Literaturveranstaltungen in Wiesbaden

Sie finden hier im Kalender sowohl Literaturveranstaltungen, die im Literaturhaus Villa Clementine stattfinden, als auch alle weiteren im Stadtgebiet, die uns bekannt werden. Die Veranstaltungen des Fördervereins Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. sind gelb hinterlegt.

Mai

Die Kunst, einen Roman zu schreiben: Vom Monolog zum Dialog

Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene; Kursleitung: Dr. Maria Regina Kaiser

Romane schreiben ist ein Handwerk, und ohne praktische Übungen, ohne Ausprobieren, Verbessern und Wiederholen geht es dabei nicht.

An zwei Samstagnachmittagen (09.05. & 16.05. ) wollen wir Monologe und Dialoge in Romanen untersuchen und anschließend Beispiele ausarbeiten.
Bitte mitbringen: Begeisterung für Literatur und das Schreiben von Texten, Schreibgerät und Schreibblock/-heft.

Der Workshop dauert jeweils bis 16.45 Uhr.

Anmeldung erforderlich bei der vhs Wiesbaden, www.vhs-wiesbaden.de; anmeldung@vhs-wiesbaden.de oder Tel. 0611-988 90

Hooked On A Book – Eine Expedition

Idee und Text: Helgard Haug (Rimini Protokoll)

Zwei Menschen treffen sich und schlagen ein Buch auf: Sie beginnen darin zu blättern – das Buch stellt Fragen und regt an zu Austausch und Gespräch – über das Leben und die Welt im Großen und Kleinen. Ein komplett analoges, doch interaktives Stück zwischen zwei Fremden. Ein Stück, das keine Bühne benötigt und keine Zuschauenden. Das in allen Winkeln dieser Welt stattfinden kann: einem Einsiedlerhof, einer Kleinstadt, einer Metropole. Seite für Seite verhaken sich die beiden Menschen und werden so zu den Hauptpersonen des Buchs.

„Hooked on a Book“ – ist ein Projekt von Rimini Protokoll initiiert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain, im Rahmen von World Design Capital 2026.

Mit freundlicher Unterstützung der Akademie der Künste, Sektion: Film- und Medienkunst.

Es gibt Zeitslots von 19 bis 20.30 Uhr sowie von 20.30 bis 22 Uhr.

Tilman Röhrig: „Und ohne Tabu explodiert die Welt“

Autorenlesung im Rahmen der Kulturtage im Bergkirchenviertel

Tilmann Röhrig stellt seine historische Romanbiographie über Erich Kästners Kampf um künstlerische Integrität und das Überleben in dunklen Zeiten vor – intensiv, fesselnd und authentisch.

Nadine Schneider „Das gute Leben“

Talking about my Generation; Autorinnenlesung & Gespräch; Moderation: Marita Hübinger

Hitze, Heimweh und die Suche nach einem besseren Leben – auch in ihrem dritten Roman erzählt Nadine Schneider eine große Familiengeschichte, die durch mehrere Generationen bis nach Rumänien wurzelt.

Unerwartet erbt Christina das Haus ihrer Großmutter Anni und damit auch eine Menge Erinnerungen. Einsamkeit nach der Flucht, Armut und Pflichtbewusstsein machen die Großmutter aus, aber soll das wirklich schon das ganze Leben gewesen sein?

Nadine Schneider, die selbst aus einer rumänien-deutschen Familie stammt, bewegt sich trittsicher auf dem schwierigen Terrain der Heimatlosigkeit und steht damit literarisch selbstbewusst neben Herta Müller und Iris Wolff.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim.

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Max Goedecke.

Dostojewskis Erben

Wiesbadener Autorentreff

„Dostojewskis Erben“ nennen sich – augenzwinkernd – Autorinnen und Autoren aus Wiesbaden und Rhein-Main, die sich regelmäßig im Literaturhaus Villa Clementine zusammenfinden, um über das Schreiben zu diskutieren, gemeinsame Projekte zu planen und sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Herzlich dazu eingeladen ist, wer selbst schreibt, Bücher verlegt oder sich auf andere Weise mit Literatur verbunden fühlt.

Anfragen bitte an Susanne Kronenberg unter mail@susanne-kronenberg.de.

Martin Piekar: „Vom Fällen eines Stammbaums“

Autorenlesung

Marcin wächst in prekären Verhältnisse auf: Seine Mutter flieht in den 1980ern aus Polen, arbeitet hart als Altenpflegerin, sie trinkt zu viel, und irgendwann sieht sie in ihrem Sohn nur noch den Antagonisten. Währenddessen versucht Marcin mit Videospielen, New Metal Musik und Gedichten herauszufinden, wer er ist und hier in Deutschland sein kann. Nach und nach offenbart sich die Familiengeschichte in Gänze: eine Lebenserzählung zwischen Anekdote und Abgrund.

Martin Piekar, geboren 1990 in Bad Soden am Taunus, ist Schriftsteller, Lyriker und Lehrer. Für das Manuskript seines Debütromans erhielt er 2024 den Robert-Gernhardt-Preis und wurde 2025 für den Alfred-Döblin-Preis nominiert.

VVK per Mail an brentanoserbenmonta@t-online.de. Es gibt eine Abendkasse.

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Charlotte Werndt.

Über Architektur und Orte des Alltags

Ein Gespräch mit Frank Witzel

Kurhaus, Wilhelmstraße und Staatstheater – prunkvoll, prominent und wohlbekannt!

Wer achtet da schon auf Kioske, Tankstellen, Parkhäuser und Schulen? Dass Alltags- und Gebrauchsarchitektur aber nicht minder interessant ist, zeigt der Band „Stadtbildprägende Bauten“ von Prof. Dr. Georg Ebbing.

