Literaturveranstaltungen in Wiesbaden

Sie finden hier im Kalender sowohl Literaturveranstaltungen, die im Literaturhaus Villa Clementine stattfinden, als auch alle weiteren im Stadtgebiet, die uns bekannt werden. Die Veranstaltungen des Fördervereins Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. sind gelb hinterlegt.

Juni

Maren Richter: „Aber ich habe mich nicht entmutigen lassen: Maria Daelen – Ärztin und Gesundheitspolitikerin im 20. Jahrhundert“

Lesung mit Musik. Mit Clemens Weigel (Cello)

Maria Daelen kämpfte von Anfang an selbstbewusst in einer männerdominierten Welt. Nach Kindheitsjahren in Wiesbaden, studierte sie – für Frauen untypisch – Medizin im Berlin der 1920er Jahre. Nach Kriegsende kehrte sie nach Wiesbaden zurück und kehrte sie nach Wiesbaden zurück, trat in den hessischen Staatsdienst ein und baute das Gesundheitswesen in Hessen mit auf. 1953 wechselte Maria Daelen in das Bonner Bundesinnenministerium. Sie übernahm ein eigenes Referat, das „Internationale Gesundheitswesen“ und vertrat die Bundesrepublik Deutschland als Delegierte in der Weltgesundheitsorganisation. Erst im Ruhestand ging Daelen dann den Bund der Ehe ein. 1967 heiratete sie Ludwig Strecker, damaliger Leiter des heutigen Schott-Musikalienverlags und rief die Stiftung „Pro Musica Viva“ zur Förderung jüdischer Komponisten ins Leben.

MAREN RICHTER wurde 1982 geboren und ist freie Autorin, Historikerin und Ausstellungskuratorin bei BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern. Sie arbeitete unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin oder wirkte bei der Produktion von historischen Dokumentarfilmen mit.

EINTRITT: € 12 / erm. € 9 inkl. VVG. Kartenvorverkauf über die T-Info und die Homepage des Literaturhauses https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php. Es gibt eine Abendkasse.

„Nächstes Jahr in“ – 500 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – Graphic Novel

Buchpräsentation durch Herausgeber und Künstler

Wer hat je vom berüchtigten jüdischen Räuberhauptmann Abraham Picard gehört, dem sich selbst Schinderhannes unterordnete? Oder von der 1947 gegründeten jüdischen Berufsfachschule Masada in Darmstadt, in der Jugendliche, die Krieg und die Konzentrationslager überlebt hatten, auf ein Leben in Israel vorbereitet wurden?

Für die Anthologie »Nächstes Jahr in« wurden ungewöhnliche Episoden jüdischen Lebens zusammengetragen und in Comicstrips übersetzt. Daraus formt sich ein Panorama jüdischer Geschichte in Deutschland – ein Blick auf die Vielfalt des Judentums. Ohne Klischees zu bedienen, blicken die Zeichnerinnen und Zeichner auf religiöse Rituale, jüdische Kunst und Kultur, auf Antisemitismus, Verfolgung und Widerstand, Aufbruch und Ankommen und nicht zuletzt auf jüdischen Humor. Sie erzählen sie von Exilanten, von Kaufleuten und Künstlerinnen, von Musikern und Gaunern. Herausgeber Jonas Engelmann präsentiert in einer multimedialen Lesung und im Gespräch mit beteiligten Künstlern die Comicanthologie.

„Die Mischung macht den Reiz des Bandes aus, dem man anmerkt, dass sehr persönlich miteinander gearbeitet worden ist. Allen Beiträgen gemein ist, dass auf die Seiten mit den zeichnerischen Erzählungen zwei bis vier Seiten mit Informationen folgen, zu den Biographien derer, von denen erzählt wird, zu geschichtlichen Zusammenhängen, zu Begriffen von Antisemitismus bis Zionismus, nicht belehrend, sondern anregend zum Weiterdenken.“ (Eva-Maria Magel/FAZ)

„Elf Beiträge umfasst der Band, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie geben nicht nur einen einmaligen Einblick in jüdische Geschichte, Leben und Kultur, sondern bieten darüber hinaus auch einen wundervollen Querschnitt des Genres. Durch erläuternde Texte im Anschluss an jede Erzählung erhebt der Band zudem einen aufklärerischen Anspruch, der angesichts des weitverbreiteten Unwissens über jüdisches Leben und Geschichte wichtig ist.“ (Kevin Zdiara/Jüdische Allgemeine)

Veranstalter: Ventil Verlag Mainz in Kooperation mit dem Aktiven Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte e.V., Kulturzentrum Schlachthof e.V. sowie „Wiesbaden liest im Sommer“.

