Literaturveranstaltungen in Wiesbaden

Sie finden hier im Kalender sowohl Literaturveranstaltungen, die im Literaturhaus Villa Clementine stattfinden, als auch alle weiteren im Stadtgebiet, die uns bekannt werden. Die Veranstaltungen des Fördervereins Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. sind gelb hinterlegt.

Oktober

Ernesto Cardenal

Lesung mit Musik: Ernesto Cardenal und andere nicaraguanische Autor*innen

Armin Nufer liest aus dem Werk des im März 2020 verstorbenen weltbekannten nicaraguanischen Dichters, Revolutionärs und Politikers Ernesto Cardenal. Jorge Sepulveda spielt dazu auf der Gitarre und singt lateinamerikanische Lieder. Neben Texten von und über Cardenal trägt Nufer Texte von Michèle Najlis, Maria López Virgil und Pedro Corrales vor.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Wiesbaden und des Landesmuseums Wiesbaden.

Karten: € 12 / erm. € 10 zzgl. VVG. Reservierung im Weltladen Wiesbaden oder per Mail an p.pielert@t-online.de sowie telefonisch unter 0176 – 83 69 56 84.

„Rot, sagte er“ – Musikalische Lesung

Text: Klaudia Ruschkowski / Komposition & Klavier: Ulrike Haage

Das Verlagshaus Römerweg lädt Sie herzlich ein zu einem Abend der besonderen Art.

Ein Abend aus Worten und Klängen, eine Wanderung durch Bild- und Klangwelten … geschaffen von Klaudia Ruschkowski und Ulrike Haage.

Klaudia Ruschkowski ist Autorin, Herausgeberin, Dramaturgin, Kuratorin und Literaturübersetzerin. Sie bewegt sich zwischen Literatur, Theater und bildender Kunst. Ruschkowski war an verschiedenen deutschen Theatern tätig, leitete im Duo ein Europäisches Kulturzentrum und entwickelte internationale Werkstätten zu Stücken von Heiner Müller. Als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Italienischen konzipiert sie künstlerische und literarische Projekte und zeichnet als Autorin von Hörspielen. Einer ihrer Schwerpunkte ist das Werk von Etel Adnan, das sie übersetzt und herausgibt. Magnete ihres Schaffens sind Margaret Fuller und Elsa Morante. Sie lebt in Volterra und Berlin. ROT, SAGTE ER ist ihr erster Roman.

Ulrike Haage arbeitet als Komponistin, Pianistin, Hörspielregisseurin und Soundartist. Sie bewegt sich an den Schnittstellen von Modern Jazz, klassischer Musik und Literatur. Neben ihrer Arbeit als Komponistin, Autorin und Regisseurin von preisgekrönten Hörspielen ist sie als Solopianistin tätig und schreibt Filmmusik (u. a., Grüße aus Fukushima“, Regie: Doris Dörrie, „Berlin 1945_Tagebuch einer Großstadt“ und aktuell „Schockwellen Nachrichten aus der Pandemie“. Regie: Volker Heise). Ihre letzten Hörspielarbeiten sind „Sprache, mein Stern. Hölderlin hören“ (RBB, DLF KULTUR 2020), „Hyperbolische Körper“ (HR, BR2, 2020), „Überweben“ nach Texten von Etel Adnan (DLF KULTUR, 2020). Ulrike Haage wurde u. a. mit dem Albert Mangelsdorff Jazzpreis, dem Sonderpreis Musik des Norddeutschen Filmpreises und dem 12. Deutschen Musikautorenpreis 2021 ausgezeichnet.

Link zum Buch:

https://bit.ly/3lv3SKq

Karten/ Reservierung: VVK & Reservierung unter Tel. 0611/9869810 oder redaktion@verlagshausroemerweg.de

Hinweis: Die Veranstaltung findet mit der 3G-Regel statt (Geimpft, genesen oder getestet). Bringen Sie bitte Ihren entsprechenden Nachweis mit.