Zehn Semester lang haben sich über 300 Studierende der Hochschule RheinMain mal als Flaneure, mal in detektivischer Detailarbeit Wiesbadener Gebäude vorgenommen, die sich zurückhaltend im Hintergrund befinden. Entstanden ist eine fotografische Sammlung, bei der all die selbstverständlichen Ecken Wiesbadens zum Hingucker werden.

Frank Witzel teilt sich an diesem Abend die Bühne mit dem Herausgeber Georg Ebbing, dem Architekturfotograf Maximiliam Meisse und Oliver Elser, Kurator des Deutschen Architekturmuseums und beitragender Autor.

Mit ihnen spricht Witzel über das poetische Potential dieser alltäglichen Bauten und liest seinen Beitrag „Wiesbadener Orthometrie“. Darin schlendert der heimische Autor von der Rheinstraße bis zur Hauptpost und begibt sich ins Kreuz und Quer der Straßen vom Künstler- bis ins Dichterviertel.

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Maja Bechert.

Michal Hvorecký: „Dissident“

Autorenlesung & Gespräch; Moderation: Eric Marr

Politisch gesteuerte Medien, Verschwörungstheorien und Geschichtsfälschung:

In „Dissident“ legt Michal Hvorecký den Finger auf die Bedrohungen der Demokratie. Nach mehreren Romanen und Erzählungen veröffentlicht der slowakische Autor nun sein erstes Sachbuch und zugleich sein erstes auf Deutsch geschriebenes Buch, in dem er entlang seiner Biografie den Weg Europas nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nachzeichnet. Darin verwebt er eigene Erfahrungen mit einem messerscharfen Blick auf die politische Gegenwart, auf die Zerbrechlichkeit der Demokratie und die neuen Widerständigen des 21. Jahrhunderts. Er unterstreicht das dissidentische Erbe der Samtenen Revolution von 1989 und verfasst einen umso lauteren Appell, dem neuen Rechtsruck aktiv entgegenzutreten und leidenschaftlich für ein demokratisches Europa zu kämpfen.
In seiner Heimat engagiert er sich für den Schutz der Pressefreiheit und gegen antidemokratische Entwicklungen. Er ist Teil der Gruppe „Arbeit an Europa“, die sich auf vielfältige Weise für die Stärkung des europäischen Zusammenhalts einsetzt.

Lesung im Rahmen der Wanderausstellung „Erzähl‘ mir von Europa!“ des europäischen Zeitzeugenprojektes „European Archive of Voices“.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim.

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Martina Lukic.

Silke Schlichtmann: „Mein merkwürdig schöner Sommer mit Luna“

Junges Literaturhaus; Lesung für die 4. Klasse

Eine witzige Freundschaftsgeschichte, eine herzerwärmende Familiengeschichte und eine spannende Detektivgeschichte – pickepackevoll ist Silke Schlichtmanns neuer Roman, der zum Kinderbuch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur gewählt wurde.

Darin geht es um Skat, der den Sommer mit Papa und dem kleinen Bruder an der Nordsee verbringen soll. Voll öde! Wie gut, dass er im Zug auf Luna trifft. Die ist nämlich auf der Suche nach ihrem eigenen Papa und dafür von zuhause abgehauen. Auweia, was das wohl für ein Sommer wird…
Wie das ausgeht, verrät die „Lesekünstlerin des Jahres 2019“ dem aufmerksamen Publikum im Literaturhaus sicherlich nicht – wo bleibt denn da der Spaß beim Selberlesen? Aber Mitraten, das ist natürlich ausdrücklich erwünscht!

Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen.

Anmeldung an literaturhaus@wiesbaden.de

 

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Carmen Palma.

Lukas Rietzschel: „Sanditz“

Autorenlesung & Gespräch; Moderation: Jan Wiele (FAZ)

Mit seinem dritten Roman begibt sich Lukas Rietzschel wieder nach Ostdeutschland, ins titelgebende „Sanditz“. Die fiktive Kleinstadt am Rand der Republik ist geprägt vom Braunkohletagebau, von Wäldern und Steinbrüchen, und bildet damit den Nährboden für ein multiperspektivisches Panorama aus Geschichten, Familien und Freundschaften vom Ende der DDR bis in die Gegenwart.
Schon mit seinem Debüt „Mit der Faust in die Welt schlagen“, das 2025 verfilmt wurde, feierte Lukas Rietzschel große Erfolge bei Publikum und Kritik gleichermaßen. Nun folgt ein weiterer vielschichtiger Roman der Nachwendezeit über den Wunsch nach Zugehörigkeit und Freiheit.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim.

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Alexandra Polin.

Dr. Carsten Jakobi: „Bertolt Brechts Flüchtlingsgespräche“

Rezitation: Helmut Bohl; Moderation: Dr. Carsten Jakobi (Universität Mainz)

Von Verfolgung, fremdenpolizeilicher Überwachung und Abschiebung bedroht, schrieb der Exilant Bertolt Brecht 1940 in Finnland den Dialogroman „Flüchtlingsgespräche“. Im Bahnhofsrestaurant von Helsinki erörtern Ziffel und Kalle ihre Lage; sie fliehen „von einem Land in das andere“, auf der Suche nach einem Land „wo man mit mittleren Tugenden und einigen bescheidenen Lastern halbwegs leben kann“, so Brecht in einer autobiografischen Notiz.

Helmut Bohl rezitiert ausgewählte Passagen der Gespräche. Dr. Carsten Jakobi, Dozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Mainz, zeigt zeitgeschichtliche und literaturwissenschaftliche Zusammenhänge auf.

Einlass ab 19 Uhr.