Weitere Informationen unter:

https://wiesbaden-liest.com/lesung_naechstes_jahr_in_wiesbaden.htm

 

Beitragsfoto: Hannah Brinkmann

Juli

Karen Köhler: „Miroloi“

Autorinnenlesung

Ein Roman von großer literarischer Wucht: Karen Köhler präsentiert eine Gruppe von Menschen die nach ganz eigenen archaischen Regeln, abgeschieden auf einer Insel, leben. Sie führen ein Leben im Einklang mit der Natur. Was gebraucht wird, wird selbst hergestellt, alle verfügen gemeinsam über alles und ziehen an einem Strang. Es ist beinahe eine Idylle, zumindest solange sich alle an die Regeln halten und an die klare Rollenverteilung: Männer dürfen z.B. weder singen noch kochen und Frauen lernen weder lesen noch schreiben.

Die Erzählerin der Geschichte gehört zu den wenigen Randfiguren dieser Gemeinschaft. Da ohne Eltern, wurde sie vom geistlichen Oberhaupt, einer Art Priester aufgezogen und dieser kommt irgendwann ihrem größten Wunsch nach und bringt ihr heimlich lesen und schreiben bei. Und damit wird eine Entwicklung mit unvorhersehbaren Folgen in Gang gesetzt.

Karen Köhler erzählt in einer sehr eigenen Sprache, mit faszinierenden Wortschöpfungen, nicht nur eine berührende Geschichte über die Suche nach Freiheit, sondern auch über die Bedeutung von Sprache, Bildung und Wissen.

Karen Köhler hat Schauspiel studiert und 12 Jahre am Theater gearbeitet, inzwischen aber das Schreiben für die Bühne zu Ihrer Hauptbeschäftigung gemacht. Nach einem Band mit Erzählungen (Wir haben Raketen geangelt) ist Miroloi ihr erster Roman. Er war für den deutschen. Buchpreis nominiert.

Weitere Informationen unter:

https://wiesbaden-liest.com/lesung_karen_koehler_wiesbaden.htm

Beitragsbild: Christian Rothe

Alina Bronsky: „Barbara stirbt nicht“

Autorinnenlesung in einem zauberhaften Innenhof im Rheingauviertel

Walter Schmidt ist ein Mann alter Schule: Er hat die Rente erreicht, ohne zu wissen, wie man sich eine Tütensuppe macht und ohne jemals einen Staubsauger bedient zu haben. Schließlich war da immerseine Ehefrau Barbara. Doch die steht eines Morgens nicht mehr auf. Und von da an wird alles anders. Eine bissige Ehegeschichte, über die man herrlich lachen, aber auch nachdenken kann.

„Bronsky kann federleicht erzählen und lässt einen doch immer wieder die Seelenlast spüren, die Herr Schmidt schon so lange mit sich herumträgt…Die absonderlichen Szenen dieser Ehe mit feinem Gespür fürs Aberwitzige, fürs Absurde zu beschreiben ist ein literatisches Glanzstück.“ Christine Westermann, STERN

„Alina Bronsky kann etwas, was in der deutschen Literatur keine Selbstverständlichkeit ist: Leicht erzählen, ohne belanglos zu sein. Ihr Ton ist dabei einfach unverwechselbar, sehr direkt, mitunter politisch nicht korrekt, dennoch-oder gerade deswegen-lustig“. Katja Essbach, NDR Kultur

Alina Bronsky, geb. 1978 in Jekaterinburg/Russland, lebt seit den Neunzigerjahren in Deutschland. Ihr Debütroman »Scherbenpark« wurde zum Bestseller und fürs Kino verfilmt. »Baba Dunjas letzte Liebe« wurde für den Dt. Buchpreis 2015 nominiert und ein großer Publikumserfolg. 2019 erschien »Der Zopf meiner Großmutter«, der ebenfalls wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand. Aktuell erschienen ist »Schallplattensommer«.