 

Raphaela Edelbauer „Dave“

Autorinnen-Lesung – via Zoom

Was braucht es, um eine Maschine mit menschlichem Bewusstsein auszustatten? Den Programmierer Syz interessiert nichts so sehr wie die Beantwortung dieser Frage. Doch als er hinter die Kulissen des Labors blickt, gerät sein bedingungsloser Glaube an die Technik ins Wanken. Welchem Zweck dient „Dave“ wirklich und wer wird von ihm profitieren? Nach dem großen Erfolg von „Das flüssige Land“ legt Raphaela Edelbauer einen einzigartigen Roman über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Künstlichen Intelligenz vor.

Raphaela Edelbauer, geboren in Wien, studierte Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst. Für ihr Werk „Entdecker. Eine Poetik“ wurde sie mit dem Hauptpreis der Rauriser Literaturtage ausgezeichnet. Mit ihrem Roman „Das flüssige Land“ stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und des Österreichischen Buchpreises. Raphaela Edelbauer lebt in Wien.

DER EINTRITT IST FREI.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Literaturfestivals Leseland Hessen. Mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie hr2-kultur.

Link zur Veranstaltung ab 18. Oktober bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de anfordern.

Weitere Informationen unter www.literatur-in-wiesbaden.de

 

 

Simon Urban „Wie alles begann und wer dabei umkam“

Autoren-Lesung – via Zoom

Wo endet ein inselbegabter Jurastudent, der an den starren Regelwerken des Gesetzes verzweifelt und beschließt, das Recht selbst in die Hand zu nehmen? In einer Gefängniszelle! Was aber zwischendurch geschieht, ist so unglaublich und derart gnadenlos und witzig erzählt, dass einem die Luft wegbleibt. Bereits als Kind findet der Held dieses Romans zur Juristerei: Er bereitet ein Verfahren gegen seine Großmutter vor, den Drachen der Familie – und verurteilt sie im Wohnzimmer in Abwesenheit zum Tode. Berufung: nicht möglich. Dass ein Jurastudium im beschaulichen Freiburg einem solchen Charakter nicht gut bekommt, ahnt man schnell.

Simon Urban, geboren 1975 in Hagen, Studium der Germanistik und Komparatistik in Münster, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sein Roman „Plan D“ (2011), in dem die DDR heute noch existiert, wurde in elf Sprachen übersetzt. 2014 erschien der Roman „Gondwana“. 2013 war er Writer in Residence beim International Writing Program der Universität Iowa. Für die ARD schrieb er die Erzählvorlage zum Spielfilm „Exit“ (2020). Er lebt in Hamburg und Techau (Ost-Holstein).

Foto: Oliver Brkitsch

DER EINTRITT IST FREI.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Literaturfestivals Leseland Hessen. Mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie hr2-kultur.

Link zur Veranstaltung ab 21. Oktober bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de anfordern.

Weitere Informationen unter www.literatur-in-wiesbaden.de

 

 

November

„Lesungen in alle Himmelsrichtungen“

100 Jahre Freiheit des Wortes - Lesung und Werkstattgespräch mit Alexander Pfeiffer

1921 wurde der PEN-Club in England gegründet. 100 Jahre später hat sich die Schriftstellervereinigung international als Advokat des freien Wortes etabliert. Das PEN-Zentrum Deutschland feiert das Jubiläum und den „Neustart Kultur“ nach monatelanger Pandemiepause mit „Lesungen in allen Himmelsrichtungen“.

In Wiesbaden liest Alexander Pfeiffer aus einem noch unveröffentlichten Roman, der während des ersten Lockdowns 2020 fertiggestellt wurde. In einem Werkstattgespräch spricht er darüber, was Pandemie und Lockdown für das Schreiben und die Schreibenden bedeute(te)n.

Moderation: N.N.

Hinweis: Aufgrund der begrenzten Räumlichkeiten gilt im Literaturhaus ab November 2021 die 2G-Regel (geimpft oder genesen). Bitte bringen Sie Ihren entsprechenden Nachweis mit.