Voranmeldung unter service@calibanliteraturwerkstatt. de, Reservierung gültig bis 19.20 Uhr.

Poetry Slam 43

Goethe und Schiller vom Sockel gehauen! Poetisches Entertainment – das ist Poetry Slam. Jeden letzten Donnerstag im Monat treten Poeten aus ganz Deutschland und regionale Wortkünstler in Zimmertheater-Atmosphäre an. Mal lyrisch, mal skurril, stets packend: ein Feuerwerk aus Text, Humor und Gefühl. Das Publikum kürt den Sieger mit dem Goldenen Bleistift.

VVK unter Tel. 0611-172 45 96 oder online unter www.kuenstlerhaus43.de. Gruppentickets sind möglich.

Das Copyright des Fotos liegt beim Künstlerhaus43.

Tommy Wieringa: „Nirwana“

Autorenlesung & Gespräch; Moderation: Alexander Wasner (SWR); Lesung auf Deutsch: Oliver Wronka; Nachholtermin

Hugo und Willem sind ungleiche Zwillinge: Während sich der eine der Kunst verschrieben hat, führt der andere das Imperium des Großvaters im Ölgeschäft fort. Als dieser seinen 100. Geburtstag feiert, begibt sich Hugo auf Spurensuche und liest in Tagebüchern von den Verbrechen des Großvaters während der NS-Zeit.

In „Nirwana“ erzählt Tommy Wieringa, einer der erfolgreichsten niederländischen Schriftsteller, nicht nur vom Konflikt zwischen den Generationen, sondern verhandelt auf beeindruckende Weise Wirtschaft und Faschismus, das Erstarken der neuen Rechten und stellt Fragen nach Macht und Ohnmacht in der Kunst.

Kartenvorverkauf über die Tourist-Info und die Homepage des Literaturhauses/Eventim.

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Keke Keukelaar.

Die Kunst, einen Roman zu schreiben- Der historische Roman

Kursleitung: Dr. Maria Regina Kaiser

An den beiden Nachmittagen (30.05. & 06.06.) steht der historische Roman im Vordergrund und mit ihm die Themen: Perspektive, Tonlage und Recherche.

Seit dem Erscheinen von Umberto Ecos „Der Name der Rose“ gibt es eine Schwemme an historischen Romanen, wobei die Themenwelten sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder veränderten.

Die Kursleiterin hat selbst über Jahrzehnte hinweg zahlreiche historische Romane geschrieben. Mit den Teilnehmenden wird sie die Chancen und Schwierigkeiten diskutieren, die sich bei dieser Arbeit eröffnen. Darüber hinaus gibt es praktische Schreibübungen zur Thematik.

Der Workshop dauert jeweils bis 16.45 Uhr.

Anmeldung erforderlich bei der vhs Wiesbaden, www.vhs-wiesbaden.de; anmeldung@vhs-wiesbaden.de oder Tel. 0611-988 90

Hooked On A Book – Eine Expedition

Idee und Text: Helgard Haug (Rimini Protokoll)

Zwei Menschen treffen sich und schlagen ein Buch auf: Sie beginnen darin zu blättern – das Buch stellt Fragen und regt an zu Austausch und Gespräch – über das Leben und die Welt im Großen und Kleinen. Ein komplett analoges, doch interaktives Stück zwischen zwei Fremden. Ein Stück, das keine Bühne benötigt und keine Zuschauenden. Das in allen Winkeln dieser Welt stattfinden kann: einem Einsiedlerhof, einer Kleinstadt, einer Metropole. Seite für Seite verhaken sich die beiden Menschen und werden so zu den Hauptpersonen des Buchs.

„Hooked on a Book“ – ist ein Projekt von Rimini Protokoll initiiert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain, im Rahmen von World Design Capital 2026.

Mit freundlicher Unterstützung der Akademie der Künste, Sektion: Film- und Medienkunst.

Es gibt Zeitslots von 19 bis 20.30 Uhr sowie von 20.30 bis 22 Uhr.

Juni

Jina Khayyer „Unsere Herzen sind eins“ – Gedichte und Zeichnungen

Ausstellung Nassauischer Kunstverein Wiesbaden; PRE-OPENING Literaturfestival "Ins Offene" 2026

»Bei meinen Gedichten erlaube ich mir meine Mehrsprachigkeit, sie sind auf Englisch, Französisch, Deutsch. Ich spreche fließend persisch, kann es aber weder schreiben noch lesen. Um meinen Analphabetismus zu umgehen, male ich auf Persisch, ich male buchstäblich die Bedeutung des Wortes.« Jina Khayyer

Im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ präsentiert der Nassauische Kunstverein Wiesbaden Gedichte und Zeichnungen der Schriftstellerin, Dichterin und Malerin Jina Khayyer. In ihrem vielschichtigen Werk setzt sich Khayyer mit Konzepten von Herkunft, Identität, Erbe und Geschlecht auseinander und erkundet dabei die existenzielle Herausforderung, an diesen Spannungsfeldern nicht zu zerbrechen.

Der Gedichtzyklus „Unsere Herzen sind eins“ entstand parallel zur Arbeit an ihrem Debütroman „Im Herzen der Katze“. In Deutschland geboren und iranischer Abstammung, lebt und arbeitet Khayyer seit 2006 in Paris sowie in der Provence. Sie studierte Malerei an der Freien Kunsthochschule Wiesbaden und am Bauhaus in Dessau.

Zur Eröffnung ist Jina Khayyer anwesend und wird einige ihrer Gedichte lesen.

Bitte beachten Sie auch unsere Autorinnenlesung und -gespräch mit Jina Khayyer zu ihrem Debütroman „Im Herzen der Katze“
am Donnerstag, 25.6.2026 um 18h auf unserer Literaturbühne.

