchhändler auf heißer Spur“ ihre Krimientdeckungen vor.

Wer sich einen unterhaltsamen Abend machen und „schauriges“ Lesefutter sammeln möchte, für das locker die eine oder andere Nacht draufgehen kann, der ist hier richtig.

 

Veranstalter: Die unabhängigen Wiesbadener Buchhandlung & Literaturhaus Villa Clementine

Die unabhängigen Wiesbadener Buchhandlungen sind: Angermann, Buch VorOrt, Buchecke Schierstein, Büchergilde, erLesen, Hans J. von Goetz, Buch-Café Nero39, Buchhandlung spielen & lesen und Vaternahm.

Suppenlesung mit Chestertons Pater Brown

Aus dem Marix-Band "Pater Brown Geschichten" im Rahmen des Wiesbadener KrimiMärz 2024. Lesung: Andreas Mach. Moderation: Rita Thies

Niemand käme wohl auf die Idee Detektive wie Monsieur Dupin oder Sherlock Holmes zu unterschätzen. Chestertons Pater Brown hingegen ist unscheinbar, sieht sogar etwas einfältig aus und ist dazu noch Priester. Dieser wohl eigenwilligste und interessanteste Held der klassischen Kriminalliteratur schlägt seine Widersacher wie alle großen Detektive vor allem mit genialer List und Intelligenz, aber er bringt einen Vorteil mit, den keiner seiner Detektivkollegen vorweisen kann: Als Priester weiß er über die Sünden und Abgründe der Menschen Bescheid und durchschaut so die kriminellen Absichten und Geheimnisse der Täter mit Leichtigkeit. – Freuen Sie sich auf eine Auswahl seiner besten Geschichten!

 

*Der Eintritt für die Suppenlesung umfasst: Lesung + Suppe + Brot + Buch

 

Veranstalter sind der Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. und das Verlagshaus Römerweg.

Sven Stricker: „Sörensen sieht Land“

Autorenlesung & Gespräch im Rahmen des Wiesbadener KrimiMärz 2024. Moderation: Knut Elstermann

Im nordfriesischen Katenbüll feiert das örtliche Einkaufszentrum sein Jubiläum. Als ein Auto in das Volksfest rast, nehmen die Feierlichkeiten ein gewaltsames Ende. Fünf Menschen sterben, Kriminalhauptkommissar Sörensen ermittelt. Das Auto gehört einem alten Bekannten des Kommissars, doch der saß nicht am Steuer. Stattdessen wird der Wagen bald darauf mit einer weiblichen Leiche auf dem Fahrersitz gefunden, und Sörensens Zweifel mehren sich.

Mit „Sörensen sieht Land“ hat Sven Stricker den vierten Roman um seinen immer leicht überforderten Kommissar Sörensen vorgelegt, der sich aufgrund einer Angststörung von Hamburg ins vermeintlich ruhigere Katenbüll hat versetzen lassen und auch dort nicht wirklich zur Ruhe kommt. Einmal mehr lebt die Geschichte von den Figuren und ihren Eigenarten und von der einmaligen Art des Autors, Gewalt und Humor zusammenzubringen.

Sven Stricker wurde 1970 in Tönning geboren und lebt heute in Potsdam. Er arbeitet als Schriftsteller und Wortregisseur und gewann mehrmals den Deutschen Hörbuchpreis. Zwei seiner „Sörensen“-Romane wurden bereits mit Bjarne Mädel in der Hauptrolle verfilmt, „Sörensen hat Angst“ gewann 2021 in Wiesbaden den Deutschen Fernsehkrimipreis.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim: https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php  
Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Magdalena Hîfner.

„Tatwerkzeug Schreibstift“ – Workshop mit Susanne Kronenberg

"Kriminelle" Kreativität in der Villa Schnitzler entwickeln. Wiesbadener KrimiMärz 2024

Mit dem Schreibstift als „Tatwerkzeug“ können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Workshops ihre „kriminelle“ Kreativität wecken und den Grundlagen des Krimischreibens nachspüren. Wie entwickelt man einen Plot? Was kommt zuerst: Mord oder Motiv? Was muss ich über den Täter wissen? Mit Methoden des Kreativen Schreibens wird hier die Fantasie zum Sprudeln gebracht, um Themen zu entdecken, aus denen kurze Geschichten entstehen. Der Workshop ist für jeden geeignet, der Spaß an spannenden Geschichten hat, in das Krimischreiben hineinschnuppern und sich inspirieren lassen möchte.

Die Kursleiterin Susanne Kronenberg schreibt seit vielen Jahren Kriminalromane und ist Seminarleiterin für Kreatives Schreiben.

Anmeldung unter
oder

„Mordsgeschichten – Krimis & Thriller schreiben“ mit Ulrike Krauth

Online-Schreibworkshop im Rahmen des KrimiMärz 2024

Wer am liebsten Krimis oder Thriller liest, gerne mal einen schreiben würde oder vielleicht schon dabei ist, einen zu schreiben, für den dürfte dieser Online-Workshop interessant sein. Was ist überhaupt der Unterschied zwischen beiden Gattungen? Wie ist ein Krimi gebaut und wie ein Thriller? Was wird alles benötigt, um eine spannende Geschichte zu erzählen, und was ist Spannung eigentlich? Wie gehen Ermittler vor, und wie funktioniert die innere Logik einer Verbrechensaufdeckung? Wie schaffe ich ein interessantes Figurenarsenal aus Opfern, Tätern und Verdächtigen und glaubwürdige Motive? Neben theoretischen Aspekten sollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Seminar mit Übungen dem Schreiben von thrilligen Geschichten nähern.

Die Kursleiterin Ulrike Krauth ist Autorin und Dramaturgin.

Anmeldung unter
oder

„Mord in Aussicht“ – Krimi mit Tatort Wiesbaden

Umpro-Krimi im Rahmen des Wiesbadener KrimiMärz 2024

Kultkrimi! Impro-Krimi! Jeden Sonntag anders und neu. Kommissare! Jede Menge Verdächtige! Erst am Abend entscheidet ein Los, wer der Mörder ist. Dann wird improvisiert. Tatort: Opel-Bad. Beim Abpumpen von Altwasser wird Danny K. entdeckt. Er hat sich am Schwimmbeckenboden festgeklebt. Dannys linke Seite fehlt. Das Kommissar-Team findet einen aufblasbaren Hai mit Dannys besserer Hälfte im Magen. So könnte es sein oder auch ganz anders … Alles improvisiert! Livemusik! Es spielt das Ensemble à la Minute.

Eintritt: € 21 (Normalpreis), € 30 (Theaterunterstützer), € 17,50 (Ermäßigt). VVK an allen bekannten VVK-Stellen, Tel. 0611/1724596 oder online unter

Arne Dahl: „Stummer Schrei“ – Lesung & Gespräch

Das Gespräch mit Arne Dahl führt Ulrich Sonnenschein. Schauspieler Oliver Wronka liest vor.

In Schweden reißen selbstgebaute Bomben zwei Menschen aus dem Leben: zuerst einen Konzernboss aus der Stahlindustrie, dann einen Marketingmanager im Dienste der Autolobby. Schon bald nimmt der Attentäter selbst Kontakt mit der Polizei auf – und droht weitere Anschläge an. Es scheint sich um einen fehlgeleiten Klimaaktivisten zu handeln, doch in den Bekennerbriefen des „Terrorbombers“ finden sich auch Hinweise, die zu einem ehemaligen Polizeibeamten führen. „Stummer Schrei“ ist der Auftakt zu einer neuen Serie von Arne Dahl und der erste Fall für Eva Nyman, Kriminalkommissarin und Chefin eines eingeschweißten kleinen Teams. Der Erfolgsautor verbindet darin groß angelegte Sozialkritik mit zutiefst Persönlichem und hochdramatischer Spannung.

Arne Dahl wurde 1963 als Jan Arnald in Sollentuna geboren und lebt heute in Stockholm. Der promovierte Literaturwissenschaftler wurde Ende des letzten Jahrhunderts unter seinem mittlerweile weltweit bekannten Pseudonym zum Krimiautor. Mit seinen Romanen um die Stockholmer A-Gruppe hat er eine der erfolgreichsten Krimiserien geschaffen. Auch sein Thriller-Quartett „Gier“, „Zorn“, „Neid“ und „Hass“ wurde zum Bestseller.

Das Gespräch mit dem Autor findet auf Deutsch statt. Auszüge aus dem Roman werden von dem Schauspieler Oliver Wronka gelesen.

(Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Karl Nordlund.)
Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim:

Dostojewskis Erben

Wiesbadener Autorentreff

„Dostojewskis Erben“ nennen sich – augenzwinkernd – Autorinnen und Autoren aus Wiesbaden und Rhein-Main, die sich regelmäßig im Literaturhaus Villa Clementine zusammenfinden, um über das Schreiben zu diskutieren, gemeinsame Projekte zu planen und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Herzlich dazu eingeladen ist, wer selbst schreibt, Bücher verlegt oder sich auf andere Weise mit Literatur verbunden fühlt.

Anfragen bitte an Susanne Kronenberg unter mail@susanne-kronenberg.de.

Eva Rossmann: „Fine Dying“

Autorinnenlesung & Gespräch im Rahmen des Wiesbadener KrimiMärz 2024. Moderation: Marita Hübinger

Vor gut zwanzig Jahren hat die Wiener Journalistin Mira Valensky in der Küche des Gasthauses „Apfelbaum“ gearbeitet. Jetzt soll sie dem Inhaber helfen, dessen syrischer Hilfskoch Khaleb erstochen wurde. Also begibt sich Mira undercover auf Ermittlung und taucht tief in die Gastro-Szene ein, die vor immer neuen Herausforderungen steht: Food-Blogger und Boulevardpresse nehmen die Gourmettempel gnadenlos ins Visier, billige Arbeitskräfte sind rar und Innovationen ständig gefordert. „Fine Dining“ rechnet sich nicht mehr, „Fine Dying“ heißt stattdessen das Gebot der Stunde.

In ihrem sechsten Mira-Valensky-Roman widmet sich Eva Rossmann, die selbst auch als Köchin arbeitet, genüsslich den Machenschaften der Gastronomie. Der packende Insider-Krimi ist aber nicht zuletzt eine Liebeserklärung an das faszinierende Küchen-Universum.

Eva Rossmann, geboren 1962 in Graz, lebt heute im österreichischen Weinviertel und auf Sardinien. Sie war Verfassungsjuristin, politische Journalistin sowie Radio- und TV-Moderatorin. Seit 1994 ist sie freie Autorin, seit ihrem Krimi „Ausgekocht“ auch Köchin in Buchingers Gasthaus Zur Alten Schule. Neben ihren gesellschaftspolitischen Kriminalromanen hat sie zahlreiche Sachbücher veröffentlicht.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim:https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Daniela Zedda.

Armin Nufer & Vassily Dück: „Mörderisches Argentinien“

Lesung & Musik im Rahmen des Wiesbadener KrimiMärz 2024

Armin Nufer stellt den Kriminalroman „Dringliche Angelegenheiten“ von Paula Rodriguez vor. Die Autorin wurde 1968 in Argentinien geboren, arbeitet als Journalistin, Schriftstellerin und feministische Aktivistin. Buenos Aires: Hugo muss untertauchen, er wird wegen Mordes gesucht. Nach einem Zugunglück flüchtet er scheinbar unerkannt. Ein eigenwilliger Polizist verfolgt ihn. Unerwartet wird der Fall zum Medienereignis, halb Argentinien schaut zu, und seine katholische Schwiegermutter mischt sich ein. Ein Schlamassel, aus dem der Tod für alle Beteiligten der einfachste Ausweg zu sein scheint.

„Dringliche Angelegenheiten“ ist ein fulminantes Verbrecherstück, das mit bitterbösem Humor feststellt: Unschuldig ist niemand. Im Herbst 2023 stand der Roman auf der Krimi-Bestenliste des Deutschlandfunks. Außerdem wird ein weiterer argentinischer Krimi von Antonio Dal Masetto, Marcelo Figueras oder Pablo de Santis vorgestellt.

Armin Nufer, Sprecher und Schauspieler, liest. Kraftvoll begleitet wird er von Vassily Dück am Bajan, der osteuropäischen Form des Akkordeons, mit Musik des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla.

Reservierung im Weltladen Wiesbaden, Oranienstr. 52 (Montag-Freitag, 11–18.30 Uhr), unter armin_nufer@yahoo.de oder 0173 9579656. Es gibt eine Abendkasse.

Das Copyright des Fotos von Armin Nufer liegt bei Oliver Rüther.

Wolfgang Hörner: Asta Nielsens „Im Paradies“

Lesung & Film im Murnau Filmtheater im Rahmen des Wiesbadener KrimiMärz 2024

Sie war der Star des deutschen Stummfilms. Aber was die wenigsten wissen: Asta Nielsen konnte auch schreiben – mit einem untrüglichen Sinn für die Einzigartigkeit und Tragikomik des menschlichen Daseins.

Wolfgang Hörner, Verleger des Verlags Galiani Berlin, hat die besten ihrer Geschichten für das Buch „Im Paradies“ ausgewählt. Kat Menschik hat den Band grandios illustriert und ausgestattet.

Wolfgang Hörner präsentiert das Buch und erzählt über diesen außergewöhnlichen Fund. Im Anschluss können Sie Asta Nielsens Schauspielkunst in einem ihrer Filme aus dem Bestand der Murnau-Stiftung bewundern.

Weitere Infos unter info@spielenundlesen.de.

Das Copyright des Fotos von Wolfgang Hörner liegt bei Jan Konitzki.

Vorverkauf unter

April

Literaturforum – Die Diskussionsrunde für Leser*innen

Die Titel für dieses Literaturforum stehen noch nicht fest

Das Literaturforum ist eine für alle Interessierten offene Veranstaltung, in der Titel aus dem Bereich der aktuellen Literatur oder des 20. Jahrhunderts diskutiert werden. Die Leitung der Veranstaltung liegt bei Rita Thies.

Die Titel für dieses Literaturforum werden ab Ende Februar bekanntgegeben.

Informationen zu den aufgerufenen Titeln finden Sie vor der Veranstaltung zudem unter „Literaturforum“ auf dieser Webseite.

Ein Hinweis versteht sich von selbst: Wer mitreden will, sollte die Romane gelesen haben.

Veranstalter: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Hedi Hummel: „Kraniche über Otterndorf. Ein Nordseekrimi“

Autorinnenlesung

Mitternacht im Nordseebad Otterndorf: Ein Toter liegt inmitten einer Blutlache vor dem Kranichhaus. Waren es Messerstiche oder gar Vogelbisse? Zeugen behaupten, ein Kranich habe die Tat begangen. Kommissar Frank und Profilerin Liz stehen vor einem Rätsel.

Findet man die Lösung in den sagenumwobenen Stollen unter der Severikirche? Oder tragen die Steinzeitgräber in Wanna zur Aufklärung bei? Welche Bewandtnis hat es mit den Origami-Kranichen?…

Hedi Hummel, 1957 in Rüsselsheim geboren, lebt in Wiesbaden. Die studierte Literatur- und Theaterwissenschaftlerin arbeitete als Redakteurin beim ZDF und ist seit vielen Jahren auch als Autorin von Kriminalromanen bekannt.

Veranstalter: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Textkontor – Die Lesebühne im Literaturhaus

Moderation: Sarah Beicht

Ein Tisch, ein Mikrofon und ganz viel gute Literatur! Die Lesebühne des Literaturhauses Villa Clementine präsentiert Texte aus dem Rhein-Main-Gebiet und bietet literarische Leckerbissen in Lounge-Atmosphäre. Der Andere Salon wird dabei zum Treffpunkt eures Vertrauens, ein Getränkeausschank lädt zum geselligen Austausch und Vernetzen ein.

Jeden Abend lesen drei verschiedene Autorinnen und Autoren, dazwischen gibt es Live-Musik. Das jeweilige Programm gibt es auf der Website des Literaturhauses unter www.wiesbaden.de/ literaturhaus oder auf Facebook und Instagram.

Fiston Mwanza Mujila -Lesung & Performance – Preis der Literaturhäuser

Moderation: Prof. Dr. Manfred Loimeier. Lesung auf Deutsch: Birgitta Assheuer

Der kongolesisch-österreichische Schriftsteller Fiston Mwanza Mujila erhält den diesjährigen Preis der Literaturhäuser. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird vom Netzwerk der Literaturhäuser vergeben, zu dem das Literaturhaus Villa Clementine gehört.

FISTON MWANZA MUJILA wurde 1981 in Lubumbashi geboren und veröffentlicht Romane, Lyrik und Dramen. Mit der von ihm herausgegebenen Anthologie „Kontinentaldrift“ stellt er junge Schwarze Lyrikerinnen und Lyriker Europas vor, viele davon erstmalig ins Deutsche übersetzt. Er liest aus seinem aktuellen Roman „Tanz der Teufel“ und wird einige seiner Gedichte performen. Dabei kreiert er einen einzigartigen Rhythmus und Klang, mit denen er neue Räume für Poesie schafft und das Publikum in seinen Bann zieht.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim: https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php
Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Richard Haufe-Ahmels.

Dostojewskis Erben

Wiesbadener Autorentreff

„Dostojewskis Erben“ nennen sich – augenzwinkernd – Autorinnen und Autoren aus Wiesbaden und Rhein-Main, die sich regelmäßig im Literaturhaus Villa Clementine zusammenfinden, um über das Schreiben zu diskutieren, gemeinsame Projekte zu planen und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Herzlich dazu eingeladen ist, wer selbst schreibt, Bücher verlegt oder sich auf andere Weise mit Literatur verbunden fühlt.

Anfragen bitte an Susanne Kronenberg unter mail@susanne-kronenberg.de.

Dana Vowinckel: „Gewässer im Ziplock“

Autorinnenlesung & Gespräch. Moderation: Beate Kröger

Die Schriftstellerin Dana Vowinckel erzählt in ihrem Roman „Gewässer im Ziplock“ über jüdisches Leben in der Gegenwart und die Suche nach Identität. Die Geschichte endet an Jom Kippur 2023, kurz vor dem schrecklichen Terrorangriff der Hamas.

Während der Vater in der Synagoge die Gebete leitet, steckt Margarita mitten in der Pubertät. Ihren Sommer verbringt sie in Chicago bei den Großeltern, dabei sehnt sie sich nach Berlin, wo all ihre Freunde sind. Doch die Wiedersehensfreude in Deutschland währt nur kurz, wenig später sitzt sie auch schon in einem Flugzeug nach Jerusalem, um dort Zeit mit ihrer entfremdeten Mutter zu verbringen. Gemeinsam reisen sie durchs Heilige Land, wo lang verkrustete Konflikte wiederaufbrechen und alte Rollen neu gedacht werden.

DANA VOWINCKEL ist Jahrgang 1996 und lebt als Autorin in Berlin. Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2021 wurde sie für einen Auszug aus „Gewässer im Ziplock“ mit dem Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet, 2023 erhielt sie den Mara-Cassens-Preis.

Das Copyright des Fotos der Autorin liegt bei Heike Steinweg.
 Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim: https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php

„Das Glück ist eine Dauerwurst“

Ein Erich-Kästner-Portrait in Gedichten

Erich Kästner beschrieb sich einmal so: „Ich bin kein Schöngeist, sondern ein Schulmeister. Ich bin ein Urenkel der deutschen Aufklärung, zugetan den drei unveräußerlichen Forderungen nach Aufrichtigkeit des Empfindens, nach Klarheit des Denkens und nach Einfachheit in Wort und Satz.“

Populär machten ihn vor allem seine Kinderbücher, wie „Emil und die Detektive“ oder „Das doppelte Lottchen“ sowie seine oft satirisch formulierten gesellschafts- und zeitkritischen Gedichte.

Anlässlich Kästners 125. Geburtstages stellen die Dichterpflänzchen den großen Autor in einer Auswahl seiner Gedichte entlang einiger Lebensstationen vor.

Einlass: 17.45 Uhr

Anmeldungen: Lutz Schauerhammer, Tel.: 0611/801514 oder 0151/25205020

Uwe Wittstock: „Marseille 1940“ – Welttag des Buches

Autorenlesung & Gespräch. Moderation: Shirin Sojitrawalla

Juni 1940: Hitlers Wehrmacht hat Frankreich besiegt. Die Gestapo fahndet nach Heinrich Mann und Franz Werfel, nach Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und unzähligen anderen, die seit 1933 in Frankreich Asyl gefunden haben. Derweil kommt der Amerikaner Varian Fry nach Marseille, um so viele von ihnen wie möglich zu retten.

Uwe Wittstock erzählt die aufwühlende Geschichte ihrer Flucht unter tödlichen Gefahren und beleuchtet das vielleicht dramatischste Jahr der deutschen Literaturgeschichte.

 

UWE WITTSTOCK, geboren 1955, war Literaturredakteur im Feuilleton der FAZ, Lektor für deutschsprachige Literatur im S. Fischer Verlag und ist heute Kulturkorrespondent für Die Welt in Frankfurt am Main.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim: https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php
Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Christoph Mukherjee.

Katja Riemann: „Zeit der Zäune“

Autorinnenlesung & Gespräch. Moderation: N.N.

Flucht ist ein stets aktuelles Thema und begegnet uns über die Jahrtausende rund um den Globus. Wie sehen sie aus, diese Fluchtorte, und wie leben Menschen auf der Flucht? Katja Riemann, eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands, erzählt von genau diesen Orten und Menschen, zu denen sie im Rahmen ihres humanitären Engagements reiste. Herausgekommen ist dabei ein einfühlsames, wirkmächtiges Buch, bei dem Menschlichkeit im Mittelpunkt steht.

KATJA RIEMANN ist seit 2000 UNICEF-Botschafterin und setzt sich für eine offene Gesellschaft und Menschenrechte ein, besonders für die von Mädchen und Frauen. Für ihr Engagement erhielt sie 2010 das Bundesverdienstkreuz am Band und 2016 den Bad IburgerCourage-Preis.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim: https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php
Das Copyright des Fotos von Katja Riemann liegt bei Sabine Wiedenhofer.

Arnold Jacobshagen: „Maria Callas. Kunst und Mythos“

Autorenlesung. Moderation: Jutta Eckes

Jahrhundertdiva Maria Callas – die größte Sopranistin ihrer Zeit 

Maria Callas war die bedeutendste Opernsängerin des 20. Jahrhunderts. Sie revolutionierte die Opernbühnen der Welt und war ihrer Zeit künstlerisch weit voraus. Bis heute inspiriert, berührt und verzaubert sie ihre Fans. Und bis heute halten sich Gerüchte und Legenden über die Jahrhundertsängerin.

Arnold Jacobshagen erzählt die einzigartige Karriere der Operndiva, erkundet ihre Kunst und hinterfragt zahlreiche Mythen, die ihr Bild bis in die Gegenwart hinein verzerren. Er beschreibt den Einfluss der privaten Schicksalsschläge auf ihre Entwicklung als Künstlerin und entwirft so ein neues Bild der schillernden Ikone Maria Callas.

Eine fundierte Biografie für Fans der großen Künstlerin Maria Callas. Ein tolles Geschenk für Liebhaberinnen und Liebhaber von Oper und klassischer Musik. Eine wunderbare Lektüre für Menschen, die gerne spannende Lebensgeschichten lesen.

 

Arnold Jacobshagen ist Professor für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und Autor zahlreicher Bücher zu den Themen Musik, Oper und Kultur.

Jutta Eckes ist Übersetzerin und Dolmetscherin für Italienisch, Dozentin, Sprachcoach und Autorin.

Markus Berges: „Irre Wolken“

Lesung & Lieder

Zäh wie Honig ziehen sich die Wochen für einen Zivildienstleistenden in der Psychiatrie: Psychosen und Elektroschocks reihen sich endlos aneinander. Wie ein Blitz schlägt da Anne ein. Er verliebt sich in die junge Patientin, dann läuft sie davon, er fängt sie ein und lässt sie gehen, um sie am gleichen Abend wiederzusehen. Eine verbotene Romanze beginnt.

Markus Berges greift an diesem Abend selbst zur Gitarre und spielt zu seinem Text passende Stücke aus seinem umfangreichen Repertoire.

MARKUS BERGES wurde 1966 geboren und ist Autor sowie Sänger und Songschreiber der Kölner Band „Erdmöbel“. Sein erster Roman „Ein langer Brief an September Nowak“ erschien 2010.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim: https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartens 
Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Matthias  Sandmann.

Mai

VORSCHAU: Devid Striesow & Stefan Weinzierl: „Die Blechtrommel“

Konzert-Lesung nach dem Roman von Günter Grass im Rahmen der Internationalen Maifestspiele 2024

Die »Blechtrommel« landete in der deutschen Nachkriegsliteratur wie ein Raumschiff aus einer anderen Galaxie. Mit unendlicher Fabulierlust, barocker Sprachmacht, ätzendem Witz und beispielloser Beschreibungswut sezierte Günter Grass fünf Jahrzehnte deutscher Geschichte, rekonstruierte eine verlorene Welt und zeigte zugleich ihren Weg in den Abgrund auf. Völlig zu Recht erhielt Grass – vier Jahrzehnte nach Erscheinen des Buches – 1999 den Literaturnobelpreis.

Seitdem ist die »Blechtrommel« in den verschiedensten Formaten adaptiert worden: als Film natürlich (1979 unter der preisgekrönten Regie von Volker Schlöndorff) oder in zahlreichen Bühnenfassungen. Auf die (vielleicht einfach zu naheliegende) Idee, die »Blechtrommel« zu vertrommeln, ist aber noch keiner gekommen. Bis jetzt! Denn nun hat sich der Hamburger Musiker Stefan Weinzierl der Sache angenommen und aus dem Roman ein Spektakel für Stimme und Schlagzeug gemacht. Im Zusammenspiel von Text und den reich schillernden Klangfarben von Vibraphon, Marimba, Percussion und Live-Elektronik ist Grass’ Roman noch einmal völlig neu zu entdecken – zumal mit dem Schauspieler Devid Striesow (der nach seinen Gastspielen mit »Unendlicher Spaß« und »Verrückt nach Trost« schon zu den Stammgästen der Maifestspiele gehört) ein höchst kompetenter und facettenreicher Vorleser zur Verfügung steht.

VORSCHAU: Uwe Kraus: „Zwischen gestern und morgen“

Konzert-Lesung im Rahmen der Internationalen Maifestspiele 2024

»Dieser Abend soll mein ganz persönlicher Abschied an das Theater und vom Theater sein. Ich lese Texte, die ich schon immer mal lesen wollte, sie handeln von dem, was zwischen gestern und morgen immer wieder geschieht: Geburt, Kindheit, Liebe, Sinnsuche, Vergänglichkeit, Krankheit, Tod. Begleitet werde ich von Menschen, mit denen ich in den letzten 20 Jahren bei Lesungen und Vorstellungen auf der Bühne gestanden habe.« So beschreibt Uwe Kraus seine Lesung »Zwischen gestern und morgen«. Unter anderen werden Texte von Mascha Kaléko, Mark Twain, Shakespeare oder Ágnes Nemes Nagy gelesen, begleitet und unterbrochen von einem bunten musikalischen Programm mit Werken und Songs von Elgar, Werner Richard Heymann oder den Comedian Harmonists, um ein paar wenige zu nennen.

Sopran: Angela Denoke

Klavier & Arrangements: Tal Balshai

Mit Tim Hawken, Christine Seiler, Eduard Locher, Timo Willecke, Sylvia Willecke

VORSCHAU: Literaturforum – Die Diskussionsrunde für Leser*innen

Die Titel für dieses Literaturforum stehen zurzeit noch nicht fest

Das Literaturforum ist eine für alle Interessierten offene Veranstaltung, in der Titel aus dem Bereich der aktuellen Literatur oder des 20. Jahrhunderts diskutiert werden. Die Leitung der Veranstaltung liegt bei Rita Thies.

Die Titel für dieses Literaturforum werden am 9. April (vorheriges Literaturforum) bekanntgegeben.

Informationen zu den aufgerufenen Titeln finden Sie vor der Veranstaltung zudem unter „Literaturforum“ auf dieser Webseite.

Ein Hinweis versteht sich von selbst: Wer mitreden will, sollte die Romane gelesen haben.

Veranstalter: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

VORSCHAU: Helmut Krausser & Alyona Rostovskaya: „Die kleinen Gärten des Maestro Puccini“

Konzert-Lesung im Rahmen der Internationalen Maifestspiele 2024.

Oft sind es leidende Heldinnen, die im Mittelpunkt der Opern von Giacomo Puccini stehen: die verlassene japanische Geisha Cio-Cio San, die todkranke femme fragile Mimì, die idealistische Opernsängerin Floria Tosca, die sich aufopfernde Sklavin Liù. Schicksale von Frauen, die unter Männern litten, rührten Puccini offenbar besonders. Dass er als obsessiver Erotomane auch im wirklichen Leben mit seinen zahlreichen Affären viel Leid verursacht hat, scheint ihm schuldhaft bewusst gewesen zu sein. Legendär ist der Prozess, den Puccinis Gattin Elvira gegen das Dienstmädchen Doria führte, das sie verdächtigte, ein Verhältnis mit ihrem Mann zu haben. In der Verzweiflung beging Doria Selbstmord. Dabei hatte Puccini doch nur ein Verhältnis mit deren Kusine gehabt …

Helmut Krausser gehört zu den renommiertesten deutschen Schriftstellern seiner Generation. In »Die kleinen Gärten des Maestro Puccini« legte er einen ungewöhnlichen Roman über den großen Opernkomponisten vor, in dem sich ein spannendes Panorama der Belle Époque entfaltet. Bei den Internationalen Maifestspielen liest er aus seinem Buch.

Die Sopranistin Alyona Rostovskaya porträtiert in Arien und Szenen aus Puccinis Werken dessen große Opernheldinnen. Sie treten in Dialog mit den Frauen, die Puccini im wirklichen Leben geliebt hat, die unter ihm gelitten haben.

Ein vielschichtiger Abend zwischen Fiktion und Operngeschichte.

Juni

VORSCHAU: 19. bis 23.6.2024 „Ins Offene – Die Fiktion fürchtet nichts“

Unser großes Wiesbadener Literaturfestival im Burggarten der Burg Sonnenberg. Eintritt frei!

Freuen Sie sich mit uns auf das Wiesbadener Literaturfestival mit herausragenden und furchtlosen Open-Air-Lesungen im Burggarten der Burg Sonnenberg, das in diesem Jahr vom 19. bis zum 23. Juni 2024 stattfindet. Unter dem Motto „Ins Offene – Die Fiktion fürchtet nichts!“ organisiert der Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. nun schon zum vierten Mal in Kooperation mit vielen Kulturpartner*innen das fünftägige Literaturspektakel in entspannter Atmosphäre. Dabei sind: Der Wiesbadener Presseclub, die unabhängigen Buchhändler*innen, Litprom e.V., die Büchergilde, das Verlagshaus Römerweg, die Wiesbaden Stiftung, das frauen museum wiesbaden, das exground filmfest, der Partnerschaftsverein Wiesbaden – San Sebastián u.v.a.m.

„Ins Offene“ ist ein Publikumsfestival, für alle begeisterten Leser*innen, aber auch für alle die, die einfach einmal neugierig vorbeischauen möchten. Deshalb ist der Eintritt frei, wir freuen uns über Spenden.

Die Autor*innen werden – wenn sie es nicht anders wünschen – von Schauspieler*innen begleitet, die deren ausgewählte Textpassagen vorlesen.

Details demnächst hier auf dieser Webseite.

Eröffnung: Mittwoch, 19.6.2024, um 18.00 Uhr