Veranstalter: Buch-VorOrt / „Wiesbaden liest im Sommer“ / GWW Wohnbaugesellschaft mbH

Weitere Informationen.

https://wiesbaden-liest.com/lesung_alina_bronsky_wiesbaden.htm

Beitragsfoto: Lilith Sadratzki

Susanne Abel: „Was ich nie gesagt habe“

Autorinnenlesung in der Orangerie Aukamm

Am 15. Juni 2022 erschienen: Band 2 der Gretchen-Reihe.

Mit ihrem Romandebüt »Stay away from Gretchen« stürmte Susanne Abel im vergangenen Jahr die Spiegel– Bestsellerliste. Nun geht die (verbotene) Liebesgeschichte von Greta und ihrem afroamerikanischen GI weiter.

Tom Monderath ist frisch verliebt: Mit Jenny erlebt er die glücklichste Zeit seines Lebens. Bis er durch Zufall auf seinen Halbbruder Henk stößt, der alles über ihren gemeinsamen Vater wissen will. Doch Konrad starb vor vielen Jahren und seine demente Mutter Greta kann Tom nicht befragen. Als sich weitere Halbgeschwister melden, wird es Tom zu viel. Jenny und Henk hingegen folgen den Spuren Konrads. Selbst fast noch ein Kind, kämpfte Toms Vater im Krieg, geriet in amerikanische Gefangenschaft, bevor er in den späten 40er-Jahren nach Heidelberg kommt. Dort verliebt er sich Hals über Kopf in die junge Greta, nicht ahnend, dass ein Geheimnis aus der dunkelsten Zeit des Nationalsozialismus ihre gemeinsame Familie ein Leben lang begleiten wird …

Susanne Abel stammt aus einem badischen Dorf. Sie arbeitete bereits mit 17 Jahren als Erziehungshelferin, später als Erzieherin mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen. Im Anschluss studierte sie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin und realisierte als Regisseurin und Autorin zahlreiche Dokumentationen fürs Fernsehen. Mit ihrem gefeierten Romandebüt ›Stay away from Gretchen‹ stürmte sie die Spiegel-Bestsellerliste. Die Autorin lebt in Köln.

Weitere Informationen unter:

https://wiesbaden-liest.com/lesung_susanne_abel_wiesbaden.htm

Beitragsfoto: Anja Schlarmann

 

Stefanie Weyrauch: „Yogamöwe Lilly“

Autorinnenlesung für KINDER im Ideengarten Gramenz

Die Geschwister Luna und Ben freunden sich im Urlaub mit der sprechenden Möwe Lilly an, die ein begeisterter Yogi ist. Gemeinsam mit Lilly begeben sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise am Meer, erkunden den Strand, spazieren durch Watt und Dünen und lernen dabei nicht nur die Insel, sondern auch viele Yogahaltungen kennen: Sie bewegen sich wie Seegras im Wind, gleiten wie Surfer über die Wellen oder strecken sich wie Robben im Sand. Lilly zeigt ihnen auch, wie sie mit Angst umgehen, wie sie sich entspannen und wie Affirmationen in schwierigen Situationen helfen können.

Mit diesem liebevoll illustrierten Vorlese- und Mitmachbuch können Sie Kindern von 3 bis 9 Jahren Yoga auf spielerische Weise näherbringen und gemeinsam aktiv werden!

Stefanie Weyrauch lebt und arbeitet als Autorin, Coach und Yogalehrerin in Wiesbaden. Als zweifache Mutter ist es ihr wichtig, Kindern einen Weg zu mehr Entspannung im Alltag zu zeigen. Zusammen mit Illustratorin Silvia Weber hat sie 2021 die beiden Kinderyogabücher mit Yogamöwe Lilly veröffentlicht.