Öffnungszeiten Nassauischer Kunstverein vom 24. – 28. Juni 2026:
Mittwoch, Donnerstag, Freitag von 14 – 18 Uhr Samstag und Sonntag von 11 – 18 Uhr

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von:

Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Sasha Filipenko: „Die Elefanten“

Eröffnung Literaturfestival „Ins Offene“; Lesung und Autorengespräch auf Deutsch und Russisch

Eines Tages sind sie da. Wie aus dem Nichts leben sie plötzlich in der Stadt, stehen auf Straßen und Plätzen, leben mitten unter den Menschen und ziehen in die Häuser ein: die Elefanten. Doch niemand nimmt Anstoß an ihnen. Die Leute gehen weiter ihrer Wege, geben vor, es hätte sich nichts geändert. Allein der Stand-up-Comedian Pawel weigert sich zu schweigen und ruft von der Bühne dazu auf, sich der Realität zu stellen. Er riskiert damit alles, sein Leben, seine Freiheit und vor allem seine Liebe zu Anna.

Sasha Filipenko, geb. 1984, stammt aus Belarus (Minsk), studierte Literatur in St. Petersburg und arbeitete als Journalist, Drehbuchautor und Fernsehmoderator. Sein Roman „Die Jagd“ war ein „Spiegel“ Bestseller. 2020 musste er mit seiner Familie Russland verlassen und lebt seither in der Schweiz. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise.

Es liest: Oliver Wronka | Moderation: Stefan Schröder

In Kooperation mit dem Wiesbadener Presseclub und dem Literaturhaus Wiesbaden.

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Lukas Lienhard.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von:  Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Los Gerontos Nuevos

Hartmut Boger und Michael Linemann

Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung laden wir Sie ein, mit uns ein wenig zu feiern. Musikalisch begleitet werden wir auf dem Festivalgelände an diesem Abend von Los Gerontos Nuevos; das sind Hartmut Boger und Michael Linemann. Sie spielen vielfältige Songs aus dem Pop, Jazz und Folkgenre. Originell interpretiert, mit Kontrabass (Boger), Ukulele (Linemann) und Gesang (beide) auf Englisch, Spanisch und Deutsch.

Das Copyright des Fotos liegt bei privat.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von:  Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Widad Nabi: „Wurzeln schlagen“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

„Dies ist der erste Text, den ich auf Deutsch schreibe.“ Und dies ist der erste Satz, mit dem Widad Nabi ihren Essay „Eine Heimat in der Sprache“ einleitet. Er steht am Anfang der Anthologie „Wurzeln schlagen“, die Texte zu „Exil, Heimat und Geborgenheit“ der in Syrien geborenen Autorin sammelt. Die in Kobane geborene Lyrikerin ist angekommen in der Sprache, die sie als Fluchtort gewählt hatte. In 17 Essays thematisiert die Autorin ihr Leben im Exil mit den neuen Erfahrungen in Berlin, wo sie seit 2015 lebt.

Widad Nabi war 2018 die erste Stipendiatin des Projekts „Weiterschreiben“ des Fördervereins Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V. mit einem dreimonatigen Aufenthalt in Wiesbaden. Seit 2016 veröffentlicht sie Gedichte und Geschichten. 2025 erhielt sie in Italien den internationalen Camaiore-Poesie-Preis für ihr Gedicht „Ein Kontinent namens Körper“.

Es liest: Katalyn Hühnerfeld | Moderation: Viola Bolduan

Das Copyright des Fotos liegt bei privat.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von:  Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Uli Aechtner: „Poyais. Ein Land, das es nie gab“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

1822: Zwei Schiffe voller hoffnungsfroher Siedler stechen in See. Ihr Ziel: Poyais – ein neu gegründeter Staat in Mittelamerika, der Auswanderern Reichtum und Freiheit verspricht. Doch das angebliche Paradies ist eine Lüge. Poyais existiert nicht. Es ist die skrupellose Erfindung des Hochstaplers Gregor MacGregor, der mit glänzenden Versprechen Hunderte in die Irre führt. Auch Kaufmannstochter Julie begibt sich mit ihrem Geliebten auf die gefährliche Reise – und strandet in einer Katastrophe …

Uli Aechter erzählt erstmals als Roman vom legendären Poyais-Betrug, dem perfidesten Schwindel des 19. Jahrhunderts. Uli Aechtner arbeitete als Journalistin, bevor sie zu schreiben begann. Sie war Reporterin für den französischen Fernsehsender TF1, Nachrichtenmoderatorin beim SWF in Mainz und gestaltete Filmbeiträge für ARD und ZDF. Seit 1992 lebt sie in der Wetterau.

Es liest: Andreas Mach | Moderation: Rita Thies

In Kooperation mit dem exground filmfest.

Das Copyright des Fotos liegt bei privat.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Jina Khayyer: „Im Herzen der Katze“

Autorinnenlesung und -gespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Es ist Nacht in Südfrankreich. Jina sitzt an ihrem Schreibtisch, das Telefon in der Hand. Im Sekundentakt aktualisiert sich ihr Instagram-Feed. Sie liest: „Jina Mahsa Amini wurde in Teheran von der Sittenpolizei ins Koma geprügelt.“ Die junge Frau, die so heißt wie sie, ist tot. Im Feed folgen die Bilder: der Protestzug Tausender Menschen auf den Straßen, Mädchen und Frauen, die ihre Haare unverdeckt tragen, darunter auch Jinas Schwester Roya und ihre Nichte Nika. Was als Versuch beginnt, die Gegenwart zu begreifen, wird zur Reise in die Vergangenheit. Denn die Ereignisse wecken in Jina Erinnerungen an ihre eigenen Aufenthalte im Iran…

„Im Herzen der Katze“ ist der Debütroman von Jina Khayyer, für den sie für den Deutschen Buchpreis nominiert und mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. In Deutschland geboren und iranischer Abstammung, lebt und arbeitet Khayyer als Autorin und Malerin seit 2006 in Frankreich.