Veranstaltung mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von „Neustart Kultur“

Preis der Literaturhäuser 2021: Ingo Schulze

Autorenlesung. Moderation: Frank Witzel - Live und Stream

Das Netzwerk der Literaturhäuser hat Ingo Schulze den Preis der Literaturhäuser 2021 zugesprochen. Verbunden mit der Dotierung von 20.000 Euro ist auch eine Lesereise durch die Literaturhäuser. In Wiesbaden stellt Schulze seinen aktuellen Erzählband „Tasso im Irrenhaus“ vor und erkundet im Gespräch mit Frank Witzel das Verhältnis zu seinen literarischen Geschöpfen – seien es Liebhaber, Narren, Umstürzler, Mitläufer oder Mörder. Denn gerade Schulzes Figuren zeigen nicht nur die Könnerschaft des Erfinders, sondern führen vor, wie ein Charakter durch äußere Umstände gebildet, jedoch auch verbildet werden kann.

INGO SCHULZE wurde 1962 in Dresden geboren. Nach seinem ersten Erzählband im Jahr 1995 folgten zahlreiche Romane, Reden und Essays. 2020 war er mit seinem Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und erhielt im selben Jahr den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
FRANK WITZEL, geboren 1955 in Wiesbaden, ist Autor, Illustrator, Radiomoderator und Musiker. 2015 wurde er mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet, 2017 kuratierte er die Wiesbadener Literaturtage.

Hinweis: Es gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet). Bringen Sie bitte Ihren entsprechenden Nachweis mit.

Literarische Perlen (I): Schurken

Lesung mit Mario Krichbaum

Der Förderverein des Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. präsentiert in der kleinen Reihe „Literarische Perlen“ ein Überraschungsprogramm. Diesmal widmen wir uns den „Schurken“ in der Literatur.

MARIO KRICHBAUM wohnt und arbeitet auch zumeist in Wiesbaden. Der 1970 in Darmstadt geborene Schauspieler und Regisseur ist vielen Wiesbadenern vor allem aus den Kammerspielen und dem Freien Theater Wiesbaden bekannt.

EINTRITT FREI (um Spenden wird gebeten)

HINWEIS: Im Literaturhaus gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen). Bitte bringen Sie Ihren entsprechenden Nachweis mit.

Literaturforum: Deutscher Buchpreis (2021) und Prix Goncourt (2020)

Prix Goncourt: Hervé le Tellier: "Die Anomalie" / Deutscher Buchpreis: Antje Rávik Strubel: "Blaue Frau"

Leitung: Rita Thies

Das „Literaturforum“, ein offenes Diskussionsforum für zeitgenössische Literatur, widmet sich im November den aktuellen großen Buchpreisträger*innen aus Frankreich und Deutschland.

Die deutsche Übersetzung des mit dem Prix Goncourt 2020 ausgezeichneten Romans von Hervé le Tellier: „Die Anomalie“ ist just bei Rowohlt erschienen. – Eine Air-France-Maschine, die nach einem turbulenten Flug in New York landet. Nur drei Monate danach landet sie mit derselben Crew und denselben Passagieren noch einmal…

Den Deutschen Buchpreis 2021 hat Antje Rávik Strubel für „Blaue Frau“ erhalten.- Von einem sexuellen Übergriff unsichtbar gemacht, strandet Adina nach einer Irrfahrt in Helsinki. Dort begegnet sie Leonides… Wenn die blaue Frau auftritt, muss die Erzählung innehalten.

(Weitere inhaltliche Informationen in Kürze auf dieser Website unter „Literaturforum“)

Hinweis: Bei der limitierten Anzahl der Plätze ist im Moment verbindliche (!) Anmeldung (ab 20. Oktober) unter literaturforum.wiesbaden@online.de erforderlich. Bitte bringen Sie den Nachweis, dass Sie geimpft oder genesen sind, mit. (2G-Regel)

Zudem ist das Lesen der aufgerufenen Romane Voraussetzung, damit ein Gespräch über diese stattfinden kann.

 

 

Nino Haratischwili: „Die Katze und der General“

Autor*innenlesung. Moderation: Anna Engel (hr2-kultur) - Live und Stream

Der russische Oligarch Alexander Orlow, genannt „Der General“, lebt in Berlin, den Tschetschenienkrieg hat er hinter sich gelassen. Doch immer wieder greifen die Erinnerungen mit langen Fingern nach ihm, Bilder eines Kriegsverbrechens blitzen auf. Und mittendrin entschließt sich Orlow zur radikalen Wiedergutmachung.