Weitere Informationen unter:

https://wiesbaden-liest.com/lesung_stefanie_weyrauch_wiesbaden.htm

Beitragsfoto privat

Dmitrij Kapitelman: „Eine Formalie in Kiew“

Autorenlesung - LIVE und ZOOM

„Eine Formalie in Kiew“ ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht.

Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden. -Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet außer Kindheitserinnerungen. Schön sind diese Erinnerungen, warten doch darin liebende, unfehlbare Eltern. Und schwer, denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten..

Dmitrij Kapitelman ist 1986 in Kiew geboren und kam im Alter von acht Jahren als „Kontingentflüchtling“ mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Heute arbeitet er als freier Journalist. 2016 erschien sein erstes, erfolgreiches Buch „Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters“, für das er den Klaus-Michael Kühne-Preis gewann.

Teilnahme vor Ort nur mit vorheriger Anmeldung. Anmeldung und Karten (live und Zoom) unter lehrhaus@jg-wi.de

Weitere Informationen:

https://wiesbaden-liest.com/lesung_dmitrij_kapitelman_wiesbaden.htm

Beitragsfoto: Christian Werner

 

 

Alea Horst: „Manchmal male ich ein Haus für uns. Europas vergessene Kinder“

Autorinnenvortrag zu ihrem Buch

Ein Buch, das Grenzen überwindet – denn diese Kinder sind unsere Kinder. Ein Haus, ein Badezimmer mit Dusche – von solchen Dingen kann die 10-jährige Tajala aus Afghanistan nur träumen oder malen. Denn sie musste fliehen und ist im Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos gestrandet.

Die Fotografin und Nothelferin Alea Horst hat mit ihr und anderen Kindern gesprochen, hat sie nach ihrem Alltag im Lager gefragt, nach ihren Erlebnissen, Ängsten und Träumen, auch nach ihrem Lieblingswitz.

Entstanden ist eine herzergreifende Sammlung aus Porträts, Momentaufnahmen und dramatischen, aber auch hoffnungsvollen  Berichten. Die Fotografin gibt den Camp-Kindern mit diesem Buch Gesicht und Stimme.

Veranstalter: Büchergilde Wiesbaden in Kooperation mit Wiesbaden liest im Sommer. Im Rahmen von „Kleinode im Westend“ in Kooperation mit der Kulturwerkstatt GODOT.

Weitere Informationen unter:

https://wiesbaden-liest.com/lesung_alea_horst_wiesbade.htm

Beitragsfoto: privat

Jutta Eckes: „Itallegro“

Autorinnenlesung mit Konzert

Ohne italienische Begriffe kommt niemand aus, der sich mit Musik beschäftigt, egal ob beim Spiel eines Instruments oder beim Singen im Chor. Woher kommt das eigentlich und was steckt hinter „andante“ oder „crescendo“?

Jutta Eckes, Italianistin, Übersetzerin und Sprachcoach an diversen Opernhäusern und Festspielbühnen, hat ein Wörterbuch der musikalischen Begriffe verfasst und mit kurzweiligen Anekdoten und Geschichten ergänzt.

Im lauschigen Garten, zwischen Blumen und Kräutern, wird sie einige Kostproben, aus ihrem im Wiesbadener Breitkopf&Härtel Verlag erschienenen Buch, zum besten geben.

Musikalisch umrahmt wird die Lesung von einem Hornisten Duo: Reinhard Westpfahl studierte in Mannheim, Kaori Noda in Tokyo, Essen und Dortmund. Beide waren bereits in mehreren unterschiedlichen Orchestern tätig und spielen seit Jahren im Landespolizeiorchesters RLP in Mainz mit..

Elke Deichmann und Konny Taylor laden in den Garten, direkt um die Ecke der Buchhandlung (Römergasse 20 a) in der Frauensteiner Str. 22, um bei einem Glas Wein Lesung und Musik zu lauschen.