Moderation: Marita Hübinger

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Heike Steinweg.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Andrea Stoll „Zwei Menschen sind in mir“

Autorinnenlesung und -gespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“.

Am 25. Juni vor 100 Jahren ist die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann in Klagenfurt geboren. Am Jubiläumtag stellt Bachmann-Kennerin, Autorin und Filmemacherin Andrea Stoll auf dem Literaturfestival ihre neue Biografie über die Spielarten der Selbstinszenierung und Selbstzerstörung der Ingeborg Bachmann vor. Andrea Stoll hat ihr Buch auf Grundlage zuletzt veröffentlichter Briefe und Tagebücher sowie umfangreicher Gespräche mit verschiedenen Zeitzeugen verfasst.

Andrea Stoll, Jahrgang 1960, ist in Rüsselsheim geboren, hat über Ingeborg Bachmann 1991 promoviert und arbeitete 15 Jahre lang als Dozentin für Literatur an der Universität Salzburg. Als Filmemacherin erhielt sie etliche Auszeichnungen und Nominierungen. Der von ihr herausgegebene Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan (2009) wurde ein Bestseller.

Moderation: Viola Bolduan

Das Copyright des Fotos liegt bei privat.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ (Ingeborg Bachmann 1926 – 1973)

Musikalische Lesung im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Ingeborg Bachmann wäre am heutigen Tage 100 Jahre alt – ein Anlass, an eine Autorin zu erinnern, die mit ihrer kompromisslosen Haltung, der existentiellen Dimension ihres Werkes und ihrer poetischen Radikalität Maßstäbe gesetzt hat. Sie war eine der wenigen Frauen in der Gruppe 47 und machte die politischen und sprachlichen Verwerfungen der Nachkriegszeit schon früh sichtbar.

Hans Höller beschrieb ihr Werk als „empfindlichsten Seismographen der Nachkriegszeit“ – ein Bild, das ihre Sensibilität und intellektuelle Schärfe bündelt.

Die Lesung im Rahmen des Literaturfestivals verbindet Auszüge aus ihrer Prosa mit vertonten Gedichten und lässt so die Vielschichtigkeit ihres Schreibens neu erleben.

„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ – dieser Satz, der ihr Werk wie ein innerer Kompass durchzieht, bildet den Resonanzraum des Abends.

Konzept und Textauswahl: Dagmar Borrmann

Lesung: Eva-Maria Damasko

Musik: Sabine Lippert & Andreas Nordheim

Das Copyright des Fotos liegt bei Bundesarchiv.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Literaturforum: „Was wir wissen können“ von Ian McEwan

im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Im Jahr 2119: Die Welt ist überschwemmt, Europa eine Insellandschaft. Freiheit und Reichtum unserer Gegenwart – ein ferner Traum. Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe sucht ein verschollenes Gedicht von Weltrang. Der Dichter Francis Blundy hat es 2014 seiner Frau Vivien gewidmet und nur ein einziges Mal vorgetragen. In all den Spuren, die das berühmte Paar hinterlassen hat, stößt Thomas auf eine geheime Liebe, aber auch auf ein Verbrechen.

Ian McEwan entwirft meisterhaft eine zukünftige Welt, in der nicht alles verloren ist.

Das „Literaturforum“ findet regelmäßig im Literaturhaus statt, hier open air. Es ist ein Diskussionsforum, das für alle Interessierten offen ist und in dem ansonsten zwei Werke aus der zeitgenössischen Literatur oder dem 20. Jhdt. diskutiert werden. – Dies versteht sich von selbst: Für die Diskussion sollte der Roman von Ian McEwan gelesen sein.

Moderation: Rita Thies

In Kooperation mit der Büchergilde.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Julia Erler: „Dunkelblaue Stunden“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Mona lebt mit Hund und Kater in einem Landhaus in Südfrankreich. Ihre Freundinnen dort haben viel zu erzählen – nur von Mona selbst wissen sie wenig. Sie ist am Rhein als Tochter einer jüdischen Mutter aufgewachsen und floh nach Südamerika, wobei sie nicht nur ihre Großeltern und ihre beste Freundin, sondern auch ihre erste Liebe, Eduard, verlassen musste. Sie hat ihn nie vergessen. Als Witwer wird dieser Eduard zur nun älter gewordenen Mona reisen wollen …

Julia Erler ist 1967 in Wiesbaden geboren und studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Theaterwissenschaft. „Dunkelblaue Stunden“ ist ihr Debütroman. Sie arbeitet als freie Übersetzerin und Autorin und als PR-Frau für ein renommiertes Weingut in Südwest-Frankreich, wo sie viele Jahre lebte, bevor sie mit ihrer Familie wieder nach Wiesbaden zurückzog.

Lesung: Renate Kohn

Moderation: Armin Conrad

In Kooperation mit dem Verlagshaus Römerweg.

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei foto vario wiesbaden.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Lina Schwenk: „Blinde Geister“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Olivia wächst im friedlichen Deutschland der 50er Jahre auf. Doch kein Tag vergeht, ohne dass die Eltern oder ihr Lehrer an vergangene Kriegserlebnisse erinnern würden. Als Erwachsene erst erkennt sie, wie stark sie von der Generation bestimmt wurde, die nichts zu hoffen wagte. Olivia beginnt, sich von ihrer sie beengenden Familiengeschichte zu befreien, die vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart reicht.