NINO HARATISCHWILI, geboren 1983 in Tiflis, ist Dramatikerin und Schriftstellerin. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2011 mit dem Kranichsteiner Literaturpreis, 2015 mit dem Anna Seghers-Preis oder 2018 mit dem Bertolt-Brecht-Literaturpreis für ihre Theaterstücke sowie den Roman „Das achte Leben (Für Brilka)“.  Aktuell hat sie die 22. Poetikdozentur der Hochschule RheinMain und der Landeshauptstadt Wiesbaden inne.

Hinweis: Es gilt die 3G-Regel (Geimpft, genesen oder getestet). Bitte bringen Sie Ihren entsprechenden Nachweis mit.

Kristina Schröder: „FreiSinnig – Politische Notizen zur Lage der Zukunft“

Buchpräsentation. Moderation: Stefan Schröder (Chefredakteur VRM)

Die offene Gesellschaft steht unter Druck. Gleichberechtigung wird immer öfter mit Gleichstellung verwechselt. Kulturelle Toleranz mit Verleugnung unserer Grundwerte. Und während Corona haben Akteure in Politik und Wissenschaft das fundamentale Prinzip der Verhältnismäßigkeit einem vermeintlich pandemischen Imperativ untergeordnet. Die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder plädiert meinungsstark für Freiheit und Verantwortung und überwindet so die Sprachlosigkeit der bürgerlichen Mitte. Eine lebensnahe liberal-konservative Agenda für die Zeit nach der Merkel-Ära.

Hinweis: In dieser Veranstaltung im großen Spiegelsaal der Casino-Gesellschaft gilt die 3G-Regel (Geimpft, genesen oder getestet). Bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis und eine medizinische Maske (bis zum Platz) mit.

 

Vorlesen – Eine Veranstaltung mit Freiwilligen

Lesungen anlässlich des Bundesweiten Vorlesetags

Anlässlich des Bundesweiten Vorlesetags wird an verschiedenen Orten in der Mauritius-Mediathek vorgelesen. Es gibt Vorleseinseln für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und für bestimmte Genres von Krimis bis Reisen. Als besonderes Highlight gibt es die „Insel des Kleinen Prinzen“, wo seine Geschichte in verschiedenen Sprachen vorgelesen wird.

Weitere Infos unter www.fwz-wiesbaden.de/freiwilligen-zentrum/projekte/vorlesetag.

Literarische Perlen (II) – aufgereiht: Taugenichtse, Überlebenskünstler und Idealisten

Lesung mit Oliver Wronka am Bundesweiten Vorlesetag

Am Bundesweiten Vorlesetag präsentiert der Förderverein des Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. in der kleinen Reihe „Literarische Perlen“ ein großes Überraschungsprogramm. Lassen Sie sich von den literarischen Schätzen inspirieren, die von Taugenichtsen, Überlebenskünstlern und Idealisten erzählen.

OLIVER WRONKA wurde in Freiburg geboren und lebt in Wiesbaden. Er studierte Anglistik und Romanistik in Freiburg sowie Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Es folgten zahlreiche Engagements an renommierten Schauspielhäusern, darunter dem Hessischen Staatstheater. Von 2010 bis 2014 war er Leiter des Jungen Staatstheaters Wiesbaden. Seit 2014 arbeitet er frei als Regisseur, Schauspieler, Sprecher und auch als Berater für Kommunikation.

EINTRITT FREI (um Spenden wird gebeten)

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass Sie für diese Veranstaltung die 2G-Regel (geimpft oder genesen) gilt. Bringen Sie bitte Ihren entsprechenden Nachweis mit.

Literarische Perlen (II) – aufgereiht: Taugenichtse, Überlebenskünstler und Idealisten

Lesung mit Franziska Geyer am Bundesweiten Vorlesetag

Am Bundesweiten Vorlesetag präsentiert der Förderverein des Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. in der kleinen Reihe „Literarische Perlen“ ein großes Überraschungsprogramm. Lassen Sie sich von den literarischen Schätzen inspirieren, die von Taugenichtsen, Überlebenskünstlern und Idealisten erzählen.