Weitere Informationen:

https://wiesbaden-liest.com/lesung_jutta_eckes_wiesbaden.htm

Beitragsfoto privat

Petra Spielberg: „Tödlicher Taunus“

Autorinnenlesung - PREMIERE

Die Aufklärung von Mordfällen gehört eigentlich nicht in Hella Ohlsens Aufgabenbereich. Doch als ein Elefant in der hessischen Kurstadt Bad Schwalbach aus einem Wanderzirkus ausbricht und einen Menschen tötet, fühlt sich die Landestierschutzbeauftragte verpflichtet, der Kriminalpolizei bei ihren Ermittlungen zu helfen. Zusammen mit Hauptkommissar Bernd Lohmann und der Journalistin Friederike Roth kommt sie behördlichem Klüngel und militantem Tierrechtsaktivismus auf die Spur…

Petra Spielberg studierte Kommunikationswissenschaften, romanische Sprachwissenschaften und Politikwissenschaften in Münster/Westfalen. Nach dem Studium arbeitete sie beim Dt. Ärzteblatt und anschließend einige Jahre als Redakteurin im Rheinland; ab 1998 freie Fachjournalistin für Gesundheits- und Sozialpolitik in Wiesbaden; 2004 bis 2009 Korrespondentin für wirtschaftspolitische Fachverlage Brüssel. Seit 2011 lebt sie wieder in der Nähe von Wiesbaden. 2020 begann sie mit ihrer schriftstellerischen Tätigkeit. „Tödlicher Taunus“, ist ihr Erstlingswerk.

Weitere Informationen:

https://wiesbaden-liest.com/lesung_petra_spielberg_wiesbade.htm

Beitragsfoto: Julia Imhoff

 

Katharina Korbach: „Sperling“

Autorinnenlesung im Hinterhof Palazzo

Als Charlotte überraschend vor der eigenen Haustür ihrem Dozenten in die Arme läuft, ahnt sie nicht, dass dieser sie bereits seit Wochen aus der gegenüberliegenden Wohnung des Berliner Mietshauses beobachtet. Wolfgang wiederum sieht in ihr das Mädchen aus einem Vermeer-Gemälde und fühlt sich inspiriert.

Katharina Korbach erzählt eine hinreißende Geschichte von einsamen Seelen, die das Glück in der Großstadt suchen und eine fragile Verbindung miteinander eingehen. Das souveräne Debüt einer beeindruckenden neuen Stimme – es handelt von Menschen, die wir besser kennen, als wir zugeben würden.

„›Sperling‹ ist ein wirklich sehr gelungener Roman, der durch intelligent verwobene Storylines den Leser mitten ins Geschehen zieht. Empfehlenswert für jeden Literaturgenießer.“ schreiblust-leselust.de

„Die Geschichte ist voller Wendungen und Geheimnisse, der ›Sperling‹ liest sich spannend in all seiner Uneindeutigkeit.“ haubentaucher.at

Katharina Korbach, geboren 1995 in Wiesbaden, studierte Kulturwissenschaften in Lüneburg und St Andrews. Ihre Erzählungen gewannen mehrere Wettbewerbe und wurden in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. 2013 war sie eine der jüngsten Finalistinnen in der Geschichte des Berliner Literaturwettbewerbs open mike. 2019 erhielt sie das Hessische Literaturstipendium für Litauen. „Sperling“ ist ihr erster Roman. Sie lebt in Berlin.

Weitere Informationen unter:

https://wiesbaden-liest.com/lesung_katharina_korbach_wiesbaden.htm

Autorinnenfoto fehlt zurzeit.

3Klang – Eine Reihe um Worte und Töne

"Letzte Tage und Magie" - Tamara Štajner, Yevgeny Breyger, Paul-Henri Campbell

Die Autorin und Violistin TAMARA ŠTAJNER stellt sich mit ihrem Lyrikdebüt „Schlupflöcher“ (2022) als multimedial agierende Künstlerin vor. Musikalische Vortragsweisen strukturieren ihre Gedichte, die als Lese- und Hörstücke angelegt sind und zum Teil in Videoversionen vorliegen.