Lina Schwenk, Jahrgang 1988, arbeitete zunächst als Krankenschwester und in der medizinischen Flüchtlingshilfe, bevor sie ein Medizinstudium absolvierte und seither als Ärztin tätig ist. „Blinde Geister“ ist ihr Debütroman, der bereits mit Preisen ausgezeichnet wurde und 2025 für den Deutschen Buchpreis nominiert war.

Es liest: Susanne Heydenreich

Moderation: Susanne Lewalter

In Kooperation mit dem Literaturhaus Wiesbaden.

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Heike Bogenberger.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Miriam Carbe: „Unerwünschte Töchter“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Margarethe, Marianne, Monika und Miriam sind Mitglieder einer Familie des Bildungsbürgertums Dresdens. Männer und Väter fallen in den beiden Weltkriegen, die Frauen lieben sich und bekämpfen einander dennoch. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kommt es zu einem schlimmen Zerwürfnis, als die intelligente, aber labile Enkelin gegen alle Widerstände ein uneheliches schwarzes Kind zur Welt bringt. Die Autorin selbst ist dieses Kind … und schreibt über ihre Familie.

Miriam Carbe, geboren 1967, hat deutsche und nigerianische Wurzeln und wuchs in einer Familie von Frauen auf, die alle Tagebücher und Erinnerungsskizzen schrieben. Von ihnen erbte sie Kisten von Notizen, die eine Rekonstruktion der Familiengeschichte erlaubten. Miriam Carbe hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Frankfurt/Main. Sie arbeitet als Redakteurin im deutschfranzösischen Sender ARTE.

Es liest: Birgitta Assheuer

Moderation: Anita Djafari.

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Wolfram Stahr.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Daniel Speck: „Villa Rivolta“

Lesung und Autorengespräch mit musikalischer Begleitung im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn des großbürgerlichen Automobilunternehmers Renzo Rivolta und Valeria, die eigensinnige Tochter des Dienstmädchens. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden. Verbunden durch ein altes Familiengeheimnis erleben sie eine Jugend in den goldenen Jahren Italiens: Mailands mondäne Eleganz zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution. Doch als Piero die Nachfolge seines Vaters antreten muss, verliebt sich Valeria in den Arbeitersohn Flavio, der Pieros Welt den Kampf ansagt.

Daniel Speck, geb. 1969 in München, studierte Filmgeschichte und verfasste Drehbücher, die vielfach ausgezeichnet wurden. Seine Romane, in denen er Brücken zwischen den Kulturen baut, sind allesamt Bestseller, die bei Kritik und Leserschaft höchste Anerkennung finden.

Es liest: Katalyn Hühnerfeld

Moderation: Ann-Christin Hornberger

Musik: N.N.

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Nell Killius.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt.

 Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Stephan Lamby: „Dennoch sprechen wir miteinander“

Autorenlesung und gespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Stephan Lamby war in vier verschiedenen Ländern unterwegs, um zu erfahren, welche Ängste radikalisierte Bürger*innen umtreiben. Seine Reise führte ihn in die USA, nach Argentinien, Italien und durch Deutschland. Ausgangspunkt hierfür war ein Gespräch mit seinem amerikanischen Cousin, der berichtete, beim Sturm auf das Kapitol dabei gewesen zu sein. Stephan Lamby befasste sich also auch mit der eigenen Familie und seinem Freundeskreis, um verstehen zu wollen, warum Demokratie vielerorts gefährdet scheint.

Stephan Lamby, Jahrgang 1959, ist deutscher Journalist, TV-Dokumentarfilmer und Autor. 1997 gründete er die ECO Media TV-Produktion, die vor allem Dokumentationen zu Politik, Wirtschaft, Geschichte, Kultur und Wissenschaft produziert. „Dennoch sprechen wir miteinander“ ist sein viertes Sachbuch.

Moderation: Thomas Dreesen

In Kooperation mit dem Presseclub Wiesbaden

Das Copyright des Fotos liegt bei privat.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Tomer Gardi: „Liefern“

Lesung und Autorengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

„Liefern“ ist eine literarische Weltreise in sechs Episoden, entstanden in Zusammenarbeit mit Anne Birkenhauer. Überall schwirren sie durch die Städte: die Essenslieferanten. Um Geld zu verdienen im fremden Land und Ausbeutung zu erfahren. Filmon aus Eritrea etwa arbeitet in Berlin, dessen Familie bei Nina Deutsch lernt, die wiederum in einem Austauschsemester in Dehli den Argentinier Ramón kennenlernt, dessen Mutter sich in Buenos Aires um den Sohn Sorgen macht. Leichterhand bindet „Liefern“ die verschiedenen Episoden zu einer Textur zusammen.

Tomer Gardi, Jahrgang 1974, ist im Kibbuz Dan in Israel geboren und lebt in Berlin. „Liefern“ ist sein fünftes Buch, für das er über drei Jahre in sechs verschiedenen Städten recherchiert hat. Für seinen Roman „Eine runde Sache“ erhielt er 2022 den Preis der Leipziger Buchmesse.

Lesung: Hanns Jörg Krumpholz

Moderation: Anita Djafari

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Maximilian Gödecke.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Literaturfestivals ist frei, Spenden werden zur Finanzierung des Festivals benötigt. 

Das Literaturfestival „Ins Offene: Die Fiktion fürchtet nichts“ wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Wiesbaden, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Ortsbeirat Mitte, Ortsbeirat Nordost, Ortsbeirat Südost, Wiesbaden Stiftung, Spielbank Wiesbaden

Sharon Dodua Otoo: „So, in etwa, ist es geschehen“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Sie sind mit dem Auto auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus. Amatas Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der Cap Arcona, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Brockhaus redet ununterbrochen und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird der Mann nicht mehr leben, und Amata später vor Gericht stehen.