FRANZISKA GEYER war nach dem Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch” u.a. am Hebbeltheater Berlin, am Stadttheater Würzburg, an den Bühnen der Stadt Bonn und am Staatstheater Wiesbaden engagiert. Seit 2008 arbeitet Franziska Geyer freiberuflich als Schauspielerin und Sprecherin und entwickelt u.a. Theaterperformances mit jungen Menschen, z.B. mit Migrant*innen des SABA Stipendiums der Crespo Stiftung im LAB Frankfurt. Sie lebt in Wiesbaden.

EINTRITT FREI (um Spenden wird gebeten)

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass Sie für diese Veranstaltung nachweisen müssen, dass Sie geimpft oder genesen sind.

 

 

Literarische Perlen (II) – aufgereiht: Taugenichtse, Überlebenskünstler und Idealisten

Ulrich Cyran liest am Bundesweiten Vorlesetag

Am Bundesweiten Vorlesetag präsentiert der Förderverein des Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. in der kleinen Reihe „Literarische Perlen“ ein großes Überraschungsprogramm. Lassen Sie sich von den literarischen Schätzen inspirieren, die von Taugenichtsen, Überlebenskünstlern und Idealisten erzählen.

ULRICH CYRAN, 1956 in Erwitte geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Als Theater-Schauspieler war er u.a. am Staatstheater Wiesbaden und Darmstadt, an der Internationalen Kulturfabrik Kampnagel, den Sophiensälen in Berlin und am Mousonturm in Frankfurt zu sehen. Seit vielen Jahren steht er auch vor der Kamera, u. a. in der Fernseh-Krimireihe „Tatort“, in der Filmkomödie „Vorwärts Immer“ von Franziska Meletzky und in „Südstadt“ von Matti Geschonneck. Ulrich Cyran lebt mit seiner Familie in Wiesbaden.

EINTRITT FREI (um Spenden wird gebeten)

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass Sie für diese Veranstaltung nachweisen müssen, dass Sie geimpft oder genesen sind.

Jutta Leimbert: Die Bücher der Saison

Die Buchhändlerin stellt Neuerscheinungen vor

In einem Monat ist Weihnachten! Wem noch die entscheidenden Ideen für den Wunschzettel fehlen, der ist mit diesem Abend gut beraten. Denn auch in diesem Jahr stellt Jutta Leimbert, Inhaberin der Buchhandlung Vaternahm, wieder ihre Lieblingsbücher der Saison vor. Unter anderem bespricht sie die Romane „Stay away from Gretchen“ von Susanne Abel, „Country Place“ von Ann Petry, „Vom Aufstehen“ von Helga Schubert und „Herren der Lage“ von Castle Freeman. Neuerscheinungen, Wiederentdeckungen, Lieblingsbücher, ebenso Sachbücher, Hörbücher und Kinder- und Jugendbücher: Freuen Sie sich auf eine unterhaltsame Veranstaltung!

Hinweis: Es gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen). Bitte bringen Sie Ihren entsprechenden Nachweis mit.

Gert Loschütz: „Besichtigung eines Unglücks“

Autorenlesung. Moderation: Christoph Schröder (Freier Kritiker)

Zwei Tage vor Weihnachten scheint die ganze Welt unterwegs. So auch Carla, jedoch nicht mit ihrem Verlobten, sondern mit einem gewissen Giuseppe Buonomo. Viel ist nicht über deren Verbindung bekannt, als es kurz nach Mitternacht zur Katastrophe kommt. Carla überlebt den Zugunfall schwer verletzt, Guiseppe hat keine Chance. Doch warum gibt sie sich fortan als Frau Buonomo aus?

GERT LOSCHÜTZ, geboren 1946, ist Autor, Herausgeber und Übersetzer. Für sein umfassendes Werk erhielt er unter anderem 2005 den Rheingau Literatur Preis. Aktuell steht er mit „Besichtigung eines Unglücks“ auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.