„Kryptomagie“ (2022) heißt der dritte Gedichtband des Lyrikers YEVGENIY BREYGER. Er erkundet darin im Blick auf Digitalisierungsprozesse in der Kunst die Beziehungen zwischen Reproduzierbarkeit und Originalität, Flüchtigkeit und Beständigkeit, zwischen Schweigen und (Text-)Körper.

PAUL-HENRI CAMPBELL wendet sich mit „innere organe“ (2022) dem Körper zu. Sein Gedichtband, in dem er auch mit Mehrsprachigkeit experimentiert oder Meistertexte klanglich übermalt, widmet sich unter anderem der Haut und den Blicken entzogenen inneren Organen.

EINTRITT: € 12 / erm. € 9 inkl. VVG. Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses. 
Es gibt eine Abendkasse.
Auf dem Bild ist Tamara Štajner zu sehen.

„Gibt’s hier auch Bücher?“ Kurioses aus Wiesbadener Buchhandlungen

Abschlussveranstaltung von "Wiesbaden liest im Sommer"

Geschichten aus dem buchhändlerischen Alltag, vorgetragen von den Buchhändlerinnen und Buchhändlern ihrer inhabergeführten und unabhängigen Wiesbadener Buchhandlungen.
Bücher verkaufen kann erstaunlich lustig sein!
Und jede von ihnen kann die ein oder andere kuriose Anekdote berichten.

Kunden verlangen nicht nur Bücher, sondern auch allerlei andere Dinge über die man sehr staunen kann. Manchmal muss der Buchhändler raten:
Wen meint der Kunde, der einen Autor im Sinn hat, „der wie Brötchen klingt“? Simmel wie Semmel?
Wiederum ein anderer will unbedingt ein Hardcore Buch und kein Taschenbuch.
Und der absolute Klassiker: „Ich bin auf der Suche nach einem Buch und ganz sicher: Es war blau!“
Was ist, wenn der Kunde einen Zettel vorlegt mit dem Titel „Ehepinguine von Taurus“ oder „Kannibale und Liebe“?
Großartig natürlich die Frage im Titel: „Gibt es hier auch Bücher?“
So lesen und plaudern die Buchhändler aus dem Nähkästchen und das natürlich zu Ihrem Vergnügen.

Kartenvorverkauf direkt in den Buchhandlungen oder auf der Internetseite von Schloss Freudenberg.
Link: https://tickets.schlossfreudenberg.de/de#/gibts-hier-auch-buecher/20-07-2022/products

Karten verkaufen alle neun Buchhandlungen von „Wiesbaden-liest“.
Buchhandlung Vaternahm
Buchhandlung & Landkartenhaus Angermann
Buch-Café Nero39
Büchergilde Wiesbaden
erLesen Wiesbaden
Buchhandlung & Antiquariat von Goetz
Buch- VorOrt Bierstadt
Buchecke Schierstein
Buchhandlung spielen & Lesen, Dotzheim

 

Poetry Slam im Burggarten

Beim Gran Slam toben auf Einladung des Künstlerhaus43 die Poeten durch die Burg

Wieder ist ein Jahr um und so toben am 27.07. beim Grand Slam die Poeten durch die Burg:
Anna Lisa Tuczek auf Bonn, Jonas Elpelt aus Eschborn, Thorsten Zeller aus Friedberg, Chiara Devenish aus Paderborn, Lennard Roser aus Köln, Skog aus Leipzig und Mali aus Wiesbaden. – Ein Line-up, das man nicht verpassen sollte! Es erwartet Dich ein furioses Feuerwerk der Worte. Es kann nur einer auf den Siegessockel. Du entscheidest… wer!

Ticketbuchung unter:

https://kuenstlerhaus43.reservix.de/tickets-grand-slam-auf-der-burg-in-wiesbaden-burg-sonnenberg-am-27-7-2022/e1941586

August

„Ins Offene“ Literaturfestival im Burggarten Sonnenberg vom 24. bis 28. August 2022

20 Lesungen mit Autor*innen, Schauspieler*innen u.v.a.m. - EINTRITT FREI! Alle Veranstaltungen IN KÜRZE HIER