Sharon Dodua Otoo ist britisch-deutsche Autorin und Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin von 2016. Ihre Eltern stammen aus Accra, der Hauptstadt Ghanas. Geboren wurde sie 1972 in London. Heute lebt sie mit ihren vier Söhnen in Berlin. Sharon Dodua Otoo veröffentlichte ihren Debüt-Roman „Adas Raum“ 2021.

Lesung: Eva-Maria Damasko

Moderation: Viola Bolduan

In Kooperation mit der Anglikanischen Kirche St. Augustine of Canterbury.

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Francis Oghuma.

 

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Simone Meier: „Die Entflammten“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Jo van Gogh-Bongers Mann Theo van Gogh stirbt an der Syphilis. Theos Bruder Vincent van Gogh hatte sich kurz zuvor erschossen. Der jungen Witwe bleibt nur ein Baby und Hunderte Bilder des als Maler noch unbekannten Schwagers. Sie will das ändern und setzt eine gewaltige Erfolgsstory in Gang. Kunsthistorikerin Gina stößt über hundert Jahre später auf Jos Geschichte und will sie aufschlüsseln – um ihrem Vater zu helfen, der seit Jahren erfolglos versucht, seinen zweiten Roman zu schreiben. Es verbinden sich mit den beiden Frauen unterschiedliche Zeiten und Familiengeschichten.

Simone Meier, Jahrgang 1970, ist Schweizerin und arbeitet als Kulturredakteurin und Autorin. Die Vorgänger-Romane „Fleisch“, „Kuss“ und „Reiz“ erschienen 2017, 2019 und 2021. Simone Meier lebt in Zürich.

Lesung: Katja Straub

Moderation: Jana Dennhard

In Kooperation mit dem Museum Wiesbaden und den Freunden des Museums Wiesbaden.

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Ayse Yavas.

 

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Kristof Magnusson: „Die Reise ans Ende der Geschichte“

Lesung und Autorengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Anfang der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden – und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Germeshausen braucht einen Plan, und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter…

Kristof Magnusson, geb. 1976 in Hamburg, schreibt Romane, Theaterstücke und übersetzt aus dem Isländischen. Sein Theaterstück „Männerhort“ wurde fürs Kino verfilmt, zuletzt erschien sein gefeierter Roman „Ein Mann der Kunst“.

Es liest: Lina Habicht

Moderation: Linde Dehner

Das Copyright des Autorenfotos liegt bei Smilla Dankert.

 

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The Little Blues Brothers „Killing me softly“

Hits der 60er und 70er Jahre im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Die Little Blues Brothers, das sind Martin Theuer und Hanns Jörg Krumpholz, entführen in die 60er und 70er Jahre, als der Kuschelrock das Laufen lernte. Sie bringen so ziemlich alles mit, was der Rock an Romantischem zu bieten hat: Die größten Hits der Beatles und Stones, dazu die schönsten Balladen von Simon & Garfunkel, Neil Young, Pink Floyd, Celentano, Maffay, Wecker, Lindenberg, Clapton, Carpendale und Cindy & Bert. Zwischen den Songs halten die beiden ihre Gäste mit ihrer ganz speziellen Art von Entertainment bei Laune.

Hanns Jörg Krumpholz (Gesang, Gitarre, EPiano), 1962 geb. in Bonn, war nach seiner Schauspielausbildung in Stuttgart an vielen Bühnen engagiert, u.a. am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Er arbeitet zurzeit als freier Schauspieler, Musiker und Sprecher.

Martin Theuer (Gesang, Gitarre, Harp/Mundharmonika, Flöte), 1961 geb. in Aalen, absolvierte seine Schauspielausbildung ebenfalls in Stuttgart und arbeitet seit vielen Jahren an der Württembergischen Landesbühne Esslingen.

Das Copyright des Fotos liegt bei privat.

 

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Lesefreuden beim Sonntagsfrühstück

Die besten Buchempfehlungen Wiesbadener Buchhändler*innen im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Und wieder einmal geben Inhaber*innen Wiesbadener Buchhandlungen ihre Lese-Empfehlungen zur sonntäglichen Frühstückszeit weiter. Die Veranstaltung findet auf der großen Festivalbühne statt, wobei von 10.30 Uhr an ein Frühstücksangebot der Hofköche (für 10 € einschließlich einer Tasse Kaffee oder Tee) sowohl an Tischen vor der Bühne als auch im Garten des Literaturhauses entgegengenommen werden kann. Das Hauptaugenmerk freilich gilt den Büchern, die die beruflichen Fachleute am liebsten gelesen haben. An der Veranstaltung nehmen teil: Jutta Leimbert (Buchhand lung Vaternahm), Gudrun Olbert (Büchergilde), Vera Anna (Buchhandlung VorOrt), Elke Deichmann (Buchhandlung spielen&LESEN), Vanessa Engeln (Buchhandlung Schwarte) und Andreas Dieterle (Buchhandlung Buchecke).

Es lesen: Grit Schade und Patrick Twinem

Moderation: Arno Goßmann

In Kooperation mit den inhaber*innengeführten, oben genannten Buchhandlungen.