Hinweis: Es gilt die 2G-Regel (Geimpft oder genesen). Bitte bringen Sie Ihren entsprechenden Nachweis mit.

Sasha Marianna Salzmann: „Im Menschen muss alles herrlich sein“

Autor*innenlesung. Moderation: Marie Luise Knott (FAZ; DLF u.a.)

Vier Frauen, vier Lebenswege, eine Geschichte. Nina, Tatjana, Lena und Edi sind Mütter und Töchter, Angehörige verschiedener Generationen und teilen sich doch eine Heimat. Mitte der 90er-Jahre verließen Tatjana und Lena die Ukraine und strandeten im Jena der Nachwendezeit. Heute, Jahrzehnte später, bringt ein Geburtstag die vier Frauen wieder zusammen und gemeinsam begeben sie sich auf eine Erinnerungsreise. Zwischen zerfallenden Systemen und innerfamiliären Verstrickungen erzählt Salzmann eine Geschichte voller Empathie und Intensität.

SASHA MARIANNA SALZMANN wurde 1985 in Wolgograd geboren. Seit 2013 schreibt Salzmann als festes Mitglied Theaterstücke für das Maxim-Gorki-Theater Berlin. Salzmanns Romandebüt „Außer sich“ (2017) wurde mit dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung ausgezeichnet und war unter anderem nominiert für den Deutschen Buchpreis.  2019 hielt Salzmann die Poetik-Vorlesung an der Universität Mainz.

Hinweis: Es gilt die 2G-Regel (Geimpft oder genesen). Bitte bringen Sie Ihren entsprechenden Nachweis mit.

Dezember

Literarische Perlen (III): Gefährliche Frauen

Lesung mit Eva-Maria Damasko

In dem dritten und letzten Teil der kleinen Reihe „Literarische Perlen“ widmet sich der Förderverein des Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. in seinem Überraschungsprogramm den „gefährlichen Frauen“ in der Literatur.

EVA-MARIA DAMASKO studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Die Schauspielerin war einige Jahre festes Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden. Seit 2010 arbeitet sie freiberuflich als Sprecherin, Schauspielerin, Autorin und Regisseurin und zusätzlich auch als Theatervermittlerin.

EINTRITT FREI (um Spenden wird gebeten)

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass Sie für diese Veranstaltung nachweisen müssen, dass Sie geimpft oder genesen sind.

 

Thomas von Steinaecker: „Ende offen – Buch der gescheiterten Kunstwerke“

Autorenlesung. Moderation: Andreas Platthaus (FAZ) - Live und Stream

Größenwahn, Geldsorgen oder der plötzliche Tod des Künstlers: Es gibt viele Gründe, warum ein Kunstwerk nicht fertiggestellt wurde. Nicht selten ist die Geschichte hinter dem vermeintlichen Scheitern dabei spannender als das fragmentarische Kunstwerk an sich. Thomas von Steinaecker geht dem auf den Grund und schreibt amüsant wie informativ über Filme, Kunstwerke oder Musikstücke, die Sie nie sehen oder hören werden.

THOMAS VON STEINAECKER wurde 1977 geboren und ist als Autor, Regisseur und Journalist tätig. Seine Veröffentlichungen reichen von Romanen, über Comics, bis hin zu Hörspielen und Essays. Ausgezeichnet wurde er unter anderem 2007 mit dem aspekte-Literaturpreis, 2007 und 2016 war er für den Deutschen Buchpreis nominiert. Im Wintersemester 2013/14 hatte er die Poetikdozentur: junge Autoren der Stadt Wiesbaden inne.

Karten: € 8 / erm. € 5 zzgl. VVG. Streaming-Tickets sind für € 5 zzgl. VVG unter www.reservix.de und die Homepage des Literaturhauses https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php erhältlich.

Hinweis: Es gilt die 3G-Regel (Geimpft, genesen oder getestet). Bringen Sie bitte Ihren entsprechenden Nachweis mit.