 

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Alisha Gamisch: „Parasiti“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Zwischen Novosibirsk der 1960er Jahre und Fürstenfeldbruck in einer nahen Gegenwart folgt die Erzählerin Alisha Gamisch den Lebenswegen dreier russlanddeutscher Frauen. Erzählerin Rina wüsste gern, woher ihre Ängste und Unsicherheiten kommen. Tante Valli könnte vielleicht davon erzählen, während Großmutter Lydia verstummt. Als „Parasiti“, Parasiten, wurden in der Sowjetunion Personen als Faulenzer verunglimpft. Lydias Mann hatte dazugehört …

Alisha Gamisch, geboren 1990, entstammt einer russisch-deutschen Familie und lebt in Berlin. „Parasiti“ ist ihr Debütroman, nachdem ihr erstes Buch, der Gedichtband „Lustdorf“, 2020 zu den besten Lyrikdebüts des Jahres gewählt worden war. Sie ist Gründungsmitglied des gemeinnützigen feministischen Vereins „Wepsert e.V.“, für den sie Lesungen organisiert und über Feminismus und Literatur schreibt.

Lesung: Lina Habicht

Moderation: Corinna Freudig

 Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Robert Gommlich.

 

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Lourdes Oñederra: „Letzten Endes“

Lesung und Autor*innengespräch auf Deutsch und Spanisch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Diesmal haben wir Lourdes Oñederra aus San Sebastián eingeladen und einen Auszug aus ihrem Roman „Letzten Endes“ (baskisch: „Azken batean“) übersetzen lassen: Elisa und Elixabete sind Mutter und Tochter, die ihre komplexe Beziehung zueinander und ein schmerzhaftes Familiengeheimnis bewältigen. Auf einer Reise zwischen dem Baskenland und Amerika webt die Geschichte unsichtbare Bande, die ein Leben prägen…

Lourdes Oñederra, geb. 1958 in San Sebastián, studierte Linguistik. Sie war Dozentin für Phonologie an der Philologischen Fakultät der Universität des Baskenlandes in Vitoria-Gasteiz und ist Professorin und ordentliches Mitglied der Euskaltzaindia (Königliche Akademie der baskischen Sprache) und hat an verschiedenen Zeitschriften mitgearbeitet. Für ihre Romane und Erzählungen wurde sie vielfach ausgezeichnet.

Es liest: Hanns Jörg Krumpholz

Moderation: Rita Thies

Das Copyright des Fotos liegt bei privat.

 

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Katrin Zipse: „Moosland“

Lesung und Autorinnengespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

1949 kommen knapp 300 junge deutsche Frauen in Island an, um dort auf den Bauernhöfen auszuhelfen. Die Arbeitskräfte können gern auch Heiratskandidatinnen werden, nachdem viele Isländerinnen in die Städte gezogen sind. Das deutsche Mädchen Elsa kann sich sprachlich zwar nicht verständigen, fühlt sich aber vom einsamen isländischen Hof durchaus angezogen. Der Roman erzählt eine Geschichte über Gemeinschaft, Verantwortung und die Sehnsucht nach einem Ort, an dem man ankommen kann.

Katrin Zipse, geboren 1964, ist Hörspielautorin, -dramaturgin und -redakteurin. Mehrere Jahre arbeitete sie am Theater. Sie schreibt Kinderbücher, sowie Jugendromane und lebt in Baden-Baden. „Moosland“ ist ein Roman für Erwachsene. Die Autorin wurde für ihre Arbeiten bereits mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet.

Lesung: Katja Straub

Moderation: Anita Djafari

Das Copyright des Autorinnenfotos liegt bei Niklas Berg.

 

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Burkhard Spinnen (& Charles Wolkenstein): „Erdrutsch“

Autorenlesung und -gespräch im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

Auf einem Steilhang des Monte Croce di Muggio hoch über dem Comer See wird ein Mann angetroffen, der offenbar mit den Vögeln redet. Kurz darauf stürzt dieser Hang in die Tiefe. Haben die Vögel vor der Naturkatastrophe gewarnt? Ab jetzt dreht sich alles um den „Vogelmann“. Für die Klimabewegung wird er ebenso Leitfigur wie für eine Unternehmensberaterin. „Erdrutsch“ ist der Auftakt einer Buchreihe, in der das Autoren-Duo Spinnen/Wolkenstein mögliche Zukunfts-Versionen entwirft.

Burkhard Spinnen, Jahrgang 1956, schreibt gemeinsam mit seinem gleichaltrigen Schulfreund, dem Kommunikationswissenschaftler Rainer Zimmermann, alias Charles Wolkenstein, der teilweise in Bellano am Comer See lebt, diesen Roman über politisches und gesellschaftliches Verhalten angesichts der Klimakatastrophe. Auf dem Festival ist Burkhard Spinnen unser Gast.

Moderation: Marita Hübinger

In Kooperation mit dem Nassauischen Verein für Naturkunde e.V.

Das Copyright des Fotos liegt bei privat.

 

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„La vie en rose – Frankreich in 100 Chansons“

Lesung und Musik mit Mezzosopranistin Silvia Hauer im Rahmen des Literaturfestivals „Ins Offene“

In seinem Buch „La vie en rose – Frankreich in 100 Chansons“ nimmt uns Christoph Sator mit auf eine Reise durch die Geschichte des Chansons von Aznavour bis Zaz. Unterwegs erzählt er uns unzählige Geschichten und Anekdoten über das Land des savoir-vivre. – Leider kann der Autor bei der Vorstellung des just erschienenen Buches nicht zugegen sein.

Freuen Sie sich dafür auf Silvia Hauer, die zu ausgesuchten Erzählungen die Chansons singt. Mezzosopranistin Silvia Hauer gewann 2010 den Bundeswettbewerb Gesang Berlin. Sie arbeitete an der Komischen Oper Berlin, war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München, gastierte an zahlreichen deutschen Bühnen und ist regelmäßig in Konzerten und Liederabenden zu hören. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Es liest: Uwe Kraus

Instrumentalbegleitung: Martin Helfer

Moderation: Christoph Nielbock

In Kooperation mit dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Das Copyright des Fotos liegt bei privat.

 

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