George-Konell-Förderpreis

Lesung & Verleihung

In biennalem Turnus wird seit 1997 der George-Konell-Förderpreis ausgeschrieben und lädt Schülerinnen und Schüler der 9. bis 12. Klassen aller Wiesbadener Schulen zur Einreichung von Kurztexten ein. Der mit 500 Euro dotierte Preis wird an diesem Abend an die Autorin oder den Autor des Gewinnertextes verliehen, die Zweitplatzierung erhält einen Anerkennungspreis. Kulturdezernent Axel Imholz überreicht den Preis, anschließend werden beide Gewinnertexte von einer Schauspielerin oder einem Schauspieler vorgetragen. Eine musikalische Umrahmung rundet die Verleihung ab.

GEORGE KONELL, 1991 verstorbener Schriftsteller, verbrachte viele Jahrzehnte seines Lebens in Wiesbaden. Seine Witwe Ilse Konell stiftete zu seinem Gedenken den bis 2018 verliehenen George-Konell-Preis sowie den George-Konell-Förderpreis.

Hinweis: Es gilt die 3G-Regel (Geimpft, genesen oder getestet). Bringen Sie bitte Ihren entsprechenden Nachweis mit.

Die Schreibwütigen 2.1

Texte aus der Schreibwerkstatt, Lesung. Moderation: Alexander Pfeiffer

Junge Autorinnen und Autoren zwischen 13 und 18 Jahren haben sich seit September wöchentlich getroffen, um an eigenen Texten zu arbeiten und Grundlagen des literarischen Schreibens zu erlernen. Unter der Leitung des Wiesbadener Schriftstellers Alexander Pfeiffer sind so Geschichten verschiedener Gattungen und Genres entstanden, die „Die Schreibwütigen“ an diesem Abend in einer Abschlusslesung präsentieren. Die Texte werden in einem Reader veröffentlicht.

Veranstalter: Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise e. V. (FBK) in Kooperation mit dem Literaturhaus Villa Clementine und den Stadtbibliotheken Wiesbaden als Teil von Wörterwelten. Autorenpatenschaften II – Literatur lesen und schreiben mit Autor*innen“. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen von „Kultur macht stark“.

Eva Menasse: „Dunkelblum“

Autor*innenlesung. Moderation: Shirin Sojitrawalla (DLF, taz)

Es gibt Dinge, die erzählt man gerne und es gibt Dinge, von denen schweigt man. Über der österreichischen Gemeinde Dunkelblum liegt ein solches Schweigen und verdeckt ein furchtbares Verbrechen aus der Vergangenheit. Eva Menasse entwirft ein Geschichtspanorama am Beispiel eines Dorfes, in dem sich die Verbrechen der NS-Zeit ebenso wie die Verwerfungen des kalten Krieges spiegeln und erzählt von den Wunden einer Landschaft und der Seelen ihrer Bewohner.

EVA MENASSE wurde 1970 in Wien geboren und ist eine der kraftvollsten literarischen Stimmen Österreichs. 2005 debütierte sie mit dem Familienroman „Vienna“, es folgten weitere Romane, Erzählungen und Essays. 2019 war sie Mainzer Stadtschreiberin und kuratierte die 21. Wiesbadener Literaturtage.

Hinweis: Es gilt die 3G-Regel (Geimpft, genesen oder getestet). Bringen Sie bitte Ihren entsprechenden Nachweis mit.

Streaming-Tickets sind für € 5 zzgl. VVG unter www.reservix.de und die Homepage des Literaturhauses https://www.wiesbaden.de/microsite/literaturhaus/service/content/kartenservice.php erhältlich.

 

Lichthunger

Eine Überraschungslesung mit Armin Nufer

Verstörende, beflügelnde und erhellende Texte aus aller Welt. Sattmachend, stärkend und bereichernd. Armin Nufer liest ausgewählte Stücke, das genaue Programm der Lesung bleibt eine Überraschung.

Am Veranstaltungstag gelten die aktuellen Corona-Auflagen. Bitte informieren Sie sich vorab und reservieren Sie gerne unter 0173-9579656. Weitere Informationen unter www.weltladen-wiesbaden.de und www.armin-nufer